Freizeit | Wizany

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Kommentare (2)
 
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    www.amSPIESS.at

    8. Mär 2008
    09:13 Uhr

    Die Wiener U-Bahn ist jedenfalls kein Ausschuss. Sie funktioniert. Im Gegensatz zur parlamentarischen Polit-Posse, die die Rotläufer unbedingt auf die Bühne bringen wollten, um vom Total-Dilettantismus ihres Volksgusers abzulenken. Und jetzt kommens plötzlich zu sich und finden sich in der Neuwahl-Küche wieder. Ein unrühmliches Ende der Bruno II.-Ära steht bevor.

    Aber sogar vielen SPÖlern war schon vorher mulmig geworden bei der Frage: Kann es sein, dass die SPÖ nicht nur in einem Guser-DILEMMA steckt, sondern dass es bald darum geht, dass der Guser-Hirte DIE LÄMMER seiner Partei direkt dem Blaufuchs entgegenführt? Oder sind die Roten überhaupt für Guser gar DIE LEMMINGE, die er aus Unfähigkeit an den ideologischen Abgrund geführt hat, nicht mehr weiter weiß und sagt: "Jetzt müßt ihr springen, sonst ist alles aus."

    Und dieser politische "Salto Mortale" heißt übersetzt Todessprung in Neuwahlen. Wenn die SPÖ da nicht schnell einen Nachfolger für den Oberlemming findet, könnte es wirklich ein Sprung ins politische Nichts werden. Aber wer bietet sich an? Der Partei-Miraculix Kalinka-Joe, die Burgstallerin, die NR-Präsidentin Prammbsi, der Scherz-General Dara the Boss oder gar der Herr Faymann, dem ja besondere Eitelkeit nachgesagt wird. Ich glaub, es könnte der der halslose Sympathieträger Häupl aus Wien werden. Für ihn spricht, dass dann der geistige Quantensprung vom Guser weg nicht auffällig wäre und es die Sicherheit gäbe, dass dann die U-Bahn unter Kanzlerschutz stünde.

    Und jeder, der dann nach einem U-Fahrplan fragt, bekäme die Antwort: "Brauchens nicht, denn nach SPÖ-Beschluss fahren jetzt alle Züge aller Linien in alle Richtungen. Setzen sie sich einfach hinein und lassen sie sich überraschen. Nicht nur alle Menschen sondern auch alle U-Bahnen sind jetzt gleich, wie unser Kanzler Häupl gerne aus der Bibel des heiligen Marx zitiert."

    Wozu dann eigentlich das Ganze?
    Rote Chaospolitik gibts ja auch jetzt schon.
    Richtig.

    Aber wenn ein Ausschuss beginnt zu verrotten, muss man ihn entsorgen, um Platz zu haben für neuen Ausschuss.

    Oder man entschließt sich doch für eine gänzlich neuwertige Politik.

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    H. C. Tautscher

    9. Mär 2008
    06:53 Uhr

    Erst vor wenigen Tagen dachte ich, dass unsere Regierung wie ein Fahrplan ohne Abfahrtszeiten sei - jetzt weiß ich es besser: In jede Richtung geht's auch (nicht)!

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