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Obama auf richtigem Weg?

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Im Rahmen einer Nahost- und Europareise, mit der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama sein Profil als Außenpolitiker und Oberbefehlshaber schärfen will, traf Obama zum Auftakt der Reise am Samstag in Afghanistan ein. Es war der erste Afghanistan-Besuch des demokratischen Kandidaten, der sich gegen den republikanischen Konkurrenten John McCain insbesondere zu den Themen Antiterrorkrieg, Irak und Afghanistan zu profilieren hat. Halten Sie derartige Auslandsreisen von US-Präsidentschaftskanditanen für wichtig? Und wie schlägt sich dabei Ihrer Meinung nach Barack Obama? Schreiben Sie uns!

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5 Antworten | Antworten | (0)

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Ein Kandidat hat meiner Meinung nach gar nichts im Ausland zu suchen.
Er macht das nur, weil er es nötig hat, irgendwie außenpolitische Kompetenz zu zeigen,
und um der amerikanischen Dumpfbacke staatsmännisch wirkende TV-Bilder liefern zu können.

Übrigens will Obama 10.000 weitere US- Soldaten nach Afghanistan schicken.
Mehr Frieden wird´s unter dem Sesselausfüller auch nicht geben.

Nach Obamas Auftritt vor der AIPAC hatte der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat
Obama vorgeworfen, «israelischer als die Israeli» zu sein. Es sei enttäuschend, dass jemand wie Obama, der mit einer «Kampagne des Wandels» antrete, vor der israelischen Lobby-Vereinigung sage, was dort gesagt werden müsse.

Dieser Glauben, es würde sich an der US-Politk (vor allem Außenpolitik) etwas ändern, nur weil eine andere Person im Weißen Haus wohnt, ist falsch. Die USA haben ihren "wahren Regierungssitz" an Börsen und Banken - und nicht in Parlamenten.


Mel Gibson antwortete mal auf die Frage, wer wohl Präsident werden würde, daß dies jeweils bereits 300 Jahre vorher feststehen würde....

Ich denke auch, dass in Europa noch die große Ernüchterung über Obama folgen wird. Auch wenn er um Ecken gscheiter ist als die Vollpflaume Bush, so muss er sich doch gewissen Zwängen unterwerfen. ZB. einer mächtigen Öl- und Waffenlobby.

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Heute verkündet Obama in Berlin seine Weisheiten: "Change" , und "Yes, we can!".
Aber welchen Wechsel kann er sich wirklich erlauben ?
Wer nicht felsenfest im Dunklen Imperium verankert ist, darf sich nicht für den Posten als oberste Marionette bewerben. Bei der Obama-Wahlkampf-Weltreise diente der Irak als Punkt "Ich unterstütze unsere Truppen", der Besuch in Israel als "Wir stehen felsenfest an Eurer Seite, egal wie viele Kriege Ihr anfangt", der Besuch in Deutschland als "Ich liebe unsere Kolonien."

Die Weltmacht des Bösen wird weiterhin die Völker der Welt ausbeuten und unterdrücken.
"Change" bedeutet nicht die Abkehr von den alten Methoden, sondern nur deren kosmetische Überarbeitung. Wir haben in Österreich und Deutschland genügend Erfahrung mit dem "Change" oder der "Wende", die gerade jetzt wieder mal in Wahlkrampfzeiten von den politischen Akteuren geheuchelt wird.

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Obama ist US-Amerikaner, durch und durch. Trotzdem hebt er sich durch seine Vita von der breiten Masse der US-Politiker ab. Ich denke, er weiß, wo die Länder liegen, von denen er spricht, er wird im Sozialbereich sicher einiges vorantreiben, ... aber er wird eben auch Politik im Sinne der USA und nicht der Europäer machen.
Als beste Lösung sehe ich ihn schon.

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Obama ist auf jeden Fall DER Hoffnungsträger für eine andere Weltpolitik, wie wir sie in den letzten 8 Jahren von der Dumpfbacke Bush jr. erleben mußten.
Man kann nur hoffen, daß dieser weltverbessernde Möchtegern in den letzten Monaten seiner erbärmlichen Präsidentschaft nicht noch einen Krieg gegen den Iran anfängt.
Der nächste Präsident wird ohnehin genug damit zu tun haben, den bisherigen Schutt der missionarisch agierenden Bush - Regierung wegzuräumen.

Gerhard Öhlinger/SN

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