Pech für die Sozialdemokratien: Die Wirtschaftskrise vertrieb den Linksparteien die Wähler.It's the economy, stupid! So erklärte man 1992 den Wahlerfolg eines obskuren Gouverneurs aus Arkansas, der den amtierenden US-Präsidenten aus dem Amt fegte. Auch für die EU-Wahl bildete zweifellos die Weltwirtschaftskrise den zentralen Rahmen. Theoretisch könnte man sich alle Detailanalysen über Wahlmotive sparen, weil jeder halbwegs bei Trost befindliche Bürger jene Partei wählen müsste, welche am ehesten Konzepte gegen die Krise hat.
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