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Hilfe bei Insektenstichen

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Sie begleiten uns den ganzen Sommer lang und sind auch noch in den Herbst hinein aktiv: Insekten wie Bienen, Wespen, Gelsen, Bremsen, Zecken oder Spinnen können einem den schönsten Tag vermiesen.

Insektenstiche oder -bisse sind oft sehr unangenehm. Abgesehen von möglichen allergischen Reaktionen, die meist ärztliche Begutachtung erfordern, können Infektionen oder länger dauernde Entzündungen die Folge sein. Besonders Kinder widerstehen dem heftigen Juckreiz oft nicht und bringen durch das Kratzen zusätzlich Keime in die Wunde.

Daher sollte gleich nach dem Stich gehandelt werden:
Zunächst gehören Stachel oder im Fall der Zecke das ganze Insekt entfernt: zur Zeckentfernung verwendet man am besten eine geeignete Pinzette, setzt sie knapp oberhalb der Haut an und zieht den Kopf des Tieres ohne zu drehen vorsichtig heraus. Dabei ist ein Quetschen des Insektenkörpers unbedingt zu vermeiden, da sonst noch mehr infektiöses Sekret in die Blutbahn gelangen kann. Danach sollte man die Einstichstelle bzw. Bissstelle  desinfizieren.

Zur weiteren Behandlung von Schmerz, Juckreiz und Schwellung haben sich kühlende Gele mit essigsaurer Tonerde und beruhigenden pflanzlichen Wirkstoffen z. B. aus Kamille, Arnika oder Aloe Vera bewährt. Die Homöopathie bietet mit Apis ein ideales Mittel um die Beschwerden zu lindern. Punktuell und sehr sparsam angewendet kann auch ätherisches Teebaumöl oder Lavendelöl helfen, solange keine offene Wunde vorliegt. Bei starken Schwellungen und Rötungen kann auch eine Schonung des betreffenden Körperteils angezeigt sein.

Generell sollte jeder Insektenstich bis zur vollständigen Abheilung beobachtet und behandelt werden ? damit aus einer Mücke nicht doch noch ein Elefant wird.


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