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Freizeit | Schöne Heimat

Ein gern gesehener Wintergast

Von Hannes Kowatsch | 13. Feb 2012 um 10:25 | Kommentare (16)

Der KLEIBER wird auch "Spechtmeise" genannt. Er kann kopfüber Baumstämme hinunterlaufen.

Ein gern gesehener Wintergast

Der KLEIBER wird auch "Spechtmeise" genannt. Er kann kopfüber Baumstämme hinunterlaufen.

 
 
Kommentare (16)
 
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    Ferdinand Reindl

    13. Feb 2012
    12:03 Uhr

    Ein Superschuss, Hannes! MIt welchem Gerät ist er dir gelungen (von deiner Geduld mal abgesehen)?

    LG Ferdinand

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      Hannes Kowatsch

      13. Feb 2012
      23:11 Uhr

      Danke für deine Anerkennung, Ferdinand. Den Kleiber habe ich mit der Panasonic FZ 150 fotografiert.
      LG Hannes

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    Ingo Baumgartner

    13. Feb 2012
    13:44 Uhr

    Kleiberweiber

    Leicht findet man den Reim auf Kleiber,
    wer denkt da nicht sofart an Weiber?
    Nun ruft das Wort - ein alter Name -
    Protest hervor bei Frau und Dame.

    Der Kleiber zählt nicht zu den Pfauen,
    da spräche gerne man von Frauen.
    Und füglich wählen Bartagamen
    als Partner ohne Zweifel Damen.

    Bei Wachtel - Schachtel lachen alle
    vereinzelt noch bei Ralle - Schnalle,
    doch klingt das dumme Altwort Weiber
    beim Mann nicht schlimmer als beim Kleiber.

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    Ingo Baumgartner

    13. Feb 2012
    13:49 Uhr

    sofort

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    Lois Eßl

    13. Feb 2012
    16:57 Uhr

    Ein treffendes Kleiber-Portrait, das seine Kletter-Sonderstellung in der Vogelwelt sichtbar macht!
    Prima Bildschnitt!
    LG Lois.

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  • Wolfgang M.

    13. Feb 2012
    17:48 Uhr

    Super! LG Wolfgang

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    Hedi Damm

    13. Feb 2012
    20:02 Uhr

    Gratuliere dir zu dieser sehr gut gelungenen Aufnahme dieses Kleibers, Hannes!
    LG Hedi

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    Hannes Kowatsch

    13. Feb 2012
    23:19 Uhr

    Hedi, Lois und Wolfgang, ich freue mich über eure Einträge - Danke! LG Hannes

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    Hannes

    14. Feb 2012
    00:36 Uhr

    Superaufnahme, Hannes!

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    Marianne Robl

    14. Feb 2012
    09:06 Uhr

    Ein besonderer Schnappschuß, gratuliere!
    LG Marianne

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    Ferdinand Reindl

    16. Feb 2012
    12:17 Uhr

    Der Kleiber

    Der Kleiber rennt ganz frisch und munter
    kopfüber einen Stamm hinunter.
    Erstaunlich ist, wie er das macht,
    dass er nicht auf den Boden kracht
    und dass es ihn nicht überschlägt,
    wenn er so schnell hinunterfegt!

    Im Kopfumdreh´n läuft er ein Stück
    den Baum empor wieder zurück,
    steckt den Schnabel - seinen spitzen -
    zwischendurch in Rindenritzen,
    um Insekten zu entdecken,
    die sich gern darin verstecken.

    Auch schnabuliert er mit Genuss
    so manchen Samen - manche Nuss.
    Für Samen sucht er einen Halt
    in einem engen Rindenspalt,
    dort wird er dann fest eingeklemmt
    und mit dem Schnabel aufgestemmt.

    Um den Schnabel sich zu stopfen,
    muss er manchmal lange klopfen!
    Auf Nüsse ist er zwar erpicht,
    doch sie zu öffnen, schafft er nicht.
    So muss er letztlich darauf warten,
    bis Spechte mit dem Öffnen starten.

    Danach holt er sich schnell den Rest
    von dem, was ein Specht fallen lässt. -
    Andern etwas abzustauben,
    heißt nicht gleich, sie auszurauben!
    So erhascht die Spechtenmeise
    Nüsse auf die schlaue Weise!

    Spechtmeise wird er auch genannt.
    Sind Specht und Meise gar verwandt?
    Ein Outfit wie ein Minispecht,
    die Lebensweise spechtgerecht -
    zählt man in Zoologenkreisen
    Kleiber auch nicht zu den Meisen.

    Damit er sein Gelege schützt,
    wird eine Spechthöhle benützt,
    die ein Specht schon längst verlassen
    und in die die Eier passen.
    Ein großzügiger Innenraum
    ist für den Nestbau ja ein Traum.

    Doch ist das Flugloch meist zu groß!
    Was macht der Kleiber denn nun bloß?
    Wie wird effektiv verhindert,
    dass wer seine Wohnung plündert? -
    Ringsherum klebt er jetzt Erde,
    dass der Eingang kleiner werde!

    Nach Möglichkeit gebraucht er Lehm.
    Das macht die Kleberei bequem.
    Von dem selbstgeklebten Rahmen
    hat der Kleiber seinen Namen,
    denn aus "kleiben" entstand "kleben". -
    In der Sprache kann´s das geben!

    Sind die Sprachen noch lebendig,
    ändern sie sich eigenständig!
    Kleibern ist das freilich schnuppe.
    Sie sind eine eig´ne Gruppe
    in der bunten Ornis-Welt,
    die uns Menschen so gefällt!

    LG Ferdinand

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      Hannes Kowatsch

      16. Feb 2012
      20:25 Uhr

      Lieber Ferdinand!
      Vielen Dank für dein sehr gut gelungenes Gedicht, das so genau die Lebensweise und den Namen des Kleibers beschreibt.
      PS.: Es ist schön, dass nun ein weiterer Poet im Blog vertreten ist! :-)
      LG Hannes

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    Ferdinand Reindl

    17. Feb 2012
    12:01 Uhr

    Hannes, es freut mich, dass es dir gefällt!

    LG Ferdinand

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    Gabriela Heimhofer

    17. Feb 2012
    18:01 Uhr

    Wunderschöne Aufnahme vom Kleiber. Heuer habe ich noch keinen bei mir im Garten entdeckt. LG Gabriela

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