Immer auf der Suche nach einer neuen „Nische". So könnte das Motto der Firma Schwingenschlögel in Eugendorf lauten. „In Europa sind wir Technologieführer bei Tank-, Gas- und Silofahrzeugen. Damit können wir auch in schwereren Zeiten bestehen", sagt Kurt
In der Firma - die 1900 aus einer Kupferschmiede entstanden ist - wird ständig an Verbesserungen getüfelt: So konnte das Gewicht der Zugmaschine samt Tanksattelauflieger auf zirka 14 Tonnen gesenkt werden. Das heißt: Die Nutzlast in den Tanks kletterte von 23 auf 26 Tonnen. Gleichzeitig wurde der Geräuschpegel beim Be- und Entladen von 118 auf 85 Dezibel gesenkt. Investiert wird auch in die Sicherheit - durch das Tieferlegen des Lkw-Schwerpunkts sinkt die Gefahr, dass dieser umkippt. Stichwort: Kippstabilität.
Die Firma mit 130 Mitarbeitern steht auf drei Beinen: Silofahrzeuge (von Zement bis zu Pellets), Tankfahrzeuge sowie Fahrzeuge zum Transport von Industriegasen (beispielsweise Argon und Sauerstoff). Der Jahresumsatz liegt bei 15 bis 16 Mill. Euro. 150 Fahrzeuge pro Jahr werden ausgeliefert.
Das große Geschäft sind derzeit die Gastankfahrzeuge. 95 Prozent gehen in den Export - etwa an Konzerne wie Linde, Air Products und Air Liquide. Die Behälter funktionieren wie eine große Thermoskanne: Im Innenbehälter mit Isolierfolie wird das Gas bei minus 196 Grad flüssig transportiert. Zwischen Innen- und Außenbehälter befindet sich ein Vakuum-Hohlraum.
Jetzt überlegt die Firma, auch in den Markt für Biogas („Liquid Natural Gas") einzusteigen. „Der Transport erfolgt mit der gleichen Technologie wie bei den industriellen Gasen, bei denen wir viele Jahre Erfahrung haben", heißt es.
Auf dem US-Markt will Schwingenschlögel (noch) nicht angreifen. Vorstellbar ist jedoch eine Lizenzproduktion. Ein anderer Markt - Tankfahrzeuge für Erdgas - ist derzeit kein Thema. „Das wäre eine ganz andere Technologie."
Kurt Schwingenschlögel senior erwartet heuer ein Umsatzplus von bis zu 20 Prozent. Die Voraussetzungen wurden im Vorjahr geschaffen: Die Produktionsfläche für Gastankfahrzeuge wurde verdoppelt. Investition: 1,5 Mill. Euro.


Die Krise ist allgegenwärtig. Sie begleitet uns durch den Tag. Die Medien überschlagen sich vor negativen Nachrichten. Immer dunkler, immer schriller, immer lauter. Wir übersehen und überhören dabei etwas ganz Wesentliches: Es gibt auch positive Geschichten. Solche, die Mut machen, die Freude bereiten, die Optimismus fördern. Ganz einfach Lichtblicke. Die Salzburger Nachrichten setzen ein Zeichen und holen jene hinter dem Vorhang hervor, die auch in schwierigen Zeiten nicht gleich kleinbei geben, die sich etwas trauen, mit gutem Beispiel voran gehen. Wir müssen als unabhängiges Medienhaus den Finger in die offenen Wunden usnerer Gesellschaft legen und Dinge, die falsch laufen, aufzeigen. Es geht uns nicht um das Wegsehen oder falsche Sozialromantik. Es geht darum, auch der guten Nachricht eine Chance zu geben. 
alles nicht mehr aktuell ;) ,nach denn letzten kündigungen ;)