Eigentlich bin ich ja ein glühender Verfechter des öffentlichen Verkehrs, insbesondere der Bahn. Extrem fragwürdig ist allersdings ein Umstand, der den Wenigsten bewusst sein dürfte. Nämlich die Vorgangsweise bei einem Vergehen wie z.. B. das unerlaubte Platzieren der besohlten unteren Exremitäten, sprich Schuhe auf der ÖBB-eigenen Zweckbestuhlung im Wagon abzulegen. Gut, das ist nicht Ok, aber mein Sohn hat es doch gemacht, und zwar auf der Strecke von Freilassig und Europark. Zerstreut und zappelig, wie ein pubertierender 13-jähriger halt so ist, ist ihm dies passiert, einmal leider, nachdem er den erhobenen Zeigefinger und ein Gemurmel von irgendwelchen 100 € des Kontrolleurs wahrgenommen haben musste. Was dann geschah, versuche ich schon eine Weile zuzuordnen, nur, es gelingt mir nicht richtig. Der Mann lies keine Entschuldigung gelten, dem Vorschlag meines Sohnes, die paar Brösel Straßenstaub vom Hightech-Stoff der geschmackvollen Möbel zu entfernen, konnte er auch nichts abgewinnen. 70 (siebzig!) Euro würde das kosten, sofort in bar selbstverständlich. Gut nicht in paar dabei und noch dazu keinen vernünftigen Ausweis, ab auf den Posten beim Europark zur Erhebung der Identität! Der Anruf traf die Mutter (Gott sei Dank zu Hause!), die Sorge, es könnte was mit dem Buben passiert sein, konnte der freundliche Beamte schnell ausräumen. Angaben stimmen, Erlagschein mit 85€ für zu Hause (70 plus 15 Euro Bearbeitungsgebühr), auf Wiedersehen!
Bilden Sie sich bitte selbst eine Meinung! Meine ist, dass ich nicht verstehen kann, dass für so eine Bagattelle eine höhere Strafe von einem Organ der ÖBB verhängt werden kann, als für Schwarzfahren im eigentlichen Sinne, und das noch dazu an einen Minderjährigen, dessen Absparmöglichkeiten in etwa bei dem Betrag liegen, und zwar jährlich. Mit Verlaub, ich bin nicht dafür, dass sich alle im öffentlichen Bereich aufführen, wie die Axt im Walde, aber für 85 € kann man vermutlich den ganzen Zug reinigen, wenigstens bei dem zusätzlichen Verschmutzungsgrad. Im Übrigen hat der Polizeibeamte die Vorgehensweise auch nicht ganz verstehen können, das habe er auch noch nicht erlebt. ...


Natürlich, immer regt sich der auf, der erwischt wird. Ich - und nicht nur ich! - ärgere mich schon lange über diese rücksichtslose Unart und finde es völlig in Ordnung, wenn dagegen vorgegangen wird. Jugendliche mit einer guten Kinderstube werden nicht in diese Lage kommen. Den anderen muss halt mit einer saftigen Geldstrafe beigebracht werden, was sich gehört und was nicht. Denn wenn mitfahrende Fahrgäste etwas sagen, bekommen sie auch noch Frechheiten zu hören. Dieser einmal zum Handkuss gekommene Sprößling wird sich künftig sehr gut überlegen, wohin seine beschuhten Füße gehören. Daher wäre diese Maßnahme viel öfter zu setzen, um eine entsprechende Breitenwirkung zu erzielen. Ein einziges Exempel zu statuieren ist zu wenig.
Liebe Christine,
ja, ich ärgere mich auch. Es gibt diese rücksichtslose Art, es gibt die schlechte Kinderstube. Ob beim Einsteigen, bevor überhaupt jemand aussteigen kann, gedrängelt, am Bahnsteig im 30 - Sekundenabstand herumgespuckt oder auf der Polsterung (absichtlich) herumgesprungen wird, das alles ist natürlich zu hinterfragen. Allerdings war das auch schon damals so, als wir noch Kinder waren.
Deine Unterstellung, bei uns würde eben diese Kinderstube nicht stimmen, kann ich gelassen zurückweisen. Aber Kinder sind Kinder, wenn du das nicht weißt, bist du entweder keine Mutter, extrem vergesslich oder einfach nur reaktionär!
Aber gut, so ist die Mentalität vieler, das ist klar!
Wenn Strafen so hoch sind (=1000 alte Schilling), dann wird ein Jugendlicher das nicht verstehen. Sind es 15 €, dann hat er die vielleicht in bar dabei, ärgert sich und macht es sicher nicht mehr. Aber so gibt es nur Fassungslosigkeit, weil er den Schaden eh nicht selber gutmachen kann.
Bin ich mit meiner Meinung wirklich so allein?
Offensichtlich haben wir hier das Problem der Ignoranz zweier Elternteile, die es nicht wahrhaben wollen und mit allen Mitteln versuchen zu verteitigen, dass Ihre Kinder keine Erziehung genossen haben.
Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Eltern vor Ihre Kindern stellen, aber in diesem Falle liegt es ja wohl klar auf der Hand, dass die Mehrheit ein solches Verhalten einfach nicht haben will.
Die Resonanz auf diese arme (keine Erziehung) Famile schlägt desshalb so hohe Wellen, weil sich die Kunden von Bahn&Bus ein stärkeres Durchgreifen wünscht!
In dreckigen Abteilen möchte halt niemand reisen - warum auch - kostet die Fahrt doch ein gutes Geld!
Ausserdem sagt es einem ja der gesunde Anstand, dass fremdes Eigentum heilig ist und Anstand und Reinlichkeit Tugenden sind, die nicht allzuoft mehr von speziell Jugendlichen zu sehen ist.
Dass es früher auch schon so war mit dem rücksichtslosen Beschädigen fremden Gutes, stimmt einfach nicht! Und wenn der Vater die "fehlende Information" bemängelt: Ist vielleicht die ÖBB jetzt schon für das Erziehen zuständig? Der Vater hat doch deutlich kund getan, dass sein Sprößling durch das wiederholte Lagern seiner Straßenschuhe nichts verschmutzt habe. Woher hat er diese abenteuerliche Information?
Die Gebühr ist ja auch keine Strafe - die ÖBB hat ja keine Executionsgewalt - sondern setzt sich rein aus Reinigungsgebühr und Verwaltungskosten zusammen. Außerdem hatte der Jüngling auch keinen (Fahr)Ausweis bei sich. Wie oft schon?
reaktionär??? Wer sich für Ordnung und eine gute Kinderstube ausspricht, ist also reaktinär. Liebe Christine, mach' bitte Platz an deiner Seite, auf diese Bank setze ich mich auch.
Erstens habe ich vier inzwischen längst erwachsene Kinder und auch etliche Enkelkinder. Da ich weder reaktionär noch besonders vergesslich bin, weiß ich noch sehr gut, dass weder sie noch ihre Altersgenossen sich jemals so benommen haben, nicht etwa, weil sie sich das nicht getraut hätten; nein, es wäre ihnen gar nicht eingefallen. Das nicht auch nicht die Art, wie Kinder und Jugendliche heute mit ihren Eltern, Lehrern oder anderen Erwachsenen reden. Dass Kinder Kinder sind ist kein Freibrief für flegelhaftes Benehmen. Vielleicht soll ja die Strafbemessung eine Botschaft an die Eltern sein, die das Verhalten ihrer Kinder mit solchen Weisheiten auch noch bestärken.
Was das mit meiner oder sonst jemandes Mentalität zu tun haben soll, ist mir nicht klar.
Noch einmal an Christine
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deinem Statement und meinem Thema. Eher willst du scheinbar einfach loswerden, wie toll du deinen Genpool weitergegeben hast und wie schlecht und flegelhaft die heutige Jugend sei.
Ich fürchte, dabei idealisierst du die Vergangenheit und verteufelst die Gegenwart.
Wie gesagt, mit dem Fall und der Realität hat das nichts zu tun.
Ich denke, die meisten Führungspersönlichkeit oder andere Größen (z.B. der von dir so verehrte Herminator...) haben in ihrer Biografie so manchen Blödsinn stehen. Geruchlos und geschmacklos hat nur begrenzt Charisma...
85,- € sind tatsächlich etwas viel, und möglicherweise hätten es 20,- oder wie viele der Knabe halt bei sich gehabt hat auch getan, aber in der Sache gebe ich Christine recht.
@ Martin
Stimmt, Kinder sind Kinder. Aber ein 13jähriger ist kein Kleinkind mehr. Wenn der das hat, was man Kinderstube nennt, dann müßte es für ihn eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aus seinen Tretern zu schlüpfen, bevor er seine Flossen auf eine Sitzfläche legt. So gesehen halte ich es für ganz richtig, daß auch die Eltern ihr Fett abbekommen haben, die haben da schließlich auch was verbockt.
Auch ich bin grundsätzlich der Meinung, daß es heute die Kinder in vielen Belangen etwas zu leicht nehmen und die Wurzel für dieses Manko ist ohne Zweifel bei den Erziehungsberechtigten zu suchen. Jedoch, 85.- Euro für diese Sache ist zu viel und es hat keinen Sinn, für das Vergehen des Sprösslings auch noch die Eltern zur Kasse zu bitten. 10.- bis 20.- Euro fände ich angemessen, außer der Bub hat sich bei der Tat auch noch unflätig benommen.
Franz
Eine Strafe in der Höhe von "nur" 2o Euro wird locker weggesteckt. Eine 8o Euro Strafe,da wird schon darüber gesprochen, Also die hat gewirkt.....
Ich finde es wird Zeit daß endlich etwas dagegen unternommen wird. Überall in den Öffis haben die Jugendlichen die beschuhten Füße auf den Polstern, lassen Eltern ihre kleinen Kinder samt Schuhen auf den Polstern stehen. Machen die das zu Hause auch?
Erst vor einigen Tagen hatte ich eine junge Frau im Obus, draussen Starkregen, darauf aufmerksam gemacht dass es eine Zumutung für alle anderen sei sich auf den nassen Fleck zu setzen.
Auch gegen diese ekelhafte Spuckerei sollte dringend etwas unternommen werden, da diese Spuckpartikel widerum über die Schuhsohlen auf die gepolsterten Sitze kommen.
Die Höhe der Strafe finde ich als Abschreckung in Ordnung - hoffentlich bleibt die Aktion der ÖBB nicht wegen eines aufgeregten Vaters eine Einmalaktion.
Ich gratuliere Christine zu diesem Kommentar und dem ÖBB-Bediensteten zu seiner Courage. Als langjähriger SN-Abonnentin bin ich aber enttäuscht, dass so ein Artikel auf die Titelseite der Lokalzeitung kommt - dies würde eher zur Kronenzeitung passen. Als Elternteil wäre es mir peinlich mit dieser Sache in der Zeitung zu erscheinen! Der Jugendliche wurde ermahnt, und nach der Ermahnung folgt die Strafe. Bevor ich Mutter wurde, bin ich selbst 10 Jahre vom Pongau nach Salzburg gependelt. Viele Schüler wissen leider nicht wie sie sich zu benehmen haben!
Es ist mir unbegreiflich wie eine seriöse Zeitung wie die SN einem Vater auf Seite 1 des Lokalteils
ein Forum gibt über ein absolutes Fehlverhalten seines Sohnes zu jammern.
Wenn sich ein Vater mit so einem Anliegen an einen Redakteur wendet gehört ihm ganz einfach gesagt,er soll zuerst seinem Herrn Sohn Manieren beibringen und nicht über eine völlig zu recht
erfolgte Bestrafung zu klagen.
Der saubere Sohn wurde ja vorher ermahnt und trotzdem gab er seine Füße samt Schuhen wieder auf
die Bank. Mich wundert das Verhalten des Sohnes aber gar nicht wenn ihn sein Vater noch in Schutz nimmt. Es ist klar das die Jugen sich an keine Regeln mehr halten wenn das Elternhaus dann noch
über Strafen jammert.
Erziehen Sie ihren Sohn zuerst sich an für alle geltenden Regeln zu halten bevor Sie das nächste Mal zu sudern beginnen. An den Lokalredakteur würde ich appellieren solchen Typen nicht noch ein Forum zu
geben , sondern sie einfach zu ignorieren. Es kann doch nicht sein das sich die SN auf das Niveau der
Krone herablassen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wenn schon der Vater nicht weiß, dass man seine beschuhten Füße -seien sie nun schmutzig oder nicht!- eben nicht auf eine Sitzbank legt, auf der bald ein anderer Fahrgast Platz nehmen wird, wie soll es dann der Sohn wissen. Die Geldstrafe wird hoffentlich den erwünschten Effekt haben.
Ich finde es super, dass endlich einmal durchgegriffen wird. Ist ja schade, dass es anscheinend nur mit Strafen geht. Mit einer helleren Kleidung setzt man sich immer mit einem unguten Gefühl nieder, wie die wohl nachher aussieht. Das sollte ja nun wirklich nicht sein, man zahlt ja auch den Fahrtarif.
Es bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft besser wird. Nur dranbleiben !!
mfg.Schruckmayr
Der arme 13-Jährige, dem Papa ist die Strafe zu hoch!. So eine harte, böse Gesellschaft! Das arme Bubi wird wohl seine ermüdeten Latschen überall platzieren dürfe, auch dort wo andere einen sauberen Sitzplatz erwarten .
Die Verhältnismäßigkeit einer Strafe wird ein Vater von einem schlecht erzogenen Kind wohl nicht richtig und gerecht beurteilen können. Er ist offensichtlich geneigt seinem " Kind" weitere Verfehlungen zu tolerieren (kann man ja aus seinen Kommentaren klar erkennen). Für diese Uneinsichtigkeit des erziehenden Vaters erscheint diese Strafe sogar zu nieder.
Heute liegen diese "Latschen protzig und trotzig" auf einer Sitzbank, morgen landen sie mit der gleichen Einstellung am Kopf eines unbescholtenen Rentners. Wehret den Anfängen!
Wo fängt es an und wo hört es auf? Bei den Füßen auf de Sitzbank oder bei den weggeworfenen Müll von Fastfoot-Kette. Erwischte Verschmutzer gehören empfindlich bestraft, sonst nimmt diese Rücksichtslosigkeit überhaupt kein Ende.
Eine Richtigstellung als Verfasser des Leserbriefes und "Titelheld" im Lokalteil (und somit schließe ich dieses Thema für mich ab!):
Mir hätte es völlig ausgereicht, den Standpunkt, dass bei Strafen gegen Jugendliche (Kinder?) Maß gehalten werden muss, als Leserbrief platziert gewusst zu haben!
Der Bericht in der SN ist relativ wahrheitsgemäß rübergekommen. Es steht auch: "Das war nicht in Ordnung...,aber").
Grund meiner Initiative war nicht, ein "uneinsichtiger" Vater zu sein, sondern den groben Raster, den die ÖBB da anlegt, anzuprangern. Eine (offenbar stille) Mehrheit derjenigen, mit denen ich vorher disskutiert habe, vertritt im Wesentlichen meine Meinung.
Es gibt nicht ausreichend Information, somt kann ich die Begründung der "Abschreckung" aus Sicht der Transporteinrichtung nicht teilen.
In der Hausordnung der Bahn steht: "...für absichtlich herbeigeführte Verunreinigungen stellen wir die entstandenen Reinigungs- und Verwaltungskosten in Rechnung."
Wenn das so vielen ausreicht, als Spielregel, OK! Ich finde es nicht gut, das wollte ich los werden!
Auch nicht gut finde ich, wenn in Postings Sätze, wie "...heute liegen diese "Latschen protzig und trotzig" auf einer Sitzbank, morgen landen sie mit der gleichen Einstellung am Kopf eines unbescholtenen Rentners. Wehret den Anfängen!...", finde, dann kommt mir nur mehr das Fürchten, wie hysterisiert manche in der Gesellschaft auf die Jugend (von der erwartet wird, dass sie in Zukunft unsere Renten finanziert!) reagieren! Diese Feindseeligkeit macht solche Probleme sicher nicht besser.
Solche furchtbaren Daten in Relation zu sagen wir mal mit lümmelhaften Benehmen zu setzen, ist grotesk und gefährlich. Ich sehe da einen alten Geist, der ja bei den Wahlergebnissen sichtbar wird, aufblitzen.
"Bahn fährt harten Kurs" dies finde ich nicht. Es ist ein Spiegelbild unserer Geselschaft! Versäumte Erziehungsaufgaben werden der Allgemeinheit aufgebürdet. Errinnert man so ein "armes Kind" daran, dass sich nach seine Schuhen (unabhängig wie dreckig sie sind) den Sitzplatz noch wer benützen möchte, bekommt man oft eine nicht sehr nette Antwort. Leider ist es den meisten Person egal ob sie von dem Begleitpersonal angesprochen werden. Nachdem das Begleitpersonal auser sichtweite ist sind die Schuhe wieder dort wo sie nicht hingehören. Ich stehe hinter den Verkehrsbetrieben wenn sie endlich eine "harten Kurs" fahren, wenn Personen sich nicht an allgemein gültige Regeln für ein respektvolles Zusammenleben halten!
Der Satz "...heute liegen diese "Latschen protzig und trotzig" auf einer Sitzbank, morgen landen sie mit der gleichen Einstellung am Kopf eines unbescholtenen Rentners. Wehret den Anfängen!..." soll erhellen, dass einmal durchbrochene Schranken auch für weitere und viel ärgere Delikte Tür und Tor öffnen. Denn entweder man akzeptiert allgemeine gesellschaftliche Regeln, die sich ohnehin auf im Grunde Selbstverständliches beziehen, und richtet sich danach, oder meint grundsätzlich, sich über alles hinwegsetzen zu können, und die Folgen sind dann Exzesse, wie sie derzeit immer mehr um sich greifen. Wer dem Vorschub leistet, macht sich mitschuldig. Das hat mit Feindseligkeit wenig zu tun.
Im Übrigen wird auch diese Generation sowenig wie wir gefragt werden, ob sie in die Pensionsversicherung einzahlen will oder nicht. Entgehen werden dem jene, die dann wegen Mordes oder schwerer Körperverletzung ihre Tage im Gefängnis zubringen.
Ich glaube, als Zugschaffner macht man schon einiges mit! Es ist nunmal nicht in Ordnung, die Schuhe auf den Bänken zu plazieren. Viele Jugendliche geben freche und respektlose Antworten, kein WUnder, dass mal zur Kasse gebeten wird! Wenn natürlich die Eltern hinter solchem Verhalten stehen, wird sich nicht viel ändern.
Was mich aber wirklich ärgert und enttäuscht, ist die Berichterstattung der SN, die in letzter Zeit erfolgt!
Muss das wirklich auf die TItelseite?
Da gibt es keinen Unterschied mehr zu einem Kleinformat!
Es gibt einige Beispiele, wo das in letzter Zeit so gehandhabt wurde.
Ist das der neue Stil? Oder gab es einen Personalwechsel?
Ich möchte eine Zeitung mit Niveau bitte!
Es ist gut so wenn die Eltern für solches "Fehlverhalten" zur Kasse gebeten werden, denn da zeigt sich dass sie Ihren Kindern nichts gelernt haben. Wir hätten uns das nicht getraut was "heute"Kinder und Jugendliche machen..
es ist schon eigenartig, dass Herr Martin E Menschen, die ein Fehlverhalten seines Sohnes aufzeigen und mit der Ahndung dieses Fehlverhaltens konform gehen, sofort als "extrem vergesslich, keine Mutter oder reaktionär" bezeichnet und Christina sofort duzt, obwohl klar hervorgeht,dass es sich bei ihr um keine Jugendliche mehr handelt. Bei den Ansichten von Martin E ist das (Fehl)Verhalten seines Sohnes die logische Konsequenz. Völlig unangebracht finde ich, dass er Leute, die auf gutes Benehmen Wert legen, ins extrem rechte Eck rückt. Die Wahlergebnisse von Strache haben vor allem ein ausländer-feindlichen Hintergrund.
P.S.: Dass die SN diesem leidigen Vorfall eine Titelseite im Lokalteil widmen, finde auch ich peinlich, die Annäherung zum anderen Kleinformat erfolgt. Leider!!!
Stimme hier voll reini zu, dass es eine äußerst fragwürdige und unbegreifliche Aktion des entsprechenden Redakteurs war, diese eigentlich belanglose Sache zur Titelstory zu aufzubauschen. Besteht da vielleicht ein Naheverhältnis zum Vater? Wenn ja, ist die Sache ja gründlich "in die Hose gegangen".
Dem Chefredakteur würde ich empfehlen, seinen Redakteuren besser auf die Finger zu sehen – zumindest, wenn es sich um die Titelstory handelt.
Es ist in der Tat so, dass manche Kommentare in den SN den gesunden Menschenverstand vermissen lassen. Wenn ich heute für ein Vergehen(?) im Straßenverkehr, z.B. wenn ich einem Schleicher auf der Überholspur zu nahe komme, weil ich es (darf man das nicht?) eilig habe und nachdem ich ihn höflich aufgefordert habe, doch auf die freie 1. Spur zu fahren € 220.-- - trotz Einschaltung eines Rechtsanwaltes zahlen muss, um mir weiteren Ärger zu ersparen, dann soll sich besagter Vater fragen, ob es nicht provozierend ist, wie da sein Sprößling im Zug agiert und die € 70,-- mit Handkuss zahlen. Was hätte der Kontrollor tun sollen, nachdem er beim 2. Mal den Buben mit den Füßen oben auf der Sitzbank wahrgenommen hat? Hätte er wegschauen sollen?
mal abgesehen von diesem fall - wo offenbar ein junge seine füße samt schuhen auf eine bank gelegt hat, ok. das ist nicht in ordnung - jetzt regen sich alle möglichen leute auf, manche mehr manche weniger..... mir fällt da nur eine ähnliche situation ein, an der sich offenbar keiner stößt: ist eigentlich schon irgendwem aufgefallen, dass fast alle kirchenbesucher ihre füße damt dazugehörigen schuhen in der kirchenbank auf das kniebrett stellen - egal durch welchen gatsch sie vorher gelatscht sind? teilweise (in kleinen kirchen sind diese kniebretter sogar gepolstert - ich frage mich immer wieder warum sich offenbar weder alte noch junge leute daran stören dass das gemacht wird..... aber gut.... mir kanns egal sein, ich bin in der kirche nur hie und da "zaungast" - und vielleicht fällt mir derart absonderliches verhalten deshalb noch auf ;-)
jeder der die sb-strecke salzburg-freilassing kennt, weiß, dass beim europark net unbedingt die ganz harmlosen und braven jugendlichen einsteigen. wenn dann der schaffner eh beim ersten mal erwischen nur ermahnt hat und beim 2. mal erst gestraft (wie im bericht gestanden), dann braucht man glaub ich net darüber debatieren, ob diese strafe gerechfertigt ist... mir wärs eigentlich als vater penilich, mich damit noch an die öffentlichkeit zu wagen!
ich als Vater würde in Ermangelung einer Sippenhaftung die Strafe nicht bezahlen! sondern es dem Sohn überlassen wie er damit zurechtkommt! Im Übrigen kann die Bahn von dem 13-Jährigen nichts bekommen, da er ja kein wie immer geartetes Vermögen besitzt!
Trotzdem gehört der "Kerl" in die Mange genommen, soetwas in Zukunft zu unterlassen!
So ganz stimmt das nicht. Bis zum 14. Geburtstag sind Eltern für ihre Kinder einschließlich der Schäden, wo auch immer anrichten verantwortlich. Mit Sippenhaftung hat das nichts zu tun.
Einen derart couragierten bediensteten hätte ich mir vor zeiten auch gewünscht, als ich ihn darum ersuchte, zwei jugendliche, die es sich in einem abteil für sechs personen alle plätze liegend beanspruchten, darum bat, für mich einen platz freizumachen;
leider bin ich bei ihm auf taube ohren gestoßen und musste die reise von judenburg nach wien stehend verbringen;
Ein 13-jähriger legt seine Schuhe auf den Sitz, wird ermahnt, legt danach nochmal seinen Fuß auf den Sitz...
Da ich beruflich und privat sehr oft mit dem Zug unterwegs bin, erfreut mich sowas natürlich auch nicht, hatte aber schon wesentlich schlimmere Erlebnisse (zB einen Erwachsenen der seine stinkenden unbeschuhten Füße auf den Sitz gelegt hat, war dem ÖBB Bediensteten egal).
Eine Strafe in dieser Höhe halte ich für völlig überzogen, ein Betrag von 15 Euro den der Junge vom Taschengeld bezahlen hätte können, wäre wohl auch eine Lehre gewesen.
Viel schlimmer als Schuhe auf dem Sitz finde ich die Kommentare zu dem Thema
zB
Der Satz "...heute liegen diese "Latschen protzig und trotzig" auf einer Sitzbank, morgen landen sie mit der gleichen Einstellung am Kopf eines unbescholtenen Rentners. Wehret den Anfängen!..." soll erhellen, dass einmal durchbrochene Schranken auch für weitere und viel ärgere Delikte Tür und Tor öffnen.....die Folgen sind dann Exzesse, wie sie derzeit immer mehr um sich greifen. Wer dem Vorschub leistet, macht sich mitschuldig.
Einen 13-jährigen als zukünftigen Verbrecher hinzustellen, weil er seine Schuhe auf dem Sitz hatte! Den Eltern vorzuwerfen sie würden ihr Kind nicht erziehen!
Das zeigt wie unsere Gesellschaft mit Kindern und Jugendlichen umgeht.
Es ist nicht ok seine Schuhe auf Sitze zu legen, es ist wie schon oben erwähnt "lümmelhaft", aber deshalb die gesamte Jugend zu verteufeln und als schlecht hinzustellen!
Waren diese Kommentatoren nie dreizehn....das ist bekanntlich ein Alter in dem Jugendliche ihre Grenzen ausloten (müssen), ich persönlich glaube nicht, dass es je einen 13-jährigen Jungen gab, der nie etwas "angestellt" hat. Aber die betreffenden Kommentatoren waren vermutlich alle brave, anständige Musterschüler, die vermutlich nie eine "freche Antwort" gegeben haben und natürlich auch nie einen Fehler gemacht haben.
Es ist erschreckend in welchem kalten, feindlichen Umfeld Kinder und Jugendliche heranwachsen müssen.
Sehr geehrter Hr. Martin E...
Danke, daß sie nun alle Andersdenkenden zwischen den Zeilen als Nazis bezeichnen - echt toll....
(Zitat:"Ich sehe da einen alten Geist, der ja bei den Wahlergebnissen sichtbar wird, aufblitzen.")
Zuvor spekulieren Sie auf eine spätere Führungsposition ihres Sohnes, weil er sich schlecht benimmt...
Auch ganz toll... und ein wenig neben der Realität, denke ich..
Unabhängig davon - was Hermann Maier für uns alle geleistet hat, denke ich daß auch sein von Ihnen spekuliertes Fehlferhalten als Jugendlicher genauso abzulehnen ist. - Und der Herminator wird Ihnen diese Unterstellund sicherlich danken...
Informationspflicht der Öffentlichkeit gegen Fehlverhalten - Alo wirklich! Wozu gibts Eltern?
Sollen wir wirklich anfangen Taferl aufzuhängen mit "Die Füße dürfen Sie nicht auf die Sitze - Tische - Wände - Teller oder sonstwohin, sondern nur auf den dafür vorgesehenen Fußboden stellen!" - Echt peinlich...
Ich als Lehrer habe jeden Schultag mit dieser Problematik Zeitlich wesentlich mehr zu tun, als mit dem jeweiligem Unterrichtsthema weil es leider wirklich viele Eltern gibt, die so denken wie Sie!
Wir dürfen als Lehrer nur Abmahnen - Strafen gibts ja gesetzlich nicht.
Und wie hats ein Kollege unlängst formuliert: Unsere Position entspricht einem Polizisten im Ortsgebiet, der einem 80kmh-Raser nur ermahnen darf "Würden Sie bitte in Zukunft.."
Wir haben zwar ges. Erziehungspflicht (§2 - SCHOG) - aber keinerlei echte Handhabe, ausgenommen der für die Schüler schlechteste Lösung - Schulausschluss - wenn echte Gefährdungen bestehen.
Somit finde ich es sehr gerechtfertigt, wenn zumindest andere öffentliche Institutionen ihren gesetzlichen Rahmen voll ausnutzen, um die offensichtlichen Erziehungsdefizite zu beheben.
Und nehmen Sie sich ruhig mal an der eigenen Nase!
Und nochwas - Wenn sich Ihr Sohn später in der Wirtschaft ähnlich verhält, weil ers in jungen Jahren nicht gelernt bekommen hat - wer braucht den in irgendeiner Firma? Sie tun Ihrem Sohn meiner Meinung nach mit der Einstellung: "...hat halt einen Fehler gemacht...." nichts Gutes an...
Hoffentlich sind Sie kein Deutschlehrer...
Nochwas: Zu Ihrem Herminator-Gedanken..
(Ihr Zitat: Ich denke, die meisten Führungspersönlichkeit oder andere Größen (z.B. der von dir so verehrte Herminator...) haben in ihrer Biografie so manchen Blödsinn stehen. Geruchlos und geschmacklos hat nur begrenzt Charisma...)
Ich habe den Hr. Maier kennengelernt, als er bei der Baufirma Steiner als Maurerlehrling gearbeitet hat - vor seiner Schi-Karriere. Damals war er - aus meiner Warte - ein etwas schüchtern wirkender - sehr wohlerzogener junger Mann. Also nix isses mit Fehleverhalten = ok -Einstellung und so... und hat trotzdem Charisma entwickelt - eben wegen seiner sagenhaften Disziplin
Nah ja, ziemlich übertrieben scheint mir das ganze! Wenn mann die Reaktionen von anderen lest, so glaubt mann, es ist die Hölle los. Die höhe der Straffe steht doch in keiner verhalt. Warscheinlich war der Beamte etwas schlecht gelaunt.
Darf ich Ihnen drauf aufmerksam machen, Salzburg ist einer der sauberste Städte dich ich kenne, überhaupt. Ein bisschen schmutz hier und da, kleines stück Mühl hier und da, so würde mann noch galuben, es leben leute hier! Nein, Spass beiseite, aber ich glaube wirklich das mann dies doch nicht zu ernst nehmen sollte, wenn Sie keine andere sorgen haben, dann ist es eher langweilig, das leben.
Ich finde so ein Verhalten auch nicht tolerierbar. Aber jetzt haut ihr alle auf einen 13 Jährigen Burschen ein. Geht es euch noch gut? Wart ihr nicht mal selber jung und habt Blödsinn gemacht??? Ich glaube wohl kaum ,dass irgendjemand von euch ein braves Kind war. Ich bin jetzt 17 Jahre alt oder jung (wie mann es nimmt) und war vor 4 Jahren auch nicht gerade sehr brav. Ich war so dumm und habe absichtlich Sachen in die U-Bahn geschmissen (bin aus Wien und wohne auch dort). Erst als ich gelsen habe, dass man dafür 50€ Strafe bei den Wiener Linien, damals noch 60€ bei den ÖBB zahlt bin ich einsichtiger geworden und habe mir gedacht um gottes willen, so viel Strafe. Ich fand es war schon Strafe genug für den Buben zur Polizei mitgenommen zu werden. Man hätte es dabei belassen können aber anscheinend haben ÖBB Bedienstete nichts besseres zu tun als Strafunmündige mit auf die Wache zu nehmen wegen Schuhe auf den Sitzen. Aber unpünktlich sind die Fernverkehrszüge auf der Westbahn. ÖBB IC Richtung Wien Westbahnhof 7 Minuten verspätet ÖBB Euro City nach Wien Westbahnhof 20 Minuten verspätet aber die Preise erhöhen. Gott sei Dank hatte ich im Sommer mein Sommerticket bin auch einmal zum Europark gefahren. Bei allem Respekt aber der Kontrolle kann mich einmal gerne haben, wegen Füße auf dem Sitz gleich zur Polizei also wenn ich ein Kontrollor wäre ich würde den maximal aus dem Zug hauen ich meine was soll das? Das ist eine Frechheit unpünktlich sind die ÖBB, Entschädigungen bekommt man erst ab einer Verspätung von 2 Stunden aber auch nur dann, wenn das Verschulden bei den ÖBB liegt aber ich kann 20 Minuten in der Kälte stehen. Derzeit kommt es bei auf der WIener S-BAHN zu verspätungen und ich kann jedesmal einen Zug früher nehmen um pünktlich in der Schule zu sein.
Ich heiße, dass Verhalten nicht gut aber sowas ist eine bodenlose Frechheit 85 € für einen doofen Kontrollor bei der ÖBB und das in Salzburg.
In Salzburg kann man sich doch verständnissvollere Leute erwarten als in Wien, weil das was bei den WienerLinien arbeitet ist teilweise schlechtes Nievau.
@ Martin hast du die Strafe schon bezahlt ?
(ich nehme an ich darf mit du schreiben)
Auch ich bewunderte den Zugbegleiter, dass er nämlich die Zeit aufbringt, das Fehlverhalten des Jugendlichen zu ahnden. Ein Zeichen unserer Gesellschaft ist, dass man oft wegschaut und nicht mit Unannehmlichkeiten konfrontiert werden will. Wird ein Fehlverhalten nicht bestraft, wiederholt es sich. Der Jugendliche wird sich merken, dass Rücksichtnahme im Zug gegenüber den Mitreisenden erforderlich ist. Auch mir ist es sehr unangenehm, wenn ich mich auf verschmutzte Sitzplätze sitzen muss, wenn im Zug Essensreste herumliegen oder wenn lautes Lärmen und Grölen dominieren.
Die ÖBB besitzen, wie jede andere Gesellschaft, gewisse Grundregeln, die die Benützung der Bahn regeln. Um für alle Fahrgäste, die für die (zwar sehr teuren) Fahrtkosten aufkommen, einen annehmbaren Komfort zu bieten, müssen diese Regeln von allen eingehalten werden. Dazu gehört eben auch die Selbstverständlichkeit, seine beschuhten Füße nicht auf die Sitze zu legen. Ist es wirklich so schwer, sich seiner Schuhe zu entledigen, bevor man die Füße in eine angenehme Lage bringt?
Und wenn man sogar schon einmal ermahnt wird und man dann immer noch nicht im Stande ist, sich den größten Selbstverständlichkeiten anzupassen, finde ich die Strafe mehr als nur angemessen - oder legen Sie zu Hause Ihre beschuhten Füße auch die Wohnzimmercouch?
Vor wenigen Wochen setzte ich mich in ein Zugabteil in dem schon ein Herr saß, ca. Mitte 30, normal gekleidet. Er hatte die Füße samt Schuhen auf dem gegenüberliegenden Sitz liegen. Ich nahm an, er wird seine Füße auf den Boden stellen, wenn noch jemand im Abteil sitzt, was aber nicht geschah. Bald darauf kam der Schaffner herein. Noch immer keine Anstalten, die Füße auf den Boden zu stellen. Der Schaffner ermahnte ihn darauf hin mit einem ärgerlichen Ton. Mit einer gnädigen Geste stellte der Fahrgast die Füße auf den Boden. Im Verhältnis zu dem Minderjährigen hätte dieser Mann mindestens 800 € Strafe bekommen müssen. Der hat aber gar keine Strafe bekommen.
Unsere Jugend ist kein bisschen schlechter als die Jugend von früher und auch kein bisschen schlechter als die Erwachsenen. Die Jugend tut, was sie schon seit vielen Tausend Jahren tut: Sie stellt die Gesetze der Erwachsenen erst einmal in Frage um zu prüfen, ob diese Gesetze etwas taugen oder nicht, ob man sie übernehmen soll, oder über Bord werfen.
Was aber neu ist, dass man der Jugend nicht mehr die Freiheit gibt, Erfahrungen zu machen, zu lernen. Wer nicht blind jeden Blödsinn der Masse übernimmt, wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen, die ganze Sippe dazu (die Gesellschaft hat die Sippenhaft noch nicht abgeschafft). Es ist erschreckend, wie stark der Vater dieses Jungen in den Beiträgen angegriffen wird. Aber so geht es allen Eltern, die ihren Kindern noch einen Funken Freiraum zugestehen.
Adorno et al sind bereits in den 40er Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass die Extreme des Nationalsozialismus ihre Wurzeln in der autoritären Erziehung hatte. Ich kann nicht feststellen ob diese total überzogene autoritäre Einstellung, wie sie in den obigen Beiträgen zum Ausdruck kommt, sich noch immer oder schon wieder bei uns bemerkbar macht. Ich weiß auch nicht, ob das nur bei uns so ist, oder sich weltweit durchsetzt. Ich beobachte das aber mit Sorge, so etwas kann niemals zu einem guten Ende führen. Haben wir wirklich so wenig aus den grausligen Erfahrungen des vorigen Jahrhunderts gelernt?
Ja also vorweg, als Vater wäre es mir auch peinlich, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, damit legalisiert er ja förmlich vor seinem Sohn dessen Verhalten und wahrscheinlich kommen sich beide jetzt noch als Helden vor, der Sohn vor den Klassenkameraden und der Vater vor dem Sohn.
Dass diese "Geschichte" in den SN gebracht wurde, sehe ich weniger dramatisch als einige dies sehen wollen. Vielleicht bringt gerade dies eine Diskussion in Gange was eigentlich keine Diskussion sein müsste und sollte, nämlich auch wie man sich Mitmenschen und fremden Eigentums gegenüber verhalten soll. Genau solche Fälle, wie dieser von "Vater und Sohn" sind nämlich auch mitverantwortlich um einen abträglichen Ruf den öffentlichen Verkehrsmitteln gegenüber zu schüren. Nicht dass der Vater in die Medien ging, sondern die "Tat" des Sohnes und das anscheinende Befürworten des Vaters. Es sind auch nicht nur die Kinder und Schüler, die man in den Öffis mit Schuhen auf Sitzbänken antrifft - sondern auch Erwachsene.
Der Kontrollor hat völlig zurecht gehandelt und es wäre auch zu wünschen, dass andere Fahrgäste sich ebenfalls vermehrt dazu verhalten fühlen, welche Personen mit Schuhen auf anderen Sitzbänken vorfinden, diese darauf hinweisen, dies zu unterlassen und nicht wegzusehen.
Ich kann die Beiträge von Christine und den meisten anderen nur begrüßen und stimme vollends zu...meint Plappalardo
Bravo, ÖBB! Ich würde es auch peinlich finden, als Elternteil nach so einer Bestrafung noch an die Öffentlichkeit zu gehen - wenn der 13-jährige Sohnemann trotz Ermahnung sich nicht an die Regeln des Zugfahrens hält und eine Strafe kassiert. Spitze! Besonders in den Samstag Abend Zügen würde ich mir eine solche Überwachung wünschen, ganz besonders dann wenn die Bierflaschen bei jeder Anfahrt und jeder Bremsung unkontrolliert und halbvoll durch die S-Bahn rollen und man durch das Geschrei der lärmenden Jugendlichen im Ruhebereich sich nicht einmal mehr aufs Lernen konzentrieren kann. In bayrischen Zügen war zur Oktoberfestzeit sogar Sicherheitspersonal in den Zügen, welche solche Leute auch aus dem Zug geschmissen haben. Bravo ÖBB nochmal, dass man sich als zahlender Kunde auf einen solchen Service noch verlassen kann und traurig liebe SN, dass du solche Leute auf deiner Titelseite brauchst =)
Zu der Sache"Füsse auf der Sitzbank" kann ich der Öbb nur zustimmen. Wenn einer nach einem Verweis"er soll die Füsse(Schuhe) von der Sitzbank "herunternehmen, nicht nachkommt, sollte er nach dem Strafgeld überhaupt bei den öbb gesperrt werden. Hier fehlt es eindeutig an der Erziehung, da in der
Wohnung es wahrscheinlich auch nicht erlaubt ist, die Füsse(Schuhe)auf alle Polstermöbel abzulagern.
Hier hat die Öbb richtig gehandelt. Diese Strafe ist gerechtfertigt.
wohnung
auch ich bin in der vergangenheit oft mit dem zug unterwegs gewesen. Teils als tägöicher pendler, teils auf langen strecken wie zum beispiel norddeutschland - österreich.
auch in anderen ländern europas war ich bereits mit dem zug unterwegs .
auf allen zugfaahrten, vor allem langstrecken, habe ich wenn mir danach war, und das platzangebot es erlaubte, meine füße mitsamt den schuhen auf dem von mir mitgeführten rucksack und auf der gegenüberliegenden sitzbank platziert.
vor allem auf langstrecken in hochmodernen ice zügen war es weder für das personal, noch für andere fahrgäst ein problem.
selbst der herr im feinen anzug praktizierte dieses in salzburg problematische ritual, nur halt eben ohne seine feinen lederschuhe, und ohne untergelegten rucksack. ----> auch hier : kein problem.
ich denke das ein strassenschuh nicht unbedingt auf eine sitzbank gehört. wenn ich einen rucksack unterlege oder meine nichtstinkenden socken bei vorhandenem platz zur entspannung hochlege, sollte es eigentlich kein problem sein.dies liegt jedoch immer im ermessen des schaffners.den einen stört es, und den anderen halt nicht.im prüden salzburg stört der bürger sich halt eben sehr viel schneller als anderswo.
in pendlerzügen halte ich es jedoch für keine gute idee.da viele leute rein und wieder raus, und hin und her.
bezüglich der strafe denke ich, das der österreicher kein anderes system als das der "Zuckerbrot und peitsche" kennt und aher immr dieses veraltete beamtensystem ausführen muß.schade das man den menschen nur mehr mit geld wehtun kann.
und eines noch: die öbb ist leider preislich nicht mehr so attraktiv wie sie es einmal war.zur schillingzeit.aber das ist ja längst vorbei.der schüler von heute ist der potenzielle kunde von morgen.und so schließt sich der kreis wieder. grüße auch , und schönes beschweren.
Kindern Manieren nahe zu bringen - vorzuleben!! -, hat nichts mit Prügelstrafe und Peitschenhieben, wie sie Hitler angeblich von seinem Vater verabreicht bekam, zu tun, so wenig wie mit der ganzen Nazi-Ideologie.
Bekanntlich hat sich die sogenannte antiautoritäre Erziehung des A. S. Neill in Summerhill, die in den 60er Jahren noch eine große Rolle spielte, nicht bewährt. "Halt!" sagen bedeutet auch Halt geben: Kinder brauchen Gernzen, an denen sie sich orientieren können. Und Pubertierende brauchen keine Erwachsenen, die es ihnen gleichtun zu müssen glauben, sondern solche, auch Eltern, die ihnen Widerstand leisten, denn sonst geht ihr Abgrenzungsbestreben wie ein Schlag ins Wasser ins Leere mit der Folge, dass sie sich schwer tun werden, jemals wirklich erwachsen zu werden.
An Wilhelmine!
Es stört Sie, wenn ein Erwachsener öffentliches Gut nicht achtet, aber wenn es junge Menschen tun, ist es für Sie ok?
Vielleicht hätte jener 30-Jährige als Jugendlicher mal gestraft gehört, damit er beizeiten was lernt - was Sie ja fordern!
Natürlich ist die Strafe für einen 13-Jährigen hoch - aber
der zahlts eh nicht,
sondern
der Vater -
und für den wäre es Ihrer Meineung ja dann aber zuwenig (zitat 800€)?
Könnte es sein, dass Sie mit zweierlei Maß messen?
Ich sehe es auch so wie Sie, dass die Jugend ewig die gleiche bleibt, aber
auch sehe ich einen deutlich zunehmenden Trend zur unbegründeten Selbstüberschätzung und dem daraus folgendem Fehlverhalten.
Ich persönlich (als Lehrer) habe wirklich nichts gegen lebhafte Schüler, besser - begrüße ich es, wenn solche mit Energie vollgepumpten jungen Menschen ebendiese Energie dazu nutzen, positiv an der Gesellschaft mitzuwirken, indem sie dem Unterricht mit ganzer Aufmerksamkeit folgen. So entstehen Führungspersönlichkeiten (ohne Nazi-Hintergedanken!)
Leider erlebe ich in letzter Zeit immer öfter Schüler mit extrem aufgeblähtem Selbstbewusstsein, die sich verbal hervorragend durch zusetzten wissen, aber wenns um den eigentlichen Inhalt des Unterrichts geht, ist da sowohl bei Motivation und auch im Können nur ein Vakuum. (gelinde ausgedrückt)
Neulich fragt mich ein Schüler doch tatsächlich vor der ganzen Gruppe vollkommen unmotiviert, ob ich seinen Penis sehen wolle. Nachdem ich dies ohne Emotion verneint habe und mit dem Unterricht fortfahren wollte, erklärte er uns ungefragt, daß ich seine Frage entschuldigen solle, er sei halt so stolz auf seine Anatomie!
Hätten Sie sich als junger Mensch sowas getraut - geschweige denn, währen Sie überhaupt auf so einen Gedanken gekommen?
Denken Sie etwa, unter solchen Störungen könnte sinnvoller Unterricht stattfinden?
Nicht auf so was zu reagieren geht gar nicht!
Reagiert man aber darauf - fehlt die Zeit für die anderen anwesenden interessierten Schüler.
Natürlich wollte er vor der Gruppe als "der wilde Hund" dastehen, der sich alles traut. Aber was wird er davon haben?
Mittlerweile kann ich leider auf den jungen Mann nicht mehr direkt einwirken, denn durch unsere Gruppenteilungen hat er nun einen anderen Lehrer. Bei dem ist er nach dem ersten Mal nicht mehr im Unterricht erschienen.
Wie soll der junge Mensch aus seinen Fehlern lernen? Warum sollen alle anderen im Unterricht unter seinen Fehlern leiden? Fehlende Erziehung durchs Elternhaus holst in der Schule nicht so leicht auf - da gehts um ganz andere Dinge!
... typisch öbb, könnt' einem da wieder mal einfallen ... xD
Die Strafe und das Ausmaß finde ich völlig in Ordnung, sie sollte nur etwas öfter verteilt werden, damit es sich auch unter den Jugendlichen herumspricht und hoffentlich abschreckende Wirkung hat. Gerade durch die Höhe des Betrages kommt es auch zu einer Einschaltung der Eltern,was ich auf jeden Fall wichtig finde, da es ja die Sache der Eltern ist, mit ihren Kindern entsprechende Verhaltensregeln zu vereinbaren.
Leider ist es gerade in der S Bahn völlig an der Tagesordnung, dass Jugendliche (besonders auch, wenn sie in Gruppen unterwegs sind) durch dreckige Schuhe auf den Sitzen, achtloses Wegwerfen von halbvollen Getränkeflaschen und Bierdosen mitten im Fahrgastbereich, Rauchen im WC ........die Einrichtungen der Wagons völlig verschmutzen und teilweise zerstören und die anderen Fahrgäste dadurch belästigen.
Ich bin in den 80 er Jahren selber als Jugendliche 8 Jahre lang mit dem Zug in die Schule gefahren, aber ein derartiges Verhalten war damals zum Glück nicht denkbar.
Damit diese leider weitverbreiteten Verhaltensweisen wieder aufhören, wäre eine verstärkte Anwesenheiten von ÖBB Mitarbeitern (Schaffner, Kontrolleure) in den Zügen unbedingt erforderlich und nachdem Eltern häufig erst über entsprechende Strafen "wach" werden, auch eine entsprechende Bestrafung wie im Fall ihres Sohnes.
Für viele Eltern mag es ein "normales" Verhalten von Jugendlichen sein, die dreckigen Schuhe auf Zugsitzen zu platzieren, bei den eigenen Autositzen sind sie sicher nicht so "tolerant" , da wissen die Kinder sicher die Regeln!
ENDLICH greift die ÖBB durch! Bitte, liebe ÖBB: machen Sie weiter so! Nicht nur bei Schuhen auf der Sitzbank, sondern ganz allgemein bei ungebührlichem Benehmen eines Fahrgastes, und erst recht natürlich bei Sachbeschädigung.
Die € 85,-- Strafe -- eher eine gebührenpflichtige Verwarnung -- waren absolut angemessen.
Ich bin selbst schon in den Genuss gekommen diese 70€ zu zahlen, als Schüler. Und die Strafen sind viel zu hoch.
Wie kann es sein dass jemand der zu schnell im Ortsgebiet fahrt billiger davon kommt als jemand der die Füße auf die Sitzbank legt? Und der dadurch entstandene Dreck ist gering bis gar nicht vorhanden.