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Freizeit | Tier & Mensch

Freunde fürs Leben

Von Tanja Warter | 30. Nov 2011 um 11:10 in Tierisch gut | Kommentare (0)

Hund und Katz   können ärgste Feinde  sein, müssen aber nicht. Manche leben sogar ganz friedvoll zusammen. Nicht nur im Advent.
Hätten wir Menschen sie nicht domestiziert, wahrscheinlich hätten Hund und Katze niemals den Weg zueinander gefunden. Doch mit dem Menschen als verbindendem Wesen kam es zum Brückenschlag. Beide Tierarten haben über Jahrhunderte in menschlicher Obhut eine  extrem hohe Anpassungsfähigkeit entwickelt. Vor allem Hunde können sich optimal in unseren Alltag einfügen.
Trotzdem ist die Freundschaft von Hund und Katze nicht selbstverständlich. Das Rudeltier Hund steht dem eher einzelgängerischen Wesen der Katze gegenüber.  Hunde sind tagaktiv, Katzen  bevorzugen die Stunden der Dämmerung. Auch sprachlich gibt es Differenzen. Ein Hund, der auf dem Rücken liegt und die Pfoten ausstreckt, unterwirft sich. Eine Katze in dieser Haltung  bringt ihre scharfen Krallen in Position. Sie kann
 jeden Augenblick zuschlagen! Freundschaft zwischen beiden ist trotzdem kein Tabu. Am besten gelingt das Zusammenleben, wenn beide Tiere schon sehr jung aneinander gewöhnt werden. Ansonsten entscheidet häufig schon der erste Blick, ob das Vorhaben erfolgreich sein kann. Hunde sind meist neugierig und gehen freundlich auf Menschen und Artgenossen zu.
Katzen mögen es selten, wenn sich jemand
zu forsch nähert oder aufdringlich wirkt. Beim ersten Kennenlernen braucht Mieze deshalb unbedingt eine Versteckmöglichkeit.
Menschlicher Stress überträgt sich auf die Vierbeiner. Ein Tierbesitzer, der bei der ersten Begegnung von Bello und Minki nicht entspannt und gelassen bleiben kann, hat einen schlechten Einfluss auf den Start der Beziehung. Ruhe und die nötige Zeit sind Schlüssel zum Erfolg. Mit kleinen Heimtieren können sich Katzen allerdings nie anfreunden. Das Beuteschema ist zu stark, die Feindschaft liegt in den Genen.