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Kinderfeindliche junge Generation?

| | Kommentare (50)

Baby2dpaDie Geburtenrate in Mitteleuropa ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt - soweit nichts neues. Neu ist aber, dass sich die jungen Österreicher auch noch kaum Kinder wünschen. Wollen die potenziellen Elterngenerationen in den Nordländern statistisch gesehen 2,6 Kinder, wünschen sich die Österreicher nur 1,6, das ist der EU-weit niedrigste Wert. Hypothesen, warum die Kinder der 70er Jahre selbst kaum einen Kinderwunsch verspüren, gibt es zwei, die so zusammengefasst werden können: „Die Zahl der Kinder resultiert aus dem, was man gewohnt ist“, sagt ÖAW-Experte Wolfgang Lutz. Gerade junge Männer würden laut Lutz oft "Da kauf ich mir lieber einen BMW, als dass ich mir ein Kind antue“ zur Maxime erheben. (Symbolbild: SN/dpa).

BMW statt Kinderwagen: Ist die junge Generation zu egoistisch, um wegen Kindern Abstriche beim Lebensstandard zu machen?  Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

50 Kommentare | Kommentieren

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    Also ... die junge Generation als egoistisch zu bezeichnen, ist wohl übertrieben. Da würd ich wohl eher anders ansetzen.

    In den 70er-Jahren wäre wohl niemandem im Alter von 25 - 35 eingefallen, an der Sicherstellung der eigenen Altersversorgung zu zweifeln, daher konnte Zeit und Energie am Arbeitsplatz gespart werden, die man wiederum in die Familie investieren konnte.

    Heute dreht sich die Welt anders. Geregelte Arbeitszeiten existieren nur mehr in wenigen Branchen, Lebenserhaltungskosten steigen, ein eigenes Haus zu bauen ist dem normalen Bürger ohne Finanzspritze woher auchimmer nicht mehr möglich.

    Dazu kommt die allesentscheidende Tatsache, dass ein Mensch, Otto Normal-Allein-verdiener, es wohl schwieriger hat, als früher, eine Familie finanziell zu tragen.

    Naja, ... wahrscheinlich könnte man nächtelang darüber schreiben, Für- und Wider abwägen und würde trotzdem zu keiner Antwort auf diese Frage kommen -

    Aber: Die junge Generation als egoistisch zu bezeichnen ist meiner Meinung nach die einfachste und leider naivste Erklärung für das Phänomen ständig sinkender Geburtenraten.

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    Kinderfeindlich ist die Politik. Die Entscheidung der jungen Generation ist nur eine Reaktion auf diese Politik.

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    Also in den Nordländern liegt die Kinderwunschrate höher als bei uns - schauen wir doch, was in den Nordländern so anders ist als bei uns: es gibt flächendeckende kostengünstige Kinderbetreuungseinrichtungen, es gibt adäquaten Lohnersatz für 1 Jahr nach der Geburt, Väter gehen zu 70% ebenfalls in Karenz, und Frauen werden nicht als Rabenmütter betrachtet, wenn sie mit Kindern berufstätig sind.

    That´s it.

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    zu 3.
    ganz genau !!!
    so einfach zu analysieren und doch nehmen es gewisse Interessengruppen, denen diese Lösung zuwider ist, nicht zur Kenntnis.

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    Ich finde diesen Beitrag sachlich nicht in Ordnung.
    Er entbehrt jeglichem Fakt und ist in sich
    hypothetisch.

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    Logisch, dass die Jungen es sich heute überlegen müssen Kinder zu bekommen. Wer sich als Junger einigermaßen informiert, bekommt ja mit, dass damit enorme Belastungen auf einen zukommen.

    Am schlechtesten geht die Rechnung für gut Ausgebildete (Akademiker/innen) auf, die zu den Kosten der Kinder ja auch den Verdienstentfall (eines oft recht spannenden Jobs) rechnen müssen. Da passt dann auch ganz gut, dass gerade die Leistungsfähigeren geschröpft werden sollen (Siehe auch Bericht in SN diese über Anpassung der Kosten für Kindergärten an das Einkommen).

    So lange kein Umdenken und (steuerliches-arbeitsrechtliches) Umlenken stattfindet, wird sich das wohl kaum ändern.


    Aber: Die älteren (ab 35) denken wohl zunehmend ans Kinderkriegen. Dann wenn sie schon mal 10 mindestens Jahre (als Akademiker) gearbeitet haben, finanziell einigermaßen gefestigt sind,und darauf kommen, dass es neben Arbeit und Freizeitvergnügen auch noch andere Dinge gibt, die einem Leben Sinn geben. Zumindest war das bei uns so.
    Naja, ein Partner sollte dann natürlich auch gerade verfügbar sein,
    klappen sollte es auch noch,
    eine Oma in der Nähe wäre auch nicht schlecht,
    ein toleranter Arbeitgeber der mit 15 bis 20 Wochenstunden den raschen Wieder-Einstieg ins Berufsleben ermöglicht,
    gute Betreuungseinrichtungen auch für die ganz Kleinen (Achtung: nicht einmal städtische Kindergärten sind in Salzburg eine Selbstverständlichkeit - Herr Schaden: statt um Olympiaaustragungspläte sollten sie sich lieber um Kindergartenplätze kümmen; oder ist ihnen nicht bekannt, dass in Salzburg ein paar 100 fehlen!!),
    die Bereitschaft sein Leben wieder grundlegend zu ändern (aber glücklicherweise kann man sich ohnehin nicht vorstellen was das auf einen zukommt),
    usw. ...

    Die aktuelle politische Diskussion in dem Zusammenhang ist auf alle Fälle ein kompletter Witz. Danke an die SN, dass sie sich dieses Themas annimmt.

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    Die alten gesellschaftlichen Strukturen zerbrechen, neue - zufriedenstellende - wurden noch nicht geschaffen.
    Ich verstehe jede junge Frau, die sich gegen Kinder entscheidet. Angesichts der Scheidungs- bzw. Trennungsraten kann sie sich ausmalen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als Alleinerzieherin endet und damit in Sachen Armutsgefährdung ganz vorne dabei ist.
    Auch junge Männer, die sich gegen Kinder entscheiden, kann ich gut verstehen. In der derzeitigen Profitgesellschaft sind keine liebevollen Väter gefragt, die sich für ihre Familie aufopfern. Das bringt keinen hohen sozialen Status, im Gegensatz zum schicken Auto oder sonstigen sichtbaren materiellen Werten. Und ganz ehrlich: beziehen wir nicht alle unseren Selbstwert zu einem relativ großen Teil aus der Anerkennung von außen?
    Ich finde nicht, dass dem Einzelnen ein Vorwurf gemacht werden kann, wir werden ja alle bloß nach den Interessen der Wirtschaft gesteuert.

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    Die Jungen wollen keine Kinder mehr!!!
    Alleine schon die Bezeichnung "DIE JUNGEN" hinterlässt bei mir schon seit Jahren einen bitteren Beigeschmack. Denn "DIE JUNGEN" werden immer im Zusammenhang mit schlechten Eigenschaften und Negativem gebracht.
    Ich bin eine von den "JUNGEN", zumindest bezeichne ich mich so. Ich bin Mutter von 2 Kindern (7 und 2 Jahre alt), zudem berufstätig als Krankenschwester.
    Zur nebensächlichen Info, ich bin 28 Jahre alt, also auch recht jung Mutter geworden.
    Leider hatten wir es damals finanziell nicht so dicke, dass ich meine Karenzzeit voll auskosten konnte, denn das mikrige (damals noch) Karenzgeld, von € 435.-- monatl. hat es nicht zugelassen, länger als 6 Monate bei meiner Tohter zu Hause zu bleiben.
    Mir sind dadurch die Jahre verloren gegangen, die einem normalerweise zustehen, wenn man ein Kind hat. Nun zittere ich, dass ich eventuell auch demnächst eine Nachzahlung der GKK im Postkasten vorfinde. Da ich als Krankenschwester natürl. einen höheren Stundensatz habe, als vielleicht eine Verkäuferin (was ich nicht abwertend rüberbringen möchte) und zudem auch noch viele Über- bzw. Mehrstunden geleistet habe, die ich mir als Zeitausgleich, aufgrund des Personalmangels, nie nehmen konnte, sondern auszahlen lassen musste (kräftig versteuert natrülich), liegt der Verdacht nahe, dass auch mich eine Nachzahlung trifft.
    Ich rate jedem jungen Paar dazu, sich gut zu überlegen, ob man sich in jungen Jahren schon für ein Kind entscheidet. Es wird einem nicht leicht gemacht. Schuld daran ist für mich die Politik, die sich dreht und wendet wie es ihr gerade Spaß macht, und urplötzlich auch - wenn es gerade ins Konzept passt - an massivem Gedächtnisschwund leidet.
    Ich habe mir damals gedacht, ich habe zwei gesunde Arme und Beine, und ich kann arbeiten gehen, liebe auch meinen Beruf....
    Heute denke ich mir, wurde ich nur bestraft dafür, dass ich mir nicht das Recht genommen habe, vom Vater Staat Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wäre vieles einfacher gelaufen. Finanzielle und auch emotional haben wir voll draufgezahlt.

    Und dann heisst es "DIE JUNGEN" wollen keine Kinder, sondern statt Kinderwagen, lieber BMW fahren???
    Diese Aussage empfinde ich sehr beleidigend - besonders wenn ich meine Situation damals überdenke.

    Eines weiß ich aber auch,.. sollte mich ebenfalls eine Nachzahlung treffen, und seien es nur € 10,-- so werde ich mich von diesem Österreich mit Sicherheit abwenden, denn hier komme ich mir als Einheimischer nur vera..... vor.

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    und der artikel von manarola spricht mir aus der seele.
    die 10 Mill € die unser guter Herr Schaden in den Sand gesetzt hat, hätten einigen vielen Salzburgern sehr viel weitergeholfen. Statt dessen verscuht man ja nun, das 10 Mill € Deffizitloch ja wieder zu stopfen. Aber nicht auf dem Rücken derer, die dieses Loch verursacht haben, sondern auf dem Buckel der Steuerzahler. Mal sehen welche Wundersteuern bald noch so ins Leben gerufen werden,..
    Kein Wunder, dass es für Kinder und den "lieber kinderlos bleibenden Eltern" keine Alternativen gibt.
    Jung Eltern zu werden heisst mitunter in ein finanzielles Loch zu stürzen. und hat man nicht Eltern die einen hin und wieder auffangen und unterstützen können, dann würden die Sozialfälle bei weitem den heutigen Stand übersteigen.
    Herr Schaden gerade Ihnen würde ich gerne mal zumunten, mit € 435.-- in der Tasche und zwei kleinen Kindern - bei den derzeitigen Wuchermietpreisen und explodierenden Lebensmittel- sowie Spritpreisen - ein Monat lang zu wirtschaften. Da müssen Sie wohl selber darüber lachen, oder? Manchmal weiß man schon am 15. des Monats nicht mehr, wie man am besten tun soll, damit es sich bis zum 30. des Monats halbwegs ausgeht.
    Gratulation an unsere tollen Politiker!!!!!

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    Na ja ich würde mal sagen das es sehr viele Gründe gibt warum Frauen und Männer sich gegen Kinder entscheiden. Nur ein Beispiel von sehr vielen verschiedenen Gründen:

    Ich habe eine Tochter die 3 Jahre alt ist. Ich habe wieder angefangen zur arbeiten als Sie 1 Jahr alt war. In Februar2007 hab ich sie in einige Städtische Kindergärten angemeldet (z.B Schallmoos, Liefering, Alpenstraße …. ).
    Auch in allen wirklich in allen Privat Kindergärten in Stadtsalzburg hab ich angerufen, persönlich vorgesprochen angemeldet aber immer mit der gleichen absage „wir habe überhaupt keine freien Plätze mehr“. (Es sind noch bis zu 10 Kinder auf der Warteliste). Mitte Mai habe ich auch die absage von Städtischen Kindergarten(Magistrat) bekommen.
    Da ich niemanden gefunden habe die auf meine Tochter schaut. Musste ich Kündigen und das beste kommt noch da ich kein keinen Betreuungsplatz für meine Tochter habe bekomme ich auch keine Arbeitslosengeld, bin nicht Sozial versichert und bekomme nicht einmal 300 euro vom Sozialamt, da mein Ehemann zu gut Verdient.
    HMMMMMMMM also wenn jemand solche Probleme mit einem Kind hat wie soll es den bitte ein zweites Kind auf die Weltsetzen.

    Da fragen sich die Wissenschaftler um sonst warum es so niedrigen Geburten gibt.
    Da sollten Sie eher in die Politik schauen und Urteilen und nicht die junge Generation schlecht machen.

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    Erstgeburten rückläufig - Meldung im Juli 2007

    Wen wundert das?
    Die geburtenstarken Jahrgänge der 50-er und 60-er Jahre haben die fruchtbaren Jahre hinter sich - jetzt geht es noch schneller bergab mit der Geburtenrate als bisher.

    Die Einstellung zu Kindern ist schon seit Jahrzehnten falsch:
    Zwei Kinder sind genug - das sind sie eben nicht.

    Ca. 25% der potentiellen Eltern werden es aus verschiedenen Gründen nie.
    Daher müssten die restlichen 75% der Eltern je 3-4 Kinder haben.
    Oder wir Europäer verabschieden uns aus der Geschichte - junge Völker aus Asien und Afrika werden unser Erbe in Europa übernehmen.

    weiterlesen hier: Geburtendefizit – schlimmer als das Budgetdefizit
    http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=16

    oder hier: Warum wollen immer weniger Männer Kinder haben?
    http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=118

    oder hier:
    Europa braucht wieder Mut zu Kindern
    http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=14

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    Dieses Resultat ist für mich nachvollziehbar. Tatsache ist, nicht nur die Generation aus den 70ern, sondern auch die bis heute nachfolgende hat keine Zukunftsperspektiven. Die alte Generation nimmt sämtliche wichtige Plätze weg, und auch jede Zukunftsperspektive. Welche jedoch der nachkommenden jungen Generation besser zustehen würde – weil diese eine vollkommen andere Innovation mit anderen Grundlagen hätte. Meist sind die Hintergründe dieser Abgabeverweigerung angeblich vorhandene Macht, also psychische und daher niedrige Beweggründe. Auch Ängste vor dem Aufkommen des eigenen Scheiterns, das ja derzeit unweigerlich öffentlich bekannt wird. Ungeachtet dessen und auch besonders, weil diese alte Generation die Schulden erwirtschaftet hat, welche die junge Generation jetzt abarbeiten soll. Und das verlangt diese alte Generation von der jungen. Überdies soll die junge Generation auch noch den Altersruhestand dieser alten vorfinanzieren. Trotzdem darf die junge Generation in keiner Weise über das wirtschaftliche Wohl der Allgemeinheit mitbestimmen. D. h. im Ergebnis, alles wird weiter zerwirtschaftet wie bisher. Also warum sollen nun die nachkommenden Generationen Kinder zeugen?

    Betrachten wir uns alleine das Beispiel in Bayern. Hier geht einer der alten Generation aus dem Ministerpräsidentenamt, und setzt einen gleich gesinnten, ebenso alten Nachfolger ein. Frau Pauli, die eine Änderung der bisherigen Denk- und Lebensweise mit sich bringen möchte, darf dies nicht. Sie wird dagegen von den Alten mit privaten Vorgängen beworfen. Welche bei jeder normal denkenden Bevölkerung unterhalb der Gürtellinie ist. Und dies kommt von der alten Generation – eine Seilschaft der es nur um Macht geht. Die jedoch enorme Schuld der nachkommenden Generation hinterlässt.

    Die Nachkommen sagen daher mit Recht, warum soll ich aus vorgenannten Gründen Kinder in diese Welt setzen?

    Ich möchte betonen, nicht alle der alten Generation sind gleich.

    Grüße

    W.Weber

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    Zu den vielen genannten materiellen Nachteilen denen sich junge Leute ausliefern, wenn sie Kinder in die Welt setzen und aufziehen, kommen noch die ideellen. ZB erheben "Nicht-Eltern" den Anspruch, dass Eltern die Kinder nicht nach eigener Vorstellung erziehen dürfen, sondern nach den Vorstellungen der anderen. Die Eltern werden in Sachen Erziehung von der Gesellschaft regelrecht entmündigt.
    Manche Menschen empfinden schon allein die Anwesenheit von Kindern und dass Kinder auch mal was sagen wollen und dass sie sich bewegen wollen als schlechte Erziehung. Vielen Eltern wird ziemlich schnell bewusst, dass das was die Gesellschaft als gute Erziehung fordert für die Kinder selbst eine schlechte Erziehung ist.
    Von den Eltern wird häufig eine Erziehung gefordert, die gar nicht möglich ist. Unter Fachleuten ist der Behaviorismus eigentlich seit mehr als 50 Jahren "out". Nur in Sachen Erziehung hält die "öffentliche" Meinung eisern daran fest. Kaum einer von den Fachleuten, welche die Eltern laufend in aller Öffentlichkeit beschimpfen, weil sie die Kinder ach so schlecht erziehen, kann irgend einen empirischen Nachweis erbringen, was Erziehung kann und was nicht. Bis heute hat sich niemand Gedanken gemacht, was Erziehung leisten kann und was nicht und welche Erziehung für die Kinder(!) von Vorteil ist und welche mehr schadet als nützt.
    Die Familien leisten mit Abstand das meiste für die Gesellschaft, werden aber von der Gesellschaft behandelt als wären sie eine unerträgliche Belastung.

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    All diese Jammerei bezügl. Kindergeld kann ich schön langsam nicht mehr lesen. Alle beklagen sich unisono bei den Politikern, aber wenns dann wieder mal Gelegenheit gibt, für den mündigen Bürger etwas zu ändern, dann werden wieder dieselben gewählt, über die man sich dann wieder das Maul zerreissen kann.
    So wie das Kindergeld bisher geregelt wurde, gebe ich vielen recht, die mit den paar Euros nicht leben können. Nachdem die Roten komischerweise die Zuverdienstgrenze abschaffen wollen, die Schwarzen jedoch nicht, führt meiner Ansicht an der schon längst fälligen Staffelung nach Einkommen kein Weg mehr vorbei. In Zeiten von "Big Brother" sollte es verwaltungstechnisch nur einen minimalen Aufwand bedeuten, das Gießkannenprinzip endlich abzuschaffen und das Kindergeld in abgestufter Form jenen zukommen zu lassen, die es wirklich benötigen.

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    Zur Diskussion:
    Nachdem einige der Poster hier genau zu wissen scheinen dass 2 Kinder zu wenig und 4 Kinder ideal sind, frage ich nun: Jeder der klugen Poster soll bitte nun nachträglich angeben wieviel Kinder er/sie selbst ohne Hilfe des Staates aufgezogen hat um dem Staat und seinem Volk zu dienen und die Probleme und Freuden der Kindererziehung selbst durchgemacht hat.

    Kinder bekommt man nicht aus Berechnung wie die meisten Akademiker es vormachen , sondern aus Vertrauen in die Zukunft und den Partner/In. Und dem Willen und dem Gottesvertrauen, es schon zu schaffen. Wer bei einer Eheschliessung schon vorher berechnet wieviel Kinder es geben soll, ist kein Christ und hat kein Vertauen auf Gott.
    Und diejenigen, die nicht an Gott glauben ( weil sie nie erforscht haben wer eigentlich Gott ist ) und daher auch zu feige sind zu einem Lebenspartner ein Leben lang zu stehen und Verantwortung zu übernehmen sondern ihren Nachwuchs und den Partner/In dem Zufall überlassen, sind sowieso Verlorene, sie haben sich und ihren Nachwuchs den Zufällen des Lebens überlassen und dürfen sich nicht wundern wenn sie ernten was sie säen. Denn der Staat sind wir alle und die Gesetze werden von denjenigen gemacht die wir als Staatsführer berufen.
    Leider ist es aber eine Tatsache, dass der Schaum immer oben schwimmt.Man sollte ihn abschöpfen wenn er undurchsichtig wird und dann Leute zu Staatsführern machen die dem Volk dienen und nicht ihrer eigenen Brieftatsche. Aber da die heutigen Demokratien, die ja die Akademiker so lange umgeformt haben bis sie ein Chaos geworden sind, ist es nicht verwunderlich dass wir heute so weit sind wie wir sind und bereits ans aussterben denken müssen! Das ganze Volk ist abgewichen und schuldig geworden und wenn wir nicht umkehren werden wir die Strafen erleiden müssen die von Anfang der Schöpfung an geboten wurde.

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    Ich finde man kann nicht der Politik die Schuld geben. Meine Frau und ich haben 3 Kinder. Hätten wir darauf gewartet bis die politischen Rahmenbedingungen gerade passen, hätten wir wahrscheinlich keine Kinder. Mir sind meine Kinder lieber als jedes Jahr einen langen teuren Urlaub und ein großes Auto. Aber nicht jeder hat das Selbstvertrauen, auf diese Dinge zugunsten einer Familie zu verzichten.
    Über die Größe der Gesamtbevölkerung mache ich mir keine Sorgen. Warum sollte die Bevölkerung immer weiter steigen? Können nicht mal weniger Menschen auf der Erde oder in Europa leben, ohne dass sie durch einen Krieg dezimiert werden? Ich finde es sehr egoistisch von manchen Mitmenschen die Leute zum Kinderkriegen aufzufordern um die eigenen Pensionen zu sichern.

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    Also ich würde die Junden, bin selber erst 27 Jahre,nicht als egoistisch betrachten. Ich habe auch noch keine Kinder, will auch keine. Jaja wenn man das sagt dann prasseln gleich wieder viele Puuh-Rufe auf einen ein. Zum einen habe ich einen guten Job, was heutzutage nicht selbstverständlich ist. Also warum soll ich mich unnötig belasten und auf die angenehmen Dinge des Lebens verzichten. Für was?? Die Kinder werden groß gehen aus dem Haus und ihre eigenen Wegen, selber ist man alt und landet dann als Pflegefall im heim. Danke nein, ich lebe lieber solange es noch möglich ist, denn bei der jetztigen Politischen Lage kann das nimmer allzulange gut gehen.

    Zur Kindergeld-Debatte kann ich nur sagen, man soll das Geld denen zu kommen lassen die es wirklich brauchen, und ich find die Rückzahlungen ok denn sonst würden sich alle die sich an die Zuverdienstgrenze gehalten haben als "verarscht" vorkommen. Hoffe die Frau Ministerin gibt nicht nach.

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    Nun, ich bin genau so einer aus der Mitte 70er Generation und bitterscheen, seit etwas ueber einem Jahr sogar stolzer Vater. Meine Freundin ist jedoch bloederweise nicht Oesterreicherin, weshalb auch mein Kind kein Anrecht auf die oesterreichische Staatsbuergerschaft hat. Es scheint, die Republik (neben allen Subsidiaerkoerpern allgemein in der Familienpolitik) unternimmt alles nur Erdenkliche, um sich ihren potentiellen Nachwuchs vom Hals zu schaffen, sogar nach der Geburt. Bemitleidenswerte Kurzsichtigkeit, Dummheit und die halt in meinem Fall zum Tragen kommmende Xenophobie waren und sind Grundpfeiler dieses Landes, dem seine Zukunft blunzn sein duerfte.

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    "bmw statt kind" - ich denke dies trifft die situation sehr deutlich
    ich gehöre zu dieser "kinderfeindlichen" Generation und habe mich auch bewusst gegen kind (geschweige denn kindER) entschieden.
    der politik würde ich keine schuld zuschreiben, unsere generation hat lediglich ihre ansichten geändert, was ja auch mehr als legitim und natürlich ist.
    kind bedeutet für mich (und wahrscheinlich auch für viele meiner generationsgenossen) freiheiten aufzugeben in jeder Hinsicht.
    verantwortung übernehmen, auf weltliche genüsse verzichten, freizeit opfern, in der ehe (wenn dieses veraltete beziehungsmodell überhaupt in frage kommt) versauern, karriere unterbrechen - dies widerspricht nunmal einer hedonistisch (und das ist sie ohne zweifel) ausgerichteten generation

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    ich denke, die ursache hat mehrere gründe:
    einerseits möchte die junge generation (zu der ich auch gehöre) etwas erleben, andererseits schreckt es viele ab, dass kinder derzeit für ein junges paar eine fast unlösbare finanzielle herausforderung sind. und wenn man nicht in die schuldenfalle tappen möchte und weil frauen ja doch auch immer mehr karrierebewusster werden, schiebt man das kinderkriegen halt noch etwas länger vor sich her ...
    solange wirtschaft, staat und gesellschaft - besonders was kinderfinanzierung und -betreuung betrifft - nicht umdenken, wird sich an der situation auch kaum etwas verändern.

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    also ganz kann ich gewisse beiträge nicht nachvollziehen. liegt vielleicht auch daran, dass jeder seine (gott sie dank) eigen ansicht über dieses thema hat.
    ich habe weder aus finanzieller berechnung heraus kinder bekommen, noch habe ich vorhinein mit meine partner berechnet, ob wir 2,6 kinder in die welt setzen oder vielleicht doch nur 1,6.
    ich sehe eine partnerschaft nicht als vorübergehende lebensabschnittsbegleitung eines gewissen menschen an, sondern als zukunft für eine soldige begleitung für partnerschaft und unsere kinder. mag altmodisch klingen, bin aber alles andere als das.
    habe meine partnerwahl auch nicht dem zufall überlassen, sondern nach gewissen kriterien gerichtet, ob eine beziehung so erfüllt werden könnte, dass man es sich für ein leben lang vorstellen kann und man es auch gemeinsam schafft, kindern ein liebevolles umfeld zu bieten.
    wir sind nun seit über 10 jahren in dieser beziehung, voraussetzung ist vertrauen, ehrlichkeit und gespräche zu führen, wenn es probleme gibt, respekt und achtung voreinander.
    geheiratet wird trotz allem nicht. es funktioniert auch so.
    was leider nicht funktioniert hat, das war, meinem ersten kind diese liebevolle geborgenheit zu bieten, die wir uns für unsere kinder gewünscht hätten - weil es finanzielle ganze einfach hakte. Punkt.

    und ist es da verwerflich zu sagen, dass es jungen eltern sehr schwer gemacht wird, wiel eben das kindergeld sehr knapp bemessen, kinderbetreuungsplätze sehr knapp bemesse und unsere politiker fehlt am platz sind?
    ist es das?

    eine sandra,. die selber nicht in dieser situation war, und auch nicht hineingeraten will in diese "katastrohe" will behaupten, dass es recht ist, wenn rückforderungen verlangt werden?

    hast du dir meine situation durchgelesen, wei es bei mir war? ich hätte mir nicht anders helfen können, als zu arbeiten, überstunden zu akzeptieren etc,...
    aber in zukunft hoffe ich, dass ich den mut finde, dass ich genau solchen menschen wie du einer bist, auf der tasche liegen kann, indem ich für meine kinder immer da sein kann, jedoch nebenbei mein geld als arbeitslose "verdiene". denn mit arbeiten gehen, hatte ich bisher nur nachteile.
    vielleicht kann ich an meiner einstellung feilen, damit ich es schaffe, ins Sozialamt zu stapfen und ir mein geld zu holen, dass mir zusteht.

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    Greifen wir doch noch einmal den Gedanken auf, zu analysieren, welche Gruppen (im Durchschnitt) mehr Kinder haben und welche weniger (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

    * mehr Kinder haben (hatten): ärmere Menschen mit der Perspektive, es zu etwas bringen zu wollen; eher bildungsfern, in traditionellen Strukturen wie Familie und Religion gebunden. Gerade Flüchtlingslager und Krisengebiete quellen vor Kindern über!

    * wenig Kinder haben (hatten): wohlhabende, die in der Konsumgesellschaft mitmachen müssen und glauben, auf diverseste Annehmlichkeiten ein "Recht" zu haben; sich im Beruf "verwirklichen" zu müssen; daher ihren eventuellen Kinderwunsch "auf später" vertagen (obwohl man ab 30 Jahren bereits von einer "Risikoschwangerschaft" spricht); Menschen, die Bindungen aller Art (Ehepartner, Familie, Religion, Vereine, etc) zur Beliebigkeit erklären.

    Kann es sein, dass die Politik an unserer Kinderlosigkeit Schuld trägt ? Hat man uns mit Wohlstand, Konsumgesellschaft, örtlicher und geistiger Mobilität und der systematischen wütenden Bekämpfung aller "Werte" so wie den Zootieren den Wunsch zur physischen Weiterexistenz genommen ?

    Ein ähnliches Problem soll ja Isreal treffen, wo die auf allen Ebenen benachteiligte arabische Bevölkerung viel stärker wächst, als die jüdische, der ihre Religion noch dazu viele Kinder vorschreibt.

    Kann es also einen Weltverschwörer geben, oder handelt es sich einfach um die Blödheit unserer werten Politikerklasse oder gar den unvermeidlichen Untergang einer überreifen Zivilisation (Oswald Spengler lässt grüssen) ?

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    KEINE KINDER ?

    richtige entscheidung, wenn sie sich nicht der armutsfalle nähern und der politik völlig ausliefern wollen, denn sie müssen heute, um halbwegs existieren zu können, folgende voaussetzungen mitbringen.

    - JUNG
    - FLEXIBEL
    - DR.DR.
    - BERUFSERFAHRUNG 20 JAHRE

    EINKOMMEN: 1.000 € (brutto) für den ersten 3 - jahresvertrag, dann sehen wir weiter.

    sind doch die besten voraussetzungen für ein harmonisches, entspanntes familienleben ?

    lg

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    Warum will man bewußt Kinder bekommen?

    Wegen des Arterhaltungstriebes, also von den Genen bestimmt. Jede Art will für sich das Überleben sichern. Für die Menschheit ist das bei einer Weltbevölkerung von ca. 6,6 Milliarden Menschen allerdings nicht mehr notwendig.

    Weil man sich ein Kind wünscht. Weil das ein großes Glücksgefühl für die Eltern ist, das Leben positiv verändert. Ist das nicht egoistisch?

    Weil das "dazugehört" und weil "das immer schon so war". Weil man "einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind zeugen" soll. Ist das nicht naiv?

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    @ Xavie: etwas sehr angespitzt, aber im Prinzip genau, was ich im post 22 geschrieben habe. Der von Ihnen vertretene Geist strampelt brav im Hamsterrad der Konsumgesellschaft!

    Bevor Sie sich natürlich soo schlecht verkaufen, sollten Sie zumindest vor Vertragsunterschrift einmal bei der Arbeiterkammer vorbeischauen. Als Einstiegsgehalt für Jungakademiker sind heute in Österreich € 2000.- brutto nicht wirklich unrealistisch, es kommt natürlich darauf an, wie Sie sich bei der Bewerbung anstellen.

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    @ 14all: ROFLMAO, ganz richtig erkannt, ihre spezifische Subpopulation der Art Mensch wird aussterben.

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    @ max

    Sehr intelligenter Kommentar.
    Warum werden/haben Sie Kinder bekommen?

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    ich finde es auch gut, daß sich leute mit ansichten wie 14all, nicht vermehren!

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    @ naria oder doch Maria Höller:

    Hat sich der Max doch noch Verstärkung geholt? Gleiche Frage an Sie:

    Was ist Ihr Grund, Kinder zu bekommen?
    Sie haben doch einen, oder?

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    @ 14all oder vielleicht "Bürger" (?)

    Sie haben es nicht verstanden, oder ? Wenn man nur aus EGO besteht, kann man ja nur so denken wie Sie ;-)

    Es beginnt damit, dass wenn es einen Grund geben muss, Kinder haben zu wollen, die Gesellschaft auf das gröblichste versagt hat.

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    haben sie diese frage eigentlich schon mal ihren eltern gestellt?
    ich habe meine kinder bekommen, weil sie eine bereicherung in meinem leben sind.

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    Na ja, Kinder sind einerseits eine Bereichung, andererseits aber auch eine Belastung.
    Das mag vielleicht hart klingen, aber bevor man sich für Kinder entscheidet, sollte man darüber nachdenken, ob man sich das leisten kann. Kinder kosten viel Geld, und sie sollten schließlich auch in angemessener Umgebung aufwachsen können, die finanziellen Mittel dazu müssen vorhanden sein, sonst wäre das nur zum Nachteil des Kindes.

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    @ Maria Höller

    Ich weis nicht ob Sie mein posting Nr. 24 gelesen haben, verstanden haben Sie es jedenfalls mit Sicherheit nicht. Ihr Argument "... Kinder ... weil sie eine Bereicherung in MEINEM Leben sind" ist egoistisch. Zumindest genau so egoistisch wie die Entscheidung, keine Kinder zu bekommen.

    @ max

    Heben Sie es jetzt verstanden?

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    liebe 14all, sie tun mir einfach nur leid!
    und ausserdem noch zu feige, den namen zu nennen,
    aber andere angreifen und beleidigen, nur gut, dass sie keine kinder wollen!
    alles gute und viel erfolg!

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    ich habe den eindruck, dass hier (besonders in den letzten beiträgen) immer mehr leute ihre komentare abgeben, ohne zu wissen, wie es mit kindern wirklich läuft. für viele 1000 salzburger ist es ein ernstes thema, an dem man zur zeit beinahe verzweifelt als eltern.
    wenn ich aus reinem ego kinder bekommen hätte, dann wäre wohl etwas schief gelaufen in meinem leben,... denn meiner ansicht nach sollte ein egoist sowieso keine kinder bekommen - das heißt nämlich auf vieles zu verzichten.

    und es ist auch nicht wirklich wichitg, ob sich hier herinnen jemand mit namen zu erkennen gibt oder nicht.... die 1000 maxis und 1000 marias von salzburg kennt sowieso niemand wirklich unter ihren vornamen heraus.

    wenn das die einzige sorge der einzelnen schreiber ist, dann wundert es mich nicht mehr, warum es bei uns soweit kommen konnte, dass ein natürlicher prozess wie das kinderbekommen und erziehen zu einem solchen problem geworden ist.

    politiker haben bis heute auch immer fleissig daran gearbeitet künstl. probleme zu erzeugen und vom effektiven thema mit "intelligent klingenden meldungen" abzulenken.
    nix anderes passiert hier herinnen im winzig kleinen kreis.

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    @ Maria Höllhofer

    Ich habe weder Sie noch andere angegriffen oder beleidigt. Ich habe nur zu der weitverbreiteten Aussage vom "Egoismus der Kinderlosen" eine Frage gestellt. Hinterfragen, nachdenken und diskutieren ist ja die Grundlage von persönlicher und gesellschaftlicher Weiterentwicklung. Wenn Sie sich durch diese Frage angegriffen fühlen ist das Ihre Entscheidung. Wenn diese Frage ihr Selbstverständnis und Ihr Weltbild derart aufrührt, dann haben Sie sich mit dem Thema meiner Meinung nach noch nie wirklich befaßt.

    Betreffend Feigheit: ich habe mich für Anonymität im Forum entschieden und dafür gesorgt, dass diese auch gewahrt ist. Sie wollten das auch und haben einen nick gewählt, dann aber einen Fehler gemacht. Das können Sie nicht mir zum Vorwurf machen.

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    ich habe ein kind und es bereichert mein leben ungemein. ich wüßte nicht, in welchen freiheiten es mich so stark einschränkt, dass ich mir wünschen würde, keines zu haben.
    allerdings, der wunsch nach einem 2. kind mußte hinter meiner beruflichen laufbahn zurückbleiben. dazu bin ich einfach zu gut ausgebildet. wie viele frauen heute.

    aber das soll jeder für sich selbst entscheiden, und in der heutigen zeit kann man das ja zum glück auch!

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    @ eowyn

    Genau so sehe ich das auch. Und mit Egoismus oder Kinderfeindlichkeit hat eine solche höchst private Entscheidung nichts zu tun.

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    14all ist eine Nervensäge, die man ganz einfach ignorieren sollte. Ich tue das ab sofort und rate es auch anderen an, dann wird ihm bald die Lust vergehen.

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    dem werd ich mich anschliessen! schönen abend!

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    zum beitrag 36
    ich habe keinen nick gewählt und auch keinen fehler gemacht. ich bin die alexandra und kein schizo der sich hier 5 namen zulegen muss.
    aber nachdem bei dir eh nix wirklich vernünftiges rauskommt, beende ich hiermit jede weiter kommunikation und bin froh, dass ich zwei gesunde kinder habe, die ich wahnsinnig liebe und die mir jeden tag zeigen, dass es sich lohnt, trotz aller schwierigkeiten, sei es finanziell oder in sachen kinderbetreuung, sie bekommen zu haben. das entschädigt für vieles.
    ich habe mich von der 14all nicht angegriffen gefühlt, fand es aber äußerst bedauerlich, dass anhand dieser zum teil sinnloser beiträge, ein so brisantes thema solch einen minderwertigen disukssionsverlauf nahm.

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    Kinder bekommen oder nicht - das ist hauptsächlich eine Sache der Einstellung, kaum eine der Finanzen. Ich will dazu ein paar Beispiele bringen:

    Familie 1 hat 11 Kinder. Der Mann ist angelernter Hilfsarbeiter, die Frau Vollzeithausfrau. Für keines der 11 Kinder gab es Karenzgeld. Die Kinder hatten - das bestätigen die inzwischen z.T. erwachsenen Kinder - eine schöne Kindheit. Ohne Urlaub zwar, aber immer in verläßlicher Obhut von Mama und Papa.

    Familie 2 hat 8 Kinder. Der Mann ist einfacher Angestellter, die Frau Vollzeithausfrau. Es gab für die Mutter der Kinder z.T. Karenzgeld und zuletzt auch Kinderbetreuungsgeld. Die älteren Kinder studieren inzwischen, weitere werden das auch können, wenn die Föderungen so bleiben wie jetzt.

    Familie 3 hat 5 Kinder. Der Mann ist Facharbeiter, die Frau in Teilzeitarbeit, seit das jüngste Kind vier Jahre alt ist. Auch ihre Kinder studieren teilweise.

    Und so könnte ich noch viele Beispiele anführen. Allen diesen Familien ist eines gemeinsam:
    Geld ist knapp aber für die Versorgung der Kinder ausreichend vorhanden.
    Urlaubsfahrten gibt es nicht oder nur wenige.
    Papa und Mama sind einander und den Kindern gegenüber treu.
    Und vor allem: sie haben die Kinder aus Überzeugung bekommen, das eine oder andere ist noch dazugekommen, die Eltern und Geschwister haben aber auch diese gerne angenommen.
    Und die Kinder: sie sind allesamt gut sozialisierte Kinder, fallen in Schule und Beruf nicht unangenehm auf, z.T. sind sie sogar sehr geschätzt und als Freunde begehrt.

    Das ist es:
    Die richtige Einstellung macht es!

    Und allen Schwarzmalern möchte ich ins Stammbuch schreiben:
    Es war noch nie so leicht, Kinder aufzuziehen, wie jetzt in Österreich!

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    Aber ist es nicht traurig, wenn die Kinder nie die Möglichkeit haben, auf Urlaub zu fahren, wie ihre Klassenkameraden? Es ist nicht sehr angenehm, wenn dann nach den Ferien alle Kinder über ihren Urlaub reden, und die, die sich das nicht leisten können, in der Ecke stehen und nicht mitreden können?

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    nr. 42,.. hatten die vielleicht finanzielle unterstützung aus einem erbe heraus oder von den eltern`??? das soll es nämlich auch sehr häufig geben.

    in einem punkt gebe ich ihnen allerdings recht,... eine glückliche kindheit hängt nicht alleine von den möglichkeiten ab, die ich meinen kindern bieten kann,.. urlaub ist sicher nicht wichtig um ein kind glücklich zu machen.
    ich rede aber vom hundsordinären standard: dazu gehören, eine vernünftige wohnung (damit meine ich eine wohnung die nicht schimmelt, die hell und freundlich ist und auch die möglichkeit bietet die kinder in einem sozialen umfeld aufwachsen zu lassen, dass nicht nur von assozialität geprägt ist)
    ein auto (damit meine ich keinen luxusschlitte)
    nahrungsmittel ( und damit meine ich, dass ich vernünftiges essen kaufen kann. das heißt auch, dass ich hier gerne bereit bin, auch mehr zu bezahlen. nicht nur beim hofer die fertigprodukte ins wagerl zu räumen und mir fettleibige kinder heranzuzügeln)
    dazu gehören auch präventive gesundheitsvorsoge,.. sprich nicht nur die von der krankenkasse bezahlte schulmedizin sondern auch homöopathie. und das geht ins geld.
    und dann sagt mir einer dass kinder nichts mit Finanzen zu tun haben? gratuliere. da spricht wohl einer ohne erfahrung.
    vom ersten tag an kosten kinder geld. dessen ist man sich bewusst. aber wie es dann im alltag wirklich aussieht, weiß man erst, wenn es soweit ist. dieses ausmaß an finanziellem aufwand ist vorher nicht abschätzbar.
    aber abgesehen davon, man steckt als eltern eh gerne zurück wo es geht.
    jedoch, um auf das thema zurückzukommen, wird es für die junge generation zunehmend schwieriger sich ein kind leisten zu können. und da die zeiten nicht besser werden, sondern schlechter, ist es vernünftig wenn manche leute abstand nehmen davon, ein kind zu bekommen.
    das ist nicht schwarzmalerei sonder bittere tatsache.
    welche perspektiven kann man einem kind denn bieten. schon mal auf die strasse geschaut, viele junge arbeitslose, viel gefahr an jeder ecke, drogenkonsum steigt.
    klar kann man als eltern entgegenwirken und kinder darauf vorbereiten, jedoch weiss ein jeder von uns der die pubertät und entwicklung mitgemacht hat, weiss dass ab einem gewissen zeitpunkt, freunde und die aussenwelt, manchmal mehr einfluss auf einen haben, als die eltern. und davor ist keiner ausgenommen, da kann man als spitzeneltern fast alles richtig gemacht haben, und sich den mund fusselig geredet haben mit den kindern.
    das ist ein zusätzl. faktor in der heutigen zeit, auf kinder vielleicht lieber zu verzichten.
    dass es noch nie leicht war ein kind groß zu ziehen ist schon richtig. es ist eine gewaltige verantwortung und ein gewaltiger patzen an geduld gerechtigkeit ist ebenso gefragt, wie regeln und grenzen.
    das war schon immer so,... aber das finanzielle, das ist zu einem problem mutiert.

    klar könnte ich mich auch in eine 2 zimmer wohnung zwängen und weniger miete bezahlen, klar könnte ich auch auf ein auto verzichten und mit dem rad fahren,...

    wer aber macht das schon? kaum jemand.

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    Gott sei Dank - die Ueberbevoelkerung ist verantwortlich fuer (fast) alle Probleme, die die Welt hat: Energiekrise, Umweltzerstoerung, ...

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    @ reabt

    tatsächlich, Sie haben Recht, global gesehen gibt es eine Überbevölkerung, vor allem in den ärmsten Ländern der Welt.

    Ein Zusammenhang zwischen den von Ihnen genannten Problemen und der Bevölkerungszahl lässt sich wahrscheinlich auch herstellen. (Aber welche Konsequenz soll man daraus ziehen, vielleicht die Bevölkerung dezimieren ?)

    Unser Problem ist aber, dass die einheimische Bevölkerung (der es in globalen Vergleich extrem gut geht) nicht genug Nachwuchs hat, um das von den Politikern als "notwendig" deklarierte Bevölkerungswachstum zu garantieren.
    Es gibt also ein lokales Defizit und es ist unredlich, das zu ignorieren, wie Sie das im post 45 tun.

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    es wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird ...

    erstens glaubt man besser sowieso keiner statistik (oder in diesem fall einer meinungsumfrage), die man nicht selbst gefälscht hat und

    zweitens hatte ich als "junger" auch keine lust auf kinder. nicht mit 18, nicht mit 22, nicht mit 26 und auch die nächsten vier jahre nicht.

    jetzt bin ich 32 und begeisterte (arbeitende) mutter eines 2jährigen sohnes mit all den notwendigen abstrichen aber auch mit der ganzen freude UND mit der nötigen finanziellen absicherung UND der gewissheit, dass ich NICHTS verpasst habe ...

    und ich weiss aus zahlreichen "spielplatzgesprächen" und sehe es in meinem bekanntenkreis, dass es vielen frauen / männern so geht.

    ... und von irgendwelchen politikern, die weder frauen noch männer noch kinder irgendwie unterstützen lässt sich eben keiner sagen, WIE er sein leben gestalten soll ...

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    An Max:
    Es ist unredlich, das zu ignorieren? Aber es ist redlich, den Kindern Verteilungs-, Buergerkriege,... zuzumuten? Versteh ich beim besten Willen nicht.
    Der franzoesische Praesident Sarkozy liefert an den lybischen Nichtdemokraten, Terroristen Gadafi ein Atomkraftwerk - ist auch das redlich?

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    Hallo allen, die auch Kinder haben und gezwungen sind auch beim essen zu sparen.
    Mit dem Kinderbetreuungsgeld haben uns die Politiker ein schönes Ei gelegt.
    Ich habe selbst 2 Kinder, bin derzeit noch in Karenz und habe Probleme eine Arbeit zu finden, die ich mir leisten kann.
    Die Kinderbetreuung beider Kinder, für einen 18-20 Stunden Teilzeitjob für uns, kostet: EUR 130 Kindergarten mit 2 x Mittagessen, Tagesmutter knapp EUR 200,--.
    Die Tagesmutter kostet bei uns weniger, da mein Mann den Kleinen abholen kann, da er im Wechseldienst arbeitet.
    Ich könnte maximal 30 Std. arbeiten gehen, da der Kindergarten nur bis 16.00 geöffnet hat.
    Verdiene als normaler Mensch mit Matura soviel, dass du die 330 EUR für die Kinderbetreuung so mal locker über hast.

    Am meisten aber ärgert mich die Zuverdienstgrenze vom Kinderbetreuungsgeld.
    Wer als Durchschnittsmama erkundigt sich, ob der Bausparer oder die Lebensversicherung als Zuverdienst gerechnet wird.
    In dem Monat, in dem eine Lebensversicherung, die über Jahre angespart wurde, ausbezahlt wird, gilt der Gewinn samt Zinsen als Zuverdienst laut KBG. Ist das nich eine Frechheit. Gleiches gilt für Bausparer und co..
    Da spart man Jahre an, um sich später etwas leisten zu können und dann wird man geschröpft ohne Ende.
    Man muß in diesem Monat auf das KBG verzichten, sonst fällt es in den Durchrechnungszeitraum und man muß das KBG für das Jahr zurückzahlen.

    Ich finde es aber durchaus in Ordnung, dass diejenigen, die ohne Ende dazuverdient haben, im Sinne von Arbeiten gehen, das KBG auch zurückzahlen müssen.

    In unserer Situation ist es sehr schwer, da wir keine Eltern, Großeltern, Tanten,... in Reichweite haben.
    Wir haben uns eine Eigentumswohnung gekauft, bevor wir Kinder hatten.
    Unsere Wohnung hat keine Förderung, da sie schon älter ist. Mietzuschuß gibt es für uns nicht, da wir Eigentum haben - "Verkaufen sie Ihre Wohnung, wenn sie dann in einer Mietwohnung sind, suchen sie erneut an".
    Es gibt keinerlei Beihilfen, Ermäßigungen, Förderungen,... für junge Familien.
    Wir müssen beim Essen abstriche machen, da wir auf uns allein gestellt sind, unsere Eltern können uns auch nicht unterstützen.
    Ich liebe meine Kinder über alles, und ich würde in 2-4 Jahren noch gerne ein Kind bekommen, doch ich weiß nicht, ob wir uns das leisten können. Wir sind die letzten 5 Jahre nicht auf Urlaub gefahren, eine Autoreparatur grenzt an ein Chaos.
    Beim Zahnarzt muß ich mir überlegen, ob die empfohlene Füllung und drohende Krone finanziell leistbar ist. Alle 2 -5 Monate brauche die Kinder die nächste Kleidergröße. Ich kaufe großteils aus 2ter Hand, da ich mir keine neue Kleidung für die Kleinen leisten kann. Schaut euch die Preise für vernünftige Kinderschuhe genau an. Bei den Schuhen darf wirklich nicht gespart werden, die müssen neu sein.
    Wir können doch nicht die nächsten Jahre unter der Armutsgrenze leben, nur weil wir 2 Kinder wollten, oder?
    Ich möchte noch dazusagen, dass unsere Wohnung nur einen Bruchteil mehr kostet, wie eine gleichwertige Mietwohnung.

    Salzburg ist einfach Kinderunfreundlich.
    Die Spielplätze sind klein und rar, teilweise sehr verdreckt (Spritzen, Glasscherben, Feuerzeuge in der Sandkiste, Kondome,...). Möglichkeiten für Kinder, besonders auch für Jugendliche sind sehr wenig geboten.
    Bei der Mutterberatung wird gespart, die Spielgruppen sind eine tolle Anlaufstelle für junge Mütter. Was bietet die Stadt danach.
    Turnvereine und ähnliches kostet.

    Die Stadt Salzburg sollte doch einfach mehr junge Mütter einstellen, dass anhand der aktuellen Problematik, die junge Familien haben, gearbeitet werden kann.

    Von unsern Politikern weiß doch keiner, wie es ist mit wenig Geld auszukommen. Kleider werden gesponsert, Essen auf kosten des Hauses,... da bleibt am Ende des Monats doch einiges für das Sparbuch übrig.
    Dafür wissen sie nicht, wie es ist viel Zeit mit den eigenen Kindern zu haben.
    Die anstrengenden Stunden werden von tollen einzigartigen Momenten mit den Kleinen vergütet. Das allein war die ganze Mühe bis jetzt wert.


    Allen die noch Kinder planen, informiert euch vorher. Es wird hart, aber Kinder zu haben ist einzigartig. Rechnet die Kosten für die Erstausstattung gut durch, das ist eine Überaschung.


    Und vergesst ni