Der Kaukasus-Konflikt wird zur außenpolitischen Nagelprobe für die Europäische Union. Wie das Verhältnis zu Russland künftig gestaltet werden soll, wird auf einem Gipfel der EU beraten. Kann es sich die Union leisten, Russland Sanktionen anzudrohen? Oder soll der sanfte diplomatische Weg gegangen werden? Diskutieren Sie mit!
Mittwoch, 19. November 2008
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Vorerst wäre einmal anzumerken, dass in Russland nicht mehr verbrecherische Kommunisten an der Macht sind, sondern "lupenreine Demokraten", wie niemand geringerer als der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zweifelsfrei festgestellt hat.
Weiters handelt es sich bei den Georgiern wie bei allen anderen Kaukasus-Völkern um unzivilisierte, wilde Gebirgsvölker, denen leider manchmal auch mit - sanfter - Gewalt gezeigt werden muss, wo es langgeht. Im Gegenzug dazu sind die Russen ausgesprochen herzliche, zivilisierte, und sozial denkende Menschen. Zahlreiche Hoteliers in unseren Schigebieten können bestätigen, dass Russen, wenn sie nach gemeinsamen Genuss alkoholischer Getränke im Überschwang ihrer Gefühle Hoteleinrichtungen kurz und klein schlagen, den Schaden in finanzieller Hinsicht immer noch gut gemacht haben, meist sogar zusätzlich eines mehr als großzügigen Trinkgeldes, als Entschädigung für etwaigen Ärger. Auch schlecht entlohnte Kellner freuen sich über gelegentliche Zuwendungen von ein paar hundert Euro für ein letztes Glas Wodka um halb vier Uhr in der Früh.
Keineswegs vergessen darf werden, um welch günstige Preise russische Firmen uns an ihren Bodenschätzen, allen voran Erdgas und Erdöl, teilhaben lassen. Nicht zuletzt sind diejenigen Russen, die sich seit dem Ende des Kommunismus durch unermüdliche Tüchtigkeit und im Schweisse ihres Angesichts ein kleines Vermögen geschaffen haben, prädestiniert dafür maroden Betrieben bei uns finanziell etwas unter die Arme zu greifen, oder beispielsweise Immobilien, die kein Einheimischer geschenkt haben will, um gutes Geld zu kaufen.
Wir sollten diesen Tatsachen vorurteilslos in die Augen sehen und "die Hand die uns füttert nicht beissen!"
Die EU macht sich lächerlich.
Die EU-Politiker sind heuchlerische Pudel an der Leine der USA.
Es ist eine Schande, als Staat einer solchen "Gemeinschaft" gackernder Hühner anzugehören.
Das heutige Russland kann man nicht mehr vergleichen mit der Sowjetunion vor 1989.
Russland hat seine Versprechen eingehalten, und seine Truppen aus der DDR und den Warschauer-Pakt-Staaten abgezogen. Die USA haben ihr Versprechen, keine Nato-Nachrückung zu machen, gebrochen, und teilweise sogar noch Machtwechsel im ehemaligen Ostblock aktiv unterstützt.
Die USA sind noch immer (60 Jahre nach dem Kriegsende) Besatzungsmacht auf BRD-Gebiet.
Die EU schlägt immer wieder die geduldig angebotene Hand Russlands aus.
Dabei würde ein Europa, das sich nicht mehr von den Amerigaunern seine Politik vorschreiben lässt, mit einer gut nachbarschaftlichen Beziehung zu Russland sehr viel besser fahren, als das jetzt der Fall ist.
Russland ist das Land der Rohstoffe und vor allem die Transportwege zu uns sind sehr viel sicherer als aus dem Nahostkrisengebiet, wo die Amerigauner "Weltpolitik" machen.
In Russland werden auch mittlerweile mehr Autos verkauft als in Deutschland, daher ist dieses Riesenland ein bedeutender Exportmarkt für unsere Industrie.
Bald wird das überhebliche Amerika pleite sein, möglicherweise brechen der US-Dollar und infolgedessen der Euro zusammen. Dann kann die USA nur mehr eines bieten: Krieg, wie schon immer.
Im Gegensatz dazu könnte Europa in Krisenzeiten mit einem befreundeten Russland Exportwaren direkt gegen Rohstoffe und Energie tauschen, selbst wenn es Währungsprobleme gibt.
Partnerschaft mit dem heutigen Russland bedeutet Unabhängigkeit.
Kriechen vor den USA bedeutet Abhängigkeit und riskante militärische Abenteuer auf der ganzen Welt.
georgien hat anscheinend die aufmerksamkeit der welt auf die olymp.spiele dazu benutzt um ihren unliebsamen provinzen zu denen sie seit jahren schon keinen offiziellen kontakt mehr hatte (zb: ossetier und abrasen bekamen keine paesse mehr) zu zeigen wer der eigentliche hausherr ist. die rolle welche cia und andere ,sog.westliche ,dienste spielten wird erst zu untersuchen sein (spielten ev. sogar die amerik. wahlen eine rolle - republikaner brauchen traditionell feindbilder um ihren partriotismus zur schau stellen zu koennen ).?? wer hat also zuerst auf fluechtende zivilisten geschossen ?? russland hat nichts anderes gatan ,schals das was die amis seit jahrzehnten fuer sich in anspruch nehmen , naemlich seine staatsbuerger ,wenn auch im ausland ,zu schuetzen. schade, dass die von u . a . westens gnade regierenden in so manchen laendern noch immer nicht begriffen haben , dass man konflikte in der heutigen zeit eigentlich anders loesen sollte. komme gerade aus kenia retour ( nach ca. 3 monaten) - geloest sind die probleme dort sicher noch nicht ,aber man schlaegt sich halt inzwischen vernuenftiger weise nicht mehr die koepfe ein.armut ist u.a. auch ein prudukt welches der sog. westen fuer viele laender produziert . dann gehts um essen oder nicht essen !!!
Hier noch die unzensierte Übersetzung des Interviews mit Putin:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/392/das-interview
Wegen ein paar gesperrten websites in China wird sich groß aufgeregt, aber in "unseren" Medien mit staatlichem Informationsauftrag könnt Ihr das nicht finden.
Sollte zu denken geben . . .
Russland, das Feindbild , mit Ausnahme des Islam, schlechthin.Und das muss kultiviert werden. Da halten Georgien, wie weiter ehemaliege Sovietrepubliken willig mit. Stellen für honorige Anerkennung ihr Terrain US-Amerikanischen Interessen wie Militärbasen und noch mehr zur Verfügung und provoziert ein wenig. Obwohl die georgische Bombadierung südossetsischer Wohnviertel gar nicht so ohne war; und dazu soll Russland noch freundliche Nasenlöcher zeigen? Nein, Russland agiert heute genauso mit militärischem Durchgreifen wie die USA und einige ihrer Verbündeten es vorzeigen. Eine gefährliche Entwicklung! Daher bin ich der Meinung ,dass die verantwortlichen Kräfte der EU Mitgliedsstaaten den Weg der aufeinander zugehenden Konfliktlösung wählen.
Falsche Signale!
Die EU und viele Medien setzen falsche Signale nach Georgien und Russland. Das der amtierende EU- Ratsvorsitzender, Frankreichs Staatspräsident Sarkozy gerne ein kleiner Napoleon sein möchte ist auch bekannt. Doch sich nur an den USA anbiedern ist dafür zu wenig. Sanktionen gegen Russland und dem Aggressor Saakaschwili Geldspenden aus dem EU Topf zu geben ist an Borniertheit nicht zu überbieten. Das Polen und die Baltischen Staaten für Sanktionen gegen Russland sind, ist zwar nachvollziehbar, zeigt aber auch das sie keine verantwortungsvollen Partner in der EU sind. Diese Länder haben die EU-Reife noch nicht erreicht. Die EU muss ihre Demokratie-Defizite bereinigen, die USA als Partner aber nicht als Vorbild betrachten und genau so stark gegen die USA auftreten wie gegen Russland.
Eine Annäherung Georgien, Ukraine an die EU und NATO kann sich die EU schon wirtschaftlich nicht leisten. Die Effizienz und Toleranz der Politik der Länder Georgien und Ukraine einschließlich der Türkei schließt eine Aufnahme in die EU für die nächsten 20 Jahre aus. Bilaterale Vereinbarungen können geschlossen werden.
Immer wieder liest man von einer Aufnahme Georgiens in die EU. Georgien ist ein asiatisches Land wie die Mongolei. Die Türkei hat wenigstens in ihrem europäischen Teil mehr Einwohner als so manches innereuropäische Land insgesamt.