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SPÖ-Schwenk zur EU glaubwürdig?

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Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Parteichef Werner Faymann treten plötzlich entgegen der bisherigen Parteilinie für eine Volksabstimmung über den nächsten EU-Vertrag ein. Eine glaubwürdige Linie oder ein Entgegenkommen an den Boulevard? Schreiben Sie uns!

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32 Antworten | Antworten | (3)

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Mir geht es nicht so sehr um Volkjsabstimmung ja oder nein, darüber lässt sich streiten, mir geht es um die Anbiederung an die Krone, darum habe ich mich nach Jahrzehnten Mitgliedschaft heute von dieser Partei endgültig verabschiedet.

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Gratulation Herr Baumgartner!
Auch ich habe mich gestern von einer "Institution" verabschiedet!

Ich betreibe seid nunmehr fast 20 jahren einen Betrieb, in dem ich 2000 Gäste zu meinen Stammkunden zähle und die seit fast 20 jahren jeden tag dieses Boulevardblatt zum "lesen" vorgesetzt bekommen.

Eigetnlich sollte ich sagen bekamen!
Denn mit gestrigem Tag war für mich der Kübel voll und ich habe die Krone endgültig aus meinem Betrieb verbannt.

Ebenfalls hat ein Kollege von mir der im selben Mietobjekt ein Restaurant betreibt die Krone mit heutigem Tag storniert.

Ich sehe dies als eine der wenigen Möglichkeiten diesem Blatt dass sich ja als Sprachrohr der Bürger verstehen will, entgegenzutreten.

Wenn auch nur ein kleiner Schritt eines "kleinen" Bürgers dieses Landes
so doch ein Schritt in Richtung Europa.

Einem Europa das trotz Polemik eines "möchtegernsprachrohrs" und einer "möchtegernregierung" noch lange kein "MÖCHTEGERN" Europa ist!

Dieses Europa steckt noch immer in den Kinderschuhen.
Mit Goßltern wie Gusenbauer, Faymann oder einem Dichand...wird es sich wohl schwer tun erwachsen zu werden.
Hoffen wir auf die "Jugend Europas" sich endlich zu dem zu machen was es sich verdient hat.

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Das finde ich allerdings mehr als bemerkenswert. Lieber Herr Baumgarnter, Sie sind wegen Faymann aus der Partei ausgetreten? Könnten Sie uns das noch mit ein paar Sätzen näher erläutern.

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Wenn sich jemand mit der Krone verbrüdert, es zumindest zulässt, dass eine brisante politische Kursänderung nicht vorerst Parteigremien vorgelegt wird, wäre das allein schon ein Grund für die Aufkündigung des Vertrauens. Zusammen mit dieser zutiefst unnotwendigen Anbiederung an die FP (Abstimmung), muss ich von Herrn Faymann annehmen, dass er nicht einmal im Schlaf an eine radikale Änderung des SP-Kurses denkt. Nur weil das Sumpertum in Österreich fröhliche Urständ feiert, muss man sich diesen Leuten nicht auch noch anbiedern. Fremdengesetze und Eurofighter, blödsinnige (weil überhaupt nicht aussagekräftige) Schulversuche statt Beharren auf Gesamtschule, Verzicht auf Einnahmen von Erben, Stiftungen, etc. haben schon ihre Vorarbeit zu meiner Entscheidung geleistet. Diese wird man aber, so denke ich, ohne Wimperzucken verkraften können.

Herr Baumgartner, ich gratuliere ihnen zu dem Schritt. Leider ist damit wieder einer weniger in einer großen Partei, der wirklich mitdenkt. Und es ist wirklich schade, dass Anbiederungen an Zeitungen scheinbar wichtiger und erfolgreicher sind, als über so wichtige Dinge, wie die von Ihnen genannten, nachzudenken und darüber zu reden.

herr baumgartner es ist ein verlust für die spö, wenn ein so aufrichtiger soziademokrat wie ich sie in den diversen blogs kennen gelernt habe die partei verläßt. leider sind sie nun auch dort, wo ich schon lange bin, daß wir derzeit keine wählbare partei haben, oder können sie mir eine alternative anbieten. die anbiederung gusenbauers an die krone war beim hanenkammrennen schon klar zu erkennen. er ist dort bereits als werbeträger für die kronenzeitung auf seinem annorak aufgetreten. man kann zur eu stehen wie man will, aber es ist sehr bedenklich, wenn eine staatstragende partei wie die spö über den herausgeber der größten zeitung eine derartige anbiederung macht. der schwenk innerhalb küzester zeit nach der vertragsbeschlußfassung ist mehr als unglaubwürdig. die spö hat sich mit dieser aktion als staatragende partei verabschiedet und soll beim nächsten parteitag den parteinamen von spö auf "" meinungsforum der kronenzeitung""beschließen und herrn dichand als kanzlerkanditaten küren.

Wann war die SPÖ jemals eine staatstragende Partei? Außer Parteibuchwirtschaft, Korruption, unfähiger Politiker und fortwährender Versuche der Volksverdummung hat diese Partei doch noch nie etwas zustande gebracht. Die SPÖ unter Kreisky kam durch Lügen an die Macht und konnte sich nur durch andauerndes Weiterlügen an der Macht halten. Leider hat der Großteil der Wähler das nie durchschaut.

Im übrigen freut es mich, daß Herr Baumgartner - mit dem ich fast nie einer Meinung bin - endlich die Konsequenzen gezogen hat. Das Anbiedern der SPÖ an die Kronenzeitung ist ja wirklich mehr als erbärmlich!

Der Schwenk der SPÖ zeigt nun doch spät, dafür umso eindeutiger welche Partei da derzeit den Kanzler stellt - aber auch wie sehr für die SPÖ die Schadensbegrenzung und Rückholung verlorenen Wähler an Priorität gewinnt.

Es geht auf Wahlen zu, die Zeichen am Horizont sind leider unübersehbar.

Während Kanzler Gusenbauer nach seinem Amtsantritt doch überraschend konsensorientierte Sachpolitik auf seine Arbeitsliste setzte und auch das vereinende mehr als Trenngründe zur VP stellte - desto mehr wandte sich seine eigene Partei von ihm ab.
Um es noch einmal, weil es auf eine gewisse Art auch Einzigartig ist, zu wiederholen: Die SPÖ welche mit ihrem damaligen Parteivorsitzenden Dr.Alfred Gusenbauer die Nationalratswahl überraschend aber klar gewann - diese SPÖ hat ihren Kanzler in einer Art demontiert und ihm in eindrucksvoller Art und Weise die Loyalität versagt. Das ist zwar ein Dammbruch für diese Partei, welcher allen nachfolgenden von der SP gestellten Kanzlern und Parteivorsitzenden noch sehr zu schaffen machen wird, aber in Hinsicht auf die Tragfähigkeit der österreichischen Demokratie zu verschmerzen.

Am Ende machte die SPÖ selbst Schluß mit dieser unwirklichen Groteske und hat jetzt ganz klar gezeigt wie es um die Demokratie und um die Staatsräson bestellt ist in einer der beiden großen Volksparteien welche auch immer für den Kanzlersessel kämpen: Nämlich gar nicht! Demokratie was ist das? Zum Wohle des Staats agieren? Wozu?

Der Umfaller der SPÖ in der Europafrage zeigt ganz klar wer dieses Land wirklich zu regieren glaubt: Hans Dichand, der Herausgeber der Kronenzeitung und ein Mensch der anscheinend auf dem Altar der Quote auch die Idee eines vereinten Europa opfern würde, so scheint es zumindest.
Mit der Aussage das eine geänderte Version des Vertrages von Lissabon, welche eine nochmalige Ratifizierung bedürfen würde, daß keinformatig aufgehetzte Volk zu befragen hat sich die SPÖ in die Reihen derer gestellt die anscheinend von Demokratie wenig angetan sind!

Warum diese Aussage? Volksabstimmung = viel mehr Demokratie??

In weiser Vorraussicht haben die Väter unserer österreichischen Verfassung auch die Krux von direkter Demokratie vorrausgesehen - nämlich das ein Volk infolge schlechter Information bzw. Unfähigkeit der Massen einen komplexen Vorgang wie zum Beispiel die Lissaboner Verträge, aus einem Reflex heraus ablehnen könnte.
Es gibt als das Modell der indirekten Demokratie wie es in Österreich in der Verfassung festgelegt ist, mit guten Grund. Keinen guten Grund gäbe es für eine Breitenpartei wie die SPÖ diese unsere Verfassung aus reiner Polemik heraus zu negieren.

Und während wohl ein gewissen Büro von Printmedien die Sektkorken knallen - wird ein gewisser Hans Kelsen sich im Grab umdrehen.

Man sollte sich Sorgen machen, wieviele solche "Siege des Volkes" dieses Land aushalten kann.

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Bei dem Verhalten des Hr. Gusenbauer kann das nicht glaubwürdig sein, denn es würde mich nicht wundern wenn er morgen wieder eine andere Meinung vertritt, ev. auf den Wink von der Kronenzeitung.
Wir haben keinen Bundeskanzler sondern einen Wendehalskanzler.

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Es ist wirklich traurig. Obwohl ich nie ein richtiger Freund der SPÖ war (und jetzt werd ichs auch nie und nimmer werden), konnte man sich in europäischen Fragen immer auf sie verlassen. Ein so wichtiges Thema zu verraten, nur um ein paar Wählerstimmen zu kassieren, ist letztklassigst!!

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Noch größer könnte das Ei nicht sein, dass sich die SPÖ gelegt hat, ein Gipsei. Die EU-Skeptiker werden sich an den Schmied, also gleich an die FPÖ wenden, die EU-Befürworter werden ÖVP oder Grün wählen. Humanistisch gesinnte Altwähler, denen das rassistische Herumgetanze, die Hinwendung zur Krone ein Dorn im Auge ist, werden ebenfalls die Grünen anlachen oder vielleicht doch eine dringend notwendige Linkspartei wählen. Gusenbauer kann dann wieder Sandburgen bauen und Faymann darf in der Krone den Kontakt zu Strache (Vizekanzler) pflegen.

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Gegacker im Hünerstall
Die Aufregung welche der Schwenk durch BK Gusenbauer und SPÖ Chef W.Faymann in der Medienlandschaft hervorgerufen hat, ist weit überzogen, dabei haben die Salzburger Nachricht wohl den Vogel abgeschossen. Der SN Leitartikel, Standpunkt, Mediaprin(t)z& CoKG usw. vom 28.06.08 ist das gleiche Niveau wie die Kronen Zeitung die kritisiert wird. Nun ich bin kein Krone-Leser, doch die SN ist auch Obrigkeitshörig, das Demokratieverständnis unterentwickelt und einen Vulgärjournalismus (Karikatur-Titelblatt) zugetan. Ihre humane Pädagogik entlarvt sich selbst durch Ihre Berichterstattung. Das Sie Bürgermeinungen nicht veröffentlichen, welche sich kritisch mit dem Zeitgeist ( nicht mit der Meinung der SN konform geht, ist ja bekannt). Nicht jeder der gegen die EU kritisch eingestellt ist, möchte aus der EU austreten. Nur ein Kniefall der SN vor der Oligarchie, Globalisierung ist schlicht und einfach unerträglich auch Sie dienen der Eliteherrschaft! Wo bleibt Ihr Anspruch auf Intellektualität? Oder sind die Medien einfach nur von Unwissenheit getragen. Interessant festzustellen wie leicht Manipulation und Demagogie Verbreitung findet. Das Politiker durch Massenpropaganda und -manipulation geschickt das arme, dumme Volk beherrschen wollen ist heute auch bei dem EU Bürger schon bekannt.

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Was bleibt, ist aber trotzdem die Anbiederung der SPÖ an die Krone, da gibt es nichts zu beschönigen. Die frei erfundenen Leserbriefe der Krone als Bürgermeinung hinzustellen, ist eher dumm.

Schuss ins eigene Knie, SN 28,29 Juni 2008

Bin seit vielen Jahren Aboleser der SN, noch nie habe ich so einen Leitartikel gelesen, wie den von Manfred Perterer. Für mich unterste Schublade, selbst wie in der Kronenzeitung. Schade SN.

Schuss ins eigene Knie, SN 28,29 Juni 2008, Meine Einschätzung

ich habe eine Anmerkung an den Leitartikel von Hr. Manfred Perterer.
"Der Boulevard hat noch jeden Politiker verstoßen" - bis auf einen - Faymann.
Es ist ein offenes Geheimnis dass zwischen dem Herausgeber des Boulevard-Blattes und Hr. Faymann eine jahrelange tiefe Freundschaft besteht. Deswegen fiel auch noch nie ein böses Wort über ihm. Bis vor kurzem konnte diese Freundschaft noch toleriert werden. Doch nun hat Faymann seinen besten Joker ins Spiel gebracht. und beide lassen sich nicht gegenseitig fallen.
Was passiert ist: die Weichen sind gestellt worden, damit Faymann über den Boulevard zum Kanzler "gekrönt" wird. Wenn dies geschieht dann steht sehr schlecht für die österreichische Politik. Keine Trennung zwischen Regierung und Boulevard, Italien lässt grüßen!
Für die anderen mag dies Networking heißen - für micht ist es die schrecklichste Freunderlwirtschaft in ganz Österreich.
Meiner Meinung nach liegen sie, Hr. Perterer, mit der These, das Hr. Dichand seinen langjährigen Freund fallen lässt sehr daneben.

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Dichand wird seinen "Freund" sehr wohl fallen lassen, wenn der Freund nicht mehr nach Kronepfeifen tanzen sollte. Sehe aber momentan keine Gefahr für Faymann und Co.

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Auch ich bin ein absoluter Gegner der neuen SPÖ-Politik betreffend EU, und auch Parteimitglied.

Aber eines kommt mir doch in den Sinn. Wenn ich in meinen Sportklub gehe, höre ich von allen Seiten, daß man die Menschen viel zu wenig mitentscheiden läßt in Fragen der EU.
Da ich ein Anhänger der Basisdemokratie bin, wohnen jetzt zwei Seelen in meiner Brust. Die Entwicklung im Einkommens- und Preisbereich läßt einfach keine Freude bei den Menschen zu, und sie bringen dies eben mit der EU in Zusammenhang, weil es zeitlich so gut zusammentrifft. Und da müßten sich eben alle Befürworter der bisherigen EU-Politik bei der Nase nehmen, auch wenn wirklich Vieles nicht unbedingt mit der EU zusammenhängt.

Im übrigen ist auch für mich die Kronenzeitung indiskutabel.

Gerhard

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Bisher war die Volksbefragung für die selbsternannten EU-Superdemokraten "Boulevard" oder reaktionäre Pöbelveranstaltung.

Der Schwenk der neuen SPÖ ist eine echte Überraschung, die wohl weniger einem Einsehen entspringt, sondern eher nach Stimmenfang aussieht.
Jetzt ist die SPÖ also genauso populistisch wie die FPÖ - zum Lachen !

An der SPÖ-Spitze scheint man nicht mehr zu wissen, womit die Wähler gehalten werden können.
Wie man sieht, geht der Schuß nach hinten los.
Hals- und Beinbruch an die Regierungsapparatschiks !

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Danke für die plakative Anal-yse des aktuellen Richtungsschwenks in der SPÖ durch Ihren Karikaturisten. Wenn dem Kapitulationsschreiben tatsächlich das kolportierte Triumviratstreffen beim Heurigen vorausgegangen sein sollte, wäre selbst Karl Kraus widerlegt: Politik verliefe dann doch nicht so, wie sich´s der kleine Maxi vorstellt, sondern noch weitaus schlimmer.
Abschließend eine Warnung aus der Geometrie: Bei Hohlfiguren ist es bloß eine Frage der Betrachtungsweise, ob man eine Doppelspitze oder einen Doppelkrater vor sich hat.


Ja die Karikatur am Samstag war extrem treffend - Faymann und Gusi in dem Popsch von Onkel Hansi, der wirds wohl richten...

Trotzdem, wenn man den Hintergrund der Zeichnung kannte, dann gefror einem das Lächeln. Und auch bei dem Geschreibsel dieses "Jeannee" trieb es einem das Blut ins Gesicht mit seinem abgehobenen und zynischen Geschreibsel.

Fakt ist das Faymann ob des Machterhalts bereit ist den Sandkisten-Kanzler samt EU-Politik, Glaubwürdigkeit und Programm auf dem Alter des Machterhalts zu opfern.
Vielleicht bekommt man in Zukunft zum SPÖ-Parteibuch ein Gratisabo der Krone dazu...

...und nach 1OJahren Krone-Abo wird man von Faymann auf eine Schifffahrtsreise nach Osten eingeladen. Der Kapo, äähhhh Kapitän dieses Schiffes wäre dann wohl Strache.

Ich muß mich wiederholen: Ich will endlich wählen gehen!

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Der SPÖ ist es nicht einmal eine Antwort wert, wenn man seinen Austritt erklärt. Bankrott bis in die untersten Etagen.

Ist den die komplette Führung der SPÖ verrückt geworden? wollen sie wirklich ganz Österreich Dichand und den Nazis überlassen?Das Schlimme ist; es fehlen Altanativen; die Folge wird sein,austritt aus der EU und Chaos überall; Haider wird triumphieren; Na Prost Mahlzeit, meine Tage hier sind gezählt

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Glaubwürdig? Ja, es ist durchaus glaubwürdig, dass die SPÖ mit Hilfe der Krone Wähler aus dem rechten Lager holen will oder den Zug dorthin zu stoppen. Sie macht damit Österreich zu einem unsicheren Kantonisten. Unappetitlich. Da muss man ja direkt der FPÖ mehr Respekt entgegenbringen. Die ist wenigstens offen gegen die EU.

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Ich halte BK Gusenbauer für einen aufrechten und ehrenwerten Mann.

Auf die Frage, ob er primär Sozialist ist und sekundär Demokrat oder genau umgekehrt, gibt er sich die Antwort: "Ich respektiere Mehrheitsentscheidungen des Souveräns, auch wenn diese meiner sozialistischen Überzeugung nicht entsprichen."

Welche sind denn die wirklichen Vorteile der EU?
Sogar abgefeimte Politfüchse räumen ein, dass in der EU Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Umverteilung ist in der EU selbst oder gerade für Sozis zum schrecklichsten aller Worte geworden. Denn mit Umverteilung lässt sich das grassierende Bonzenwesen von der Art des Salzburger Magistratssozialismus nicht vereinbaren.

Ganze Talschaften wie das Inntal werden durch den EU-Verkehrswahn vergiftet und lebensunwert gemacht. Ist es das vielleicht, was die EU-Befürworter mit den vielbeschworenen EU-Vorteilen meinen?

Vor der EU-Beitragsabstimmung wurde ich in die Mangel genommen, weil ich meinte, dass die Schweizer wieder einmal die Schlaueren sind. Ich würde schon sehen, wie rasch - innerhalb von drei, vier Jahren - die Schweiz direkt betteln werde, sich der EU anschließen zu dürfen. Ich sehe bis heute weit und breit nichts von einem solchen Ansinnen, sondern nur, dass die Schweizer sich ihre Landschaft nicht vergiften lassen und für den Transitverkehr kräftig kassieren, sodass die dreckschleudern über Österreich umgelenkt werden.

Wo sind sie denn, die angeblichen Vorteile der EU? Wenn es sie denn gibt, dann eindeutig nur für Bonzen der linken und rechten Reichshälfte, aber nicht für die Bürger!

Gustav

Die EU ist eine Wertegemeinschaft, in der zwei Werte zählen: Macht und Geld. Gesundheit ist nicht wichtig.

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Die Frage war, ob die SPÖ "glaubwürdiog" sei mit ihrem EU Schwenk, der ja mehr ein Schwank ist, scheint überflüssig. Eine Partei die ohne die Mitglieder zu fragen eine kurzfristige Doppelspitze einsetzt, die dann der KRONE einen UnterwerfungsEUleserbrief schreibt um dann gleich den Bundeskanzller völlig zu demontieren, das ist schon "glaubwürdig". Noch lustiger ist allerdings die Frage nach Glaubwürdigkeit generell, wenn sie mit einer politischen Partei verbunden ist. Vom Glauben zum klauben und dann? Naja Klauben heißt nix wissen und noch weniger finden
Dieter Braeg

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@ ibrahim

Gratuliere!

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Es gibt einen Songtext von den Ärzten, den man auch auf die "Krone" anwenden kann:

Die meissten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht

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Vielen Bürgern ist weniger der Schwenk unglaubwürdig (mehr als eine EU zugunsten der Konzerne und Reichen haben auch die Sozis nicht zuwege gebracht) als vielmehr die SPÖ als solche, wie alle Einrichtungen, die angeblich die Arbeiterschaft und Kleinverdiener vertreten, sich in Wirklichkeit aber an deren Not mästen (Sozialdemokratische Bonzen, Gewerkschaft, AK)

Die Gewerkschaft hat z.B. für gewisse Kleinverdiender Kollektivverträge ausgehandelt, denen zufolge der Arbeitgeber nicht einmal am höchsten Feiertag im Jahr (Ostersonntag) auch nur ein Cent Feiertagszulage bezahlen muss.
Was ist an solcher linker Politik glaubwürdig?

Dann liest man Zeitungsbeitrage von Altsozialisten wie Reschen u.a, die salbungsvoll die ursozialistische Solidarität einmahenen. Aber das sind doch dieselben Leute, die den Bonzensozialismus des Salzburger Magistrats ermöglicht haben.
13.000 Euro Monatspension für diverse "sozialistische" Politpensionäre, während gleichzeitig die FURCHE klagt, dass viele Österreicher kaum mehr als 2 (in Worten: zwei) Euro pro Tag zum Leben haben.
Wenn also besagte Altsozialisten Solidarität einmahnen, dann ist das so glaubwürdig, wie
wenn ein Saddam Hussein einen Zeitungsartikel schreibt, in dem er sich leidenschaftlich für Menschenrechte erwärmt.

"Wir brauchen keinen Salzburger Bonzensozialismus" wird auf meinem ungültigen Wahlzettel stehen, und hoffentlich nicht nur auf dem meinen.

Lois

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Kofer sorgt immer wieder für Belustigung mit seinen Zitaten, Da sieht man wieder, wie wirr eigentlich die Bibel berichtet. Da wird dem Mohammed Epilepsie nachgesagt, wie sind diese Texte zu verstehen, ein bisschen meschugge waren diese Schreiber schon auch.

oder die Übersetzer waren etwas meschugge, am meisten meschugge sind aber die überzeugten Gläubigen die sich an die Bibel klammern weil ihnen irgend etwas anderes fehlt. Wie auch immer, mich würde aber trotzdem interessieren, was "kofer's" Beitrag mit diesem Thema zu tun hat?

Gerhard Öhlinger/SN

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