Meinung

Kommentare und Standpunkte der Journalisten der Salzburger Nachrichten.

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Die Ampel wird jetzt zum dritten Mal grün und der vor uns steht und studiert eine Landkarte. Tu weiter Trottel, sagt Lolinger. Das geht gar nicht, übertrifft auf der Geht-Nicht-Skala  auf jeden Fall die Unbeweglichkeit des Autos vor uns.
 
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Neulich am Stammtisch. 
Simperl: „Hast Du das mit diesem Madoff gelesen? Der hat 150 Jahre bekommen."
Wuchterl: „Bei guter Führung ist er in 75 Jahren draußen."
Simperl: „Du bist ein Zyniker."
Wuchterl: „Warten wir's ab."
 
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Beim Bundeskongress des ÖGB machten die Gewerkschafter ihrem Unmut über Bundeskanzler Werner Faymann Luft.
 
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 Spätnachmittag sitz ich (un)gern auf meinem „Hometrainer" und strample mich ab. Das geht, so lang Kraft und Luft reichen. Damit es nicht ganz so monoton wird, rückte ich das Rad vor den Fernseher: das treibt den Kreislauf garantiert hoch.
 
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Eine Liebesheirat sieht anders aus. Werner Faymann und Josef Pröll sind vor sieben Monaten eine Vernunftehe eingegangen. Zwei Faktoren haben die Verbindung die ersten sechs Monate lang halten lassen: erstens die Einsicht, dass ohnehin keine andere Braut in Frage kommt, und zweitens die wirtschaftliche Krise. Sie ist der Kitt, der diese Koalition zusammenhält. Beide Parteichefs sehen sich als Feuerwehrkommandanten der Republik. Wo es brennt, wollen sie löschen.  
 
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Egal, welche Kindergeld-Variante  gewählt wird - wer die maximal mögliche Bezugsdauer ausschöpfen will, kann das nur zu zweit tun. Sprich: Nur, wenn auch der Vater eine Zeit lang beim Nachwuchs bleibt, lässt sich alles  ausschöpfen, was das Gesetz zu bieten hat.

 
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Absurd. Da einigt man sich auf eine vierte Kindergeld-Variante.  Und alle zusammen bieten   - unter besonderer Berücksichtigung der Alleinerzieherinnen -   eine noch nie da gewesene Wahlfreiheit.  Dann  scheitert's daran, dass die Frauenministerin  auf eine fünfte Version  für Alleinerzieherinnen   besteht.

 
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Die Pensionssysteme für alle öffentlich Bediensteten müssten harmonisiert, die Anreize zur Frühpension reduziert, eine Gesundheitsreform umgesetzt werden.

 
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Was Bgm. Heinz Schaden seit Wochen trommelt, wird langsam auch in der Landesregierung amtsbekannt: Dass die drohenden Budgetlöcher nicht allein durch Schuldenmachen gestopft werden können.

 
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Was zieht man zu einem Sommerfest in einer ÖBB-Werkshalle an? Einen blauen Schlosseranzug? Mit oder ohne Schutzhelm? Der Knigge schweigt sich da eher aus. Die Gäste des SPÖ-Kanzlerfestes entschieden Mittwochabend eher konservativ: Wenn man bei Kanzlers eingeladen ist, zieht man sich anständig an. Dunkler Anzug, Krawatte, die Damen das kleine Schwarze.