November 2011 Archive
Der dilettantische Umgang mit der Griechenland-Krise hat nun endgültig zu einer Euro-Krise geführt. Jetzt sind sogar deutsche Anleihen unverkäuflich. Gefordert wären jetzt gute Nerven, Ruhe und eine professionelle Lösung der Probleme.
Unternehmen kämpfen verbissen um junge Mitarbeiter. Und vergessen dabei - zu ihrem eigenen Nachteil - völlig auf eine andere Gruppe.
Die Frage, wann wer mit welchen Ansprüchen in Pension gehen darf, verkommt stets zu einem Aufreger. Das sieht man an der aktuellen Debatte um das Frauenpensionsalter. Doch die eigentlich relevante Frage dahinter stellt niemand: Wie wird man die wirklich großen Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt bewältigen?
Büroarbeiter schlittern ins Burn- out, weil sie das Unwichtige kaum noch vom Wichtigen unterscheiden. Manager schieben Entscheidungen auf, weil sie die Optionen nicht mehr überblicken.
Das Bildungsvolksbegehren erzielte ein durchschnittliches Ergebnis. Böse Zungen behaupten, es fiel mit 383.820 Signaturen mehr durch, als es schnittig war. Das lag einerseits an den komplexen Forderungen, während tagesaktuelle Aufreger fehlten. Andererseits sieht die österreichische Direktdemokratie so aus, dass man zur Unterschrift mit Lichtbildausweis bewaffnet auf ein Amt pilgern muss.
für Beitrags- und Steuerzahler. Irgendwann werden sie sich das historisch gewachsene, von einzelnen Standesinteressen geprägte und höchst ineffiziente Gesundheitssystem nicht mehr leisten können. Und die Patienten es sich nicht mehr gefallen lassen.






