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Freizeit | Tier & Mensch

Tierisch turbulent

Von Tanja Warter | 21. Dez 2011 um 12:17 in Tierisch gut | Kommentare (0)

Tierisch turbulent

© Tanja Warter

Tiere sorgen zu Weihnachten für allerlei Überraschungen. Doch was oft so lustig beginnt, kann manchmal tragisch enden.   

Ob Hund, Katze, Maus oder Wellensittich - zu Weihnachten ist jedes Haustier für Überraschungen gut. Wenn es in der gewohnten Umgebung plötzlich ungewöhnlich duftet, alles funkelt und glitzert, ist die Verwirrung groß und die Versuchung ebenso.

Gefahrenquelle Keksteller: Damit liebäugeln besonders gern Hunde. In einem unbeobachteten Moment schlagen sie zu und verdrücken Unmengen von Zucker und Schokolade, manchmal auch Alkohol. Allerdings vertragen sie das alles nicht gut. Von Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Vergiftungen reichen die Symptome. Darum: Keksteller und Tier nie unbeaufsichtigt lassen.

Gefahrenquelle Lametta: Auf diese glänzenden Fäden auf dem Christbaum stehen Katzen und Vögel besonders. Lametta verleitet zum Spielen. Dabei wird es schnell verschluckt. Im Bauch von Katzen führt das zu schlimmen Darmverschlingungen. Der Tierarzt muss eine Notoperation einleiten. Zudem kann Lametta wegen teils schädlicher Metalle zu Vergiftungen führen. Darum: Lametta hat in einem tierischen Haushalt nichts verloren.

Gefahrenquelle Kugeln: Vor allem jene Hunde, die gern Bälle bringen, verwechseln da schnell etwas: Eine heruntergefallene Christbaumkugel lässt sich nämlich nicht zwischen den Zähnen einklemmen und apportieren. Wenn die Kugeln brechen, schneiden die scharfen Kanten in die Maulschleimhaut. Solche blutenden und schmerzhaften Verletzungen müssen medizinisch versorgt werden. Darum: Gespielt wird nur mit Spielsachen und nicht mit der Deko. Vielleicht findet sich ja ein Stoffmäuschen oder ein Quietschball unterm Baum.