Leserbriefe

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"Was sind'S so agressiv, er [der nicht angeleinte Hund] hat Sie ja nur gezwickt ..."

| | Kommentare (5)

... steht heute, 11.8.2008, in einem Leserbrief, der das Verhalten eines vierfachen Familienvaters und Hundebesitzers in Aigen wieder einmal anprangert.



Zu Recht.



Was heißt hier "...nur gezwickt..." von einem nicht angeleinten Hund?

... muss erst die Hose kaputt sein?
... muss erst eine kleine oder große Wunde vorhanden sein?
... muss erst wieder ein Kind zu Tode gebissen sein?

... bis endlich die "tierliebenden Hundebesitzer" einsehen, dass nicht jeder einfach ein "Tier" schalten und walten lassen kann, wie es dem Tier (oder Besitzer?) gefällt?

Damit jetzt hier keine falschen Vermutungen aufkommen: ich bin mit Hunden, wenn auch Dackeln, und einer Katze aufgewachsen und noch heute bin ich ein Freund der Tiere (so grüße ich liebend gerne fremde Hunderl, aber NICHT deren Besitzer, gell!).

Ortswechsel: Königsseeache Mündung Salzach: Leinenzwang - doch: Frauli und Herrli gehen lieber ohne Anleinung mit "liiiieben Hundi" spazieren: echt toll, wenn dann der Hund, "der eh nix tut" ins Wasser springt und die (abends) schon schlafenden Enten aufscheucht, wenn das Hunderl ihnen dann auch noch nachschwimmt, oder - auch recht liiieb - sich nach dem Bade schüttelt und man als Fußgänger noch a bisserl was von der "Lebensfreude von Hund und Herrl oder Fraul" mitbekommt!

"Bruno, Fuß!" "Pepi, aus" brüllt die am Ufer stehende Person hinterher. A blöde Gschicht, dass Hunde Trieb haben, vielleicht sogar Jagdtriebe, und da ist ihnen Herrl oder Fraul Wurst [wurscht] - die Enten sind da interessanter, hätt'ns mich halt angeleint, die Träumer (grinst der Hund und schwimmt...).

Übrigens freuen sich auch die in der Königsseeache Badenden... wenn sie auf Häuferl und Trümmerl ihr Badetuch ausbreiten, gell!

Nochmals, keine Vorurteile gegen Hunde (eher schon gegen mancher ihrer Besitzer, gell!). Aber ich sehe nicht ein, dass sich die Besitzer von Hunden immer auf einhunderttausend (ja so viele sind es) Ausreden ausreden (Hauptwort! Zeitwort - ein Wort der Zeit, gell!), warum gerade IHR Viecherl ... harmlos, ... ungefährlich, ... was geht Sie das an?m , ... Hat er Ihnen was getan? (die blödeste Aussage, die man zu hören bekommt!) oder sonst was ist.

"Was sind'S denn so aggressiv - er hat sie ja nur gezwickt - das macht doch nichts".

Der letzte Satz der Leserbriefschreiberin aber erweckt den Schalk in mir zu Leben: "Ich empfinde es als Belästigung, wenn ich von einem Hund beschnüffelt, angeknurrt oder angebellt werde, da ich auch keine Hunde und deren Besitzer belästige..."

... da ich auch ... und deren Besitzer belästige...": Genau das werd' ich mal ausprobieren: bei der G'na Frau a bisserl am Ausschnitt schnüffeln, beim Herrl a 'weng am Hosenbund zupfen und dazu knurren ("stinkt") - mal schauen, ob mich dann meine Frau an die Leine legen wird...

meint kopfschüttelnd
Peter

Anif

5 Kommentare | Kommentieren

  • Hallo Peter!

    Danke für Ihre richtigen Worte!

  • Hallo, Peter!

    Vielen Dank!
    In Aigen ist es wirklich schlimm mit den Hunden bzw. ihren Besitzern.
    Die einzige Möglichkeit für den Ernstfall: Pfefferspray in der Hosentasche.

  • Userbild

    Wenn Hundepfoten auf Passanten treffen
    Wenn Köter Passanten ankläffen
    Wenn Hundekot die Wege zieren
    Wenn Hundehalter den Anstand verlieren
    Wenn Kinder sich fürchten müssen
    Wenn Herrchen ihre Liebsten küssen
    Wenn Hunde „nur spielen“ wollen
    Wenn Passanten keine Lust haben zu tollen
    Wenn Zähne nicht nur Kindergesichter entstellen
    Wenn Hunde in Kinderwägen bellen
    Wenn Tierliebe Vorrang hat
    gegenüber den Passanten, nicht zu knapp
    Dann sollte man nicht nur über Gesetzte nachdenken
    die solch ein Verhalten in konsequente Bahnen lenken!

  • Hund im stark verbautem Gebiet

    Ort: Wien 3. Bezirk (z. B. Hainburgerstraße)
    Um die Baumringe nichts als Hundeexkremente. In etwa 6 Wochen lösen sich diese auf, bzw. trocknen auf und zerfallen, wobei vom Wind "Kleinstteile" verwirbelt werden. Bevor die Lungen der Erwachsenen in deren Genuss kommen sind es aber die Kinder, die das krankheitserregende Zeug einatmen müssen.

    Gibt es ein Gesundheitsministerium, die sich dieser Sache annimmt? Wenn den Ärzten unsere Gesundheit ein Anliegen ist, warum haben diese nicht schon längst Alarm geschlagen?

    Gesundheit, Friederike

  • wie wäre es denn eigentlich damit mal nachzudenken ob auch nichtangeleinte kleine " hundi " jemanden beissen könnten. diese kleinen " hundi " sind nämlich allemal oft unberechenbar wenn man das handi hinstrecken möchte.
    wenn diese kleinen " hundi " dann auch noch im hintern drinnen picken kann das richtig weh tun.
    also... respekt auch vor den kleinen " hundis ".

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