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Freizeit | Gsund & Frisch

Die Melisse

Von scom | 6. Okt 2008 um 17:20 in Natürlich gesund | Kommentare (0)

Wohlschmeckend und aromatisch im Dienste Ihrer Gesundheit
Vom Volk wird sie auch Zitronenmelisse, Zahnwehkraut, Bienenkraut, Zitronenkraut oder Mutterkraut genannt. Ursprünglich stammt sie aus dem Orient und gehört dort zu den alten Gewürz- und Heilpflanzen. Alle Teile der Pflanze, besonders die Blätter, riechen angenehm und intensiv nach Zitrone. Bei uns wird sie vor allem in Bauerngärten kultiviert und kommt manchmal verwildert vor. In südlichen Gegenden Mitteleuropas ist sie stellenweise auch ganz eingebürgert.
Die Heilpflanze wird etwa 30 bis 90 Zentimeter hoch und hat weiße Blüten. Ihre Blütezeit ist von Juni bis September. In der Volksheilkunde wurden die beblätterten Triebe und die Blätter verwendet. Die Blätter wurden vor der Blüte gesammelt und an einem warmen, luftigen und schattigen Ort sehr schonend getrocknet, wobei darauf geachtet wurde, dass die Blätter nicht mit Metall in Berührung kamen. Diese Heilpflanze ist früher sowohl innerlich wie auch äußerlich verwendet worden. Bei den Inhaltsstoffen sind Gerbstoff, ätherisches Öl, Bernsteinsäure und Mineralsalze erwähnenswert. Ihr lateinischer Name lautet Melissa officinalis L.
Aus Melissenblättern wurde früher ein Tee gegen Kopf- und Zahnschmerzen, Krämpfe, Brechreiz und Schlaflosigkeit bereitet. Man hat den Tee auch zur Magenstärkung getrunken. Bei nervösem Durchfall, Lungenleiden und Nervenschwäche sowie Depressionen ist die Melisse ebenfalls gerne verwendet worden. Bekannt ist in der Volksheilkunde die krampflösende, tonische, verdauungsfördernde und windtreibende Eigenschaft der Melisse. Sie fördert auch die Gallensekretion.