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Freizeit | Tier & Mensch

Wellness für die Pfoten

Von Tanja Warter | 25. Jan 2012 um 15:12 in Tierisch gut | Kommentare (0)

Eis, Streusalz und Splitt machen empfindlichen Pfoten ordentlich zu schaffen. Einige Tipps für einen Winter auf gesunden Sohlen.
Auf Schnee und frostige Temperaturen reagieren Hunde und Katzen völlig unterschiedlich. Bello liebt Schneeballschlachten und Spaziergänge bei Kälte, Mieze rümpft die Nase und vergräbt sich hinter dem warmen Ofen oder im Heu.
Damit Wauzis Pfötchen bei seinen wilden Aktivitäten nicht verletzt werden, sollten Hundebesitzer vier Regeln beherzigen. Hunde haben es aktuell auf zivilisierten Wegen am schlechtesten. Überall, wo statt Streusalz und Splitt eine geschlossene Schneedecke zu finden ist, fühlen sich ihre Pfoten gleich wohler.
Regel 1: Wenn möglich, sind Spaziergänge im Winter am besten in Wald- und Wiesengebiete zu verlegen. Auch grober Schnee und Eiskristalle kön-nen Hundepfoten schädigen.
 Ausgetrocknete Ballenhaut, schmerzhafte Abschürfungen, Reizungen bis hin zu Entzündungen - da ist ein Winterspaziergang kein Spaß mehr.
Regel 2: Hundepfoten im Winter täglich mit Vaseline, Melkfett oder spezieller Pfotenschutzcreme einreiben. So bleibt die Haut weich und geschmeidig und ist weniger anfällig für Verletzungen.
Regel 3 gilt für jene Tiere, die zwischen den Zehen langes Fell haben: Bitte kurz schneiden oder beim Hundefriseur sauber ausscheren lassen. An diesen Haaren verklebt nicht nur die Schutzcreme, es setzen sich auch Eiskristalle und Streusalz fest.
Damit in feinen Hautfalten nichts hängen bleibt, gilt Regel Nummer 4: Pfoten nach jedem Spaziergang kurz unter fließendem Wasser abwaschen und gut abtrocknen. Dabei ergibt sich auch gleich die Möglichkeit zu einer kurzen Untersuchung. Wer die Pfötchen seines Lieblings täglich reinigt und kontrolliert - das gilt übrigens auch für Katzen - bemerkt Veränderungen frühzeitig und kann eingreifen, bevor die Sache richtig schmerzhaft wird. So kommen Haustiere gesunden Fußes durch den Winter. Wunden an den Ballen, die beispielsweise durch im Schnee verborgene Scherben entstehen können, klaffen weit auseinander und müssen vom Tierarzt genäht werden. Bei kleinen Verletzungen reicht oft schon eine Heilsalbe.  Für besonders empfindlichen Pfoten können Hundeschuhe hilfreich sein. Klingt peinlich, ist aber eine clevere Sache für  lädierte  Hundefüße.