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Christusstatue auf dem Predigtstuhl?

| | Kommentare (28)
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Die private „Christliche Initiative Pax"  will auf dem 1613 Meter hohen Predigtstuhl bei Bad Reichenhall eine 55 Meter hohe Christusstatue errichten. Das Vorhaben spaltet die Bayern. „Das wird Rio de Janeiro in den Schatten stellen", sagt der Initiator und Sprecher der Gruppe, Harry Vossberg. (Bild: SN/Bayrischer Rundfunk).

Christusstatue auf dem Predigtstuhl: Neues abendländisches Wahrzeichen oder Provokation?

28 Kommentare | Kommentieren

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    Ich halte das für absolut übertrieben, der Landschaft einen derartig weithin sichtbaren Stempel aufzudrücken.
    Es muß reichen, wenn auf jedem Gipfel ein Kreuz und in jedem Dorf ein Kirchturm steht.
    Hoffentlich verweigern die bayrischen Behörden die Baugenehmigung für dieses fragwürdige Projekt.

  • Bisher weiß man ja noch nicht viel über die Ziele. Vielleicht wird es ja ein Mahnmal, um die Menschen an die Verbrechen zu Erinnern, die im Namen dieser virtuellen Figur gemacht wurden.

  • Als Provokation würde ich es nicht sehen, aber als Unsinn und Geldverschwendung, und eine besonders originelle Idee ist es ja auch nicht gerade, sondern nur abgekupfert bzw. wieder einmal der Versuch, bestehendes zu übertrumpfen, nach dem Motte: "Wir haben den größten!" (fragt sich nur, was)

  • Ich finde die Idee großartig - genau das, was wir brauchen! Wenn wir zu unserem Glauben nicht stehen, wird sich die Diskussion bald erübrigen, denn die Moslems sind da nicht so zimperlich....
    es gibt derzeit in D schon rund 160 Moscheen mit Kuppel und Minaretten und weitere 128 sind im Bau (abgesehen von den rund 2300 von außen nicht erkennbaren).
    In Nimwegen (Holland) ist das Biblische Freilichtmusem in einen "Museumspark Orientalis" umgebaut worden. Nächstes Jahr sollen ein "Mohammed-Haus", ein "Koran-Haus" und eine Moschee enstehen.

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    pacem, gegen das ständige Anwachsen der Moslem-Zuwanderer hilft weder eine Jesus-Statue noch die christliche Kirche.
    Im Gegenteil: gerade die Kirche hat mit ihrem Gedusel von weltweiter Nächstenliebe den Weg dafür bereitet, und tut dies weiterhin. Solange, bis sie selbst hier eine Minderheit sein wird, und wer sein Gehirn noch zum Denken benutzt, weiss ja, wie in islamischen Staaten mit Christen umgegangen wird.
    Die europäischen Christen der Gegenwart rennen blind in ihr Verderben.
    Dem Papst ist das doch egal, ob in drei Generationen weite Teile Europas islamisiert wären, wenn sich dafür in China 500 Millionen taufen lassen.
    Also der Gedanke mit Flagge zeigen mittels einem Rio de Janeiro Messias bringt gar nichts !

    • was ist denn Nächstenliebe ,außer ein weltweites "Gedusel" - wie Sie es nennen und was soll man darunter verstehen, nur in der Bibel wird der Begriff " Nächstenliebe" genau definiert -wenige wollen sie jedoch akzeptieren als das was sie wirklich ist, aber lt. eben dieser Bibel, dem wohl weitverbreitesten Buch aller Zeiten
      sollte ohnehin niemand auf die Idee kommen ein geschnitztes Bild mit Gott zu vergleichen 1 Mose 20:22Und der HERR sprach zu ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel geredet habe. 23Darum sollt ihr nichts neben mir machen; silberne und goldene Götter sollt ihr nicht machen.Das gilt lt. Jesu heute ebenso und für alle Religionen der Welt} 8,6
      so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn...eines der 10 Gebote lautet... 4Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist..Am Sinai wurde es so bestimmt.(Online Bibel)


  • Warum reagieren Menschen so ablehnend und hasserfüllt, wenn es um christliche Werte geht?
    Wissen sie genug darüber und was sie für gläubige Christen (nicht Pseudo-Christen) bedeuten?
    Jeder vorurteilslose Mensch guten Willens sollte zumindest versuchen, die Hintergründe für die Verwirklichung eines solchen Projektes zu begreifen und sich davon auch berühren lassen. Denn eine künstlerisch gestaltete Christusstatue an einem exponierten Ort wie der Predigtstuhl soll neben einer zweifellos optischen Bereicherung vor allem eine Botschaft vermitteln: Schutz und Segen für das Land und seine Menschen und Friede unserer bedrohten Erde.
    Und wenn sich täglich nur ein einziger Betrachter beim Anblick dieses Monuments von dessen Symbolkraft erfassen läßt, hat seine Errichtung (die übrigens von Privatsponsoren finanziert werden soll) Sinn gehabt.

    • @ Ridi
      Symbolkraft ist ja nicht schlecht. Da kann jeder das hinein interpretieren, was er will.
      Ich würde es als Mahnmal sehen, das auf die Verbrechen hinweist, die Menschen machen, wenn sie die Verantwortung nach oben abgeben, statt selber zu denken.
      Und dass damit viele Leute in unsere Gegend kommen, die sich prima abkassieren lassen, ist ja auch nicht gerade unbedeutend.

  • Schlimm genug, dass auf jedem Berggipfel ein christliches Kreuz steht, doch jetzt auch noch eine solche Statue, das ist zu viel des Guten!!!
    Ich hoffe zutiefst, dass dieses Vorhaben NICHT in die Tat umgesetzt wird!

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    Wenn man weiß, wie schwer Baugenehmigungen zu bekommen sind, die abweichend vom Üblichen sind, dann kann man ziemlich sicher sein, daß es abgelehnt wird . . .

  • Wie kann man von Provokation sprechen, wenn in einem Land - in dem es noch immer vorwiegend Christen gibt - endlich wieder ein weithin sichtbares christliches Bauwerk entstehen soll?

    Bedeutet der Stephansdom in Wien etwa auch Provokation ?

    Wer fühlt sich provoziert und wer hat ein Recht darauf, christliche Bauwerke zu verhindern?

  • Wie kann man von Provokation sprechen, wenn in einem Land - in dem es noch immer vorwiegend Christen gibt - endlich wieder ein weithin sichtbares christliches Bauwerk entstehen soll?

    Bedeutet der Stephansdom in Wien etwa auch Provokation ?

    Wer fühlt sich provoziert und wer hat ein Recht darauf, christliche Bauwerke zu verhindern?

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    ich will hier auch antworten können

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    Ich bin auch der Meinung, dass ein Zeichen gesetzt werden muss. Die Minarette prägen schon derart aufdringlich das Landschaftsbild, da muss man einfach entgegen steuern. Sogar am Himmel erschein allmonatlich ein Halbmond. Schande!

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    Sollte diese Statue wirklich kommen, ist das die ideale Bestätigung für die Dummheit und Ignoranz gewisser Leute.

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    "ZIEMLICH WITZIG "

    trotz allem sollte es uns zu denken geben, dass es hier um eine statue geht ( wie immer man auch dazu stehen mag ) und nicht um einen feldzug gengen den islam !!

  • ich denke schon die ganze zeit angestrengt nach, ob wohl der april naht, oder vielleicht fasching?
    und von wegen 'zeichen setzen': jesus hatte mit prunk, protz und größenwahn sicher nichts am hut.
    wenn jemand ein zeichen setzen will, kann er dazu jederzeit und überall eine kerze entzünden und/oder ein gebet sprechen, ohne den rest der menschheit missionieren oder optisch belästigen zu müssen.
    und: unsere gegend hier ist so wunderschön und damit ehrfurcht gebietend, es bedarf wirklich keines weiteren künstlers und schon gar keines kunstwerkes, um darauf hinzuweisen (und ich möchte auch gar nicht wissen, wie dieses kunstwerk aussähe, da ist ein endloser streit ohnehin vorprogrammiert [s. salzburg foundation]).

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    Also, schön wär's schon.

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    Eine Statue gibt weder Segen noch Schutz und schon gar nicht Frieden

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    ..die Vernunft hat (Gott sei dank ;-] ) am Ende nun doch gesiegt...

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    Mir fällt dazu nur "vertrottelt" ein!!!

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    @RoDo

    Zu was? Ich interpretiere es so, dass sie es vertrottelt halten, dass man überhaupt auf die Idee kommen kann eine Christusstatue auf dem Predigtstuhl zu platzieren?
    Bitte erläutern sie sich!

  • Religion ist Volksverblödung!

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    „Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion!“ von Robert M. Pirsig

  • es naht ja nur der 11.11. - faschingsbeginn.

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    Christusstatue auf dem Predigtstuhl - nein
    Religion als Volksverblödung zu bezeichnen - aber auch nein!

    Religion und Amtskirche sind zweierlei Dinge.

    Wenn "Religion Volksverblödung" wäre, ersuchen die Inhaber dieser Meinung um Abschaffung folgender Wirtschaftsimpulse, die ja bekanntlich Arbeitsplätze schaffen oder sichern:

    ... Allerheiligen
    ... Nikolaus
    ... Maria Empfängnis
    ... Weihnachten
    ... Ostern
    ... Pfingsten

    sowie den Advent und alle sonstigen "volksverblödenden religiösen" Feiertage (ohne bitte aber dafür dann Ersatzfeiertage zu verlangen, weil frei haben will man ja schließlich doch haben...).

    Weiters scheinen jene Inhaber dieser Meinung die Schleifung sämtlicher Kirchen in Salzburg und Umgebung zu verlangen, die Entfernung der Salzburger Residenz, von Schloss Hellbrunn und beispielsweise Maria Plain.

    Sind nämlich alles Werke, die durch die "volksverblödende Religion" entstanden sind.

    Mal schauen, was dann von Salzburg und seinem "Weltkulturerbe", seinen Arbeitsplätzen und seines Fremdenverkehrskehrs noch so übrig bleibt, gell!

    Ah ja, noch was: selbstverständlich gilt das jetzt für von den Inhabern dieser Meinung angesprochenen Religionen: also weg mit den buddhistischen Tempelanlagen in Thailand, schaut sich sowieso kein Tourist an, natürlich auch keine Tempelanlagen in Ägypten, Rom wird großteils dann auch niedergerissen, gar nicht zu reden von den griechischen Tempeln und ganz Tibet samt Bevölkerung ... hoppala, jetzt wird's aber weitläufig, des mit der "volksverblödenden Religion"!

    Ich bin kein Religionsfanatiker, aber man sollte vielleicht doch die Kirche im Dorf lassen - blöd, schon wieder was von der "volksverblödenden Religion"

    meint kopfschüttelnd
    Peter

    • Religion und Amtskirche gehören untrennbar zusammen. Ohne das Eine wäre das Andere nicht möglich. Zu behaupten, das wären zweierlei Dinge, ist die sehr beliebte Lebenslüge von Menschen, die die negativen Auswirkungen von Religionen nicht wahrhaben wollen und lieber vom „lieben Gott“ träumen.

      Warum denn ein Weltkulturerbe abreißen? Natürlich sollen sie stehen bleiben, als Mahnmal der Unterdrückung von Menschen unter natürlich zum Abkassieren von Touristen. Die Ägypter verdienen auch gut an den Pyramiden, obwohl dort wahrscheinlich heute niemand mehr an die Götter vor 5000 Jahren glaubt.
      Ja, es ist schon traurig, dass früher viele Menschen sich am Bau von Kirchen aufgeopfert haben, die wahrscheinlich selber nicht mal eine ordentliche Wohnung hatten. Besser wäre vermutlich gewesen, Wohnungen für die Bevölkerung zu bauen.

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    Natürlich darf man die Religion des anderen nicht herabwürdigen, aber Frage stellen wird man dürfen. Wer glaubt denn wirklich, dass Maria immer Jungfrau war und am Ende leibhaftig in den Himmel aufgefahren ist. Dass Gott Priester beruft (in der Bibel steht nichts davon). Dass Jesus grausam sterben musste, damit Gott den Menschen wieder gnädig ist. U.v.m. Und noch etwas. Der Österreichische Staat zahlt an die Kirchen jährlich mehr als 1 Mrd. Euro für Religionsunterricht usw. Ich als Nicht-Kirchenmitglied muss das mittragen. Meine Forderung: Klare Trennung von Kirche und Staat. Die Kirchen sollen sich selber erhalten.

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