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Freizeit | Spiele & Trends

Brink

Von Robert "robih" Hallinger | 27. Mai 2011 um 11:31 in PC, Playstation, Xbox | Kommentare (1)

Brink

© Robert "robih" Hallinger

Nach den Rollenspielhits Fallout3 und Fallout : New Vegas wagt sich Bethesda in neues Gebiet, und liefert mit Brink einen actiongeladenen First Person Shooter. Ob dies gut geht lest ihr in unserem Test.

Brink spielt in einer ziemlich kargen Zukunft. Die Menschen waren durch einige Missstände dazu gezwungen auf eine Art Inselstadt zu flüchten, welcher sie den Namen Ark gaben. Auf der Ark kommt es zu Auseinandersetzungen und es bilden sich zwei Lager. Zum einen die Verteidiger der Ark, und zum anderen jene die sie verlassen wollen.

Zu Beginn der Kampagne kann man sich für eine Seite entscheiden, was aber im Prinzip nur festlegt welche Missionen man zuerst spielt. Nachdem man seinen Charakter erstellt, sowie seine Klasse festgelegt hat, kann man mit der ersten Mission beginnen. Hierbei spielt man immer im Team entweder Offline mit der KI oder auch Online mit und gegen andere Spieler. Die Kampagne spielt sich wie eine Aneinanderreihung von Multiplayermatches, die völlig zusammenhangslos wirken. Die Story wird hierbei, wie bei so vielen Shootern, zum Nebenprodukt. Bethesda wäre nicht Bethesda könnte der Charakter nicht Erfahrungspunkte sammeln, um neue Fähigkeiten zu lernen, Waffen freizuschalten und seine Attribute zu verbessern. Durch das Erstellen eines eigenen Charakters sowie die unzähligen Tode in einer Mission, baut man leider kaum eine Verbindung zu seinem oder anderen Charakteren auf.


Das Hauptaugenmerk von Brink liegt aber ohnehin im Zusammenspiel als Team. Dies wird am besten im Multiplayer zelebriert. Ein Teamshooter entfaltet sich erst so richtig im Kampf gegen echte Spieler. Zu Beginn machen die Multiplayerpartien Spaß, jedoch mangelt es hier an Abwechslung. Weder gibt es viele verschiedene Spielmodi, noch gibt es genügend Schauplätze um die Spieler länger zu fesseln. Hierbei wird sich jedoch in Form von DLC noch etwas ändern. Ein Match läuft meist so ab, das beide Mannschaften eine gewisse Aufgabe zu erfüllen haben. Eine Seite muss zum Beispiel eine Tür sprengen, während die Andere diese verteidigt. Ist ein Auftrag erledigt, gibt es ein neues Missionsziel. Währenddessen können verschiedene Kommandopunkte eingenommen werden, an denen man seine Ausrüstung sowie die Klasse wechseln kann. Zur Verfügung stehen Soldat, Sanitäter, Techniker und Agent, wobei jede Klasse verschiedene Spezialitäten hat. Diese Klassen gilt es im Team gut zu kombinieren und richtig einzusetzen, wobei sich der richtige Einsatz oft auf schießen beschränkt.

Grafisch sieht Brink im Grunde gut aus. Der comichafte Grafikstil passt gut zur rasanten Action. Wie im Multiplayer leidet auch der Singleplayer an der Abwechslungsarmut bei der Umgebung. Es gibt zwar verschiedene Schauplätze, die sich jedoch äußerlich nur geringfügig unterscheiden.


Fazit:
Bethesda liefert mit Brink einen soliden Shooter, der sich aber nicht von der Masse abheben kann. Auch der Fokus auf das Teamwork mit verschiedenen Klassen ist nichts neues, und wurde in älteren Titeln wie Resistance 2 bereits besser gemacht. Obwohl das Hauptaugenmerk am Online Modus liegt, kann Brink auch hier nicht vollends überzeugen. Alles in allem ist Brink ein solides Spiel in einem Genre, welches leider oder zum Glück auch besseres zu bieten hat.

 
 
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