Politik & Wirtschaft

Der renommierte Politologe Peter Filzmaier, der ehemalige SN-Chefredakteur Ronald Barazon, Wirtschaftsexperte Richard Wiens und die Unternehmerin Gertraud Leimüller über die Themen, die Österreich bewegen.

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März 2011 Archive

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Warum die italienische Regierung die Probleme der Flüchtlinge durchaus lösen könnte - und dies aus Kalkül nicht tut. Es fehlt offensichtlich nicht am nötigen Geld, sondern am politischen Willen.
 
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Jede Initiative für echte Volksdemokratie und weniger Pseudo-Parlamentarismus ist zu begrüßen.Das Wort Parlament bedeutet übersetzt Unterredung. Der Fall Ernst Strasser hat österreichische Parlamentsabgeordnete quasi in Sippenhaft genommen und deren sonstige Berufstätigkeit ins Gerede gebracht.
 
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Die EU - in ihrer Erscheinungsform als EU-Kommission - gefiel sich lang als Hüterin der Stabilität und rügte die Mitgliedsstaaten, wenn sie ihre Staatshaushalte nicht in Ordnung hielten. Der heilige Fetisch war ein Minus von drei Prozent des Sozialprodukts im Jahr. Wurde dieser Wert überschritten, hagelte es böse Drohbriefe aus Brüssel, die allerdings niemand ernst nahm.
 
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Die vermutete Unschuld

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Einakter mit Gesang nach Johann Nestroy. Handelnde Personen: Prasser, ein schöner Bonvivant.  Frech, ein Hausherr. Niederegger, ein Kuppler und Geschäftemacher. Kreischberger, sein Gehilfe und ein Luftikus. Zweinedter,  ein stadtbekannter Advokat. Krasser, Türöffner und Agent Provocateur. In der Beletage in einem von Frechs Häusern.
 
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Das Berater-Bashing ist voll im Gang. Zu Unrecht, wenn man ein wenig genauer ins Berufsfeld blickt.
 
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Warum man durchaus Lehren aus der Geschichte ziehen könnte - und das meistens doch nicht tut. Hunderttausende Menschen demonstrierten damals für eine neue Politik, wie heute viele Araber.
 
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Wie würde wohl Österreichs Regierung agieren, hätte sie eine Katastrophe wie in Japan zu meistern?Acht Jahre in drei Tagen verspielt!" So lautete nach der spanischen Parlamentswahl 2004 die Bilanz für die Volkspartei des Ministerpräsidenten José Maria Aznar. Bis zum 11. März schien der Sieg sicher. Nach den Terroranschlägen in Madrid mit über 200 Toten gelang den Sozialdemokraten am 14. März ein Überraschungserfolg. Aznar hatte die Menschen in ihrer Angst allein gelassen und zudem in seiner verspäteten Reaktion durch die Beschuldigung der ETA gelogen. 
 
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Man sollte annehmen, dass die wichtigste Lehre aus der Katastrophe des Atomkraftwerks Fukushima in der Mahnung zur Vorsorge, zur rechtzeitigen Vorsorge in allen wichtigen Bereichen sei. Schließlich wöre das Unglück zu vemeiden gewesen, hätte man die bestehenden Vorschriften eingehalten.
 
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Im Café. Simperl (legt die Zeitung beiseite, seufzt): „Eine traurige Woche." Wuchterl: „Das kannst du laut sagen." Simperl: „Die Japaner können einem leid tun." Wuchterl: „Ja, Geigerzähler sind ausverkauft." Simperl: „Kann ihnen ja niemand verdenken. Wenn ich dort wäre, würde ich mir auch einen kaufen."
 
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Der Mensch hat sich an der Natur versündigt, lautet der gängige Tenor in der Gesellschaft. Aber stimmt das wirklich?
 
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Warum das Entsetzen über den Atomunfall in Japan einiges mit Tschernobyl zu tun hat.
 
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Was die direkte Demokratie betrifft, liegt Österreich hinter den sieben Bergen im WinterschlafBeim Thema Sicherheit ist das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport zuständig. Vielleicht wird deshalb in der Wehrpflichtdebatte militärisch abgerüstet und sportlich die olympische Disziplin des Zurückruderns erfunden. SPÖ und ÖVP spielen auf Zeit.
 
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Vor einigen Tagen musste man kurz Angst haben, das Land könnte aus seinem wohligen Schlaf, aus der Verweigerung der Zukunft erwachen: Die Bundesregierung kündigte eine Strategie an, die Österreich zum Vorreiter von Innovationen machen sollte.
 
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Muss man ein Auto wirklich kaufen? Oder ein Buch ganz allein schreiben?Die Wirtschaft ist ein Tollhaus. Ein ständiges Kommen und Gehen. Ein Ausprobieren, Spekulieren, Defilieren. Manche lernen schnell, manche lernen es nie. Zu beobachten ist das in so manchen Straßen, in denen im Monatstakt neue Geschäfte und Lokale auf- und wieder zusperren. Bis es vielleicht dann doch einer schafft, länger zu bleiben.
 
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Warum der Internationale Frauentag im Grunde genommen nichts anderes ist als eine Fortsetzung des Muttertags unter anderem Namen.

 
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Der Leumund  politischer Arbeit und von Politikern im Speziellen ist schlecht.  Schimpfen allein reicht nicht, aber das viel größere Problem ist die offenkundige Unfähigkeit der Politik, Kompetenz zu vermitteln.Stammtische und akademische Zirkel vertreten derzeit in seltener Einigkeit dieselbe Ansicht: Was immer politisch gemacht wird, es ist schlecht.
 
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Ein Ehepaar beim Frühstück. Sie lässt die Zeitung sinken (seufzt): „Hundert Jahre Frauentag - und wir reden noch immer über die Gleichberechtigung. Es ist nicht zu fassen." Er (ohne den Blick vom Sportteil der Zeitung abzuwenden): „Meine Rede, das Gefasel von Quoten will niemand mehr hören, nicht einmal mehr die Frauen." Sie: „Das stimmt doch gar nicht." Er: „Was wollt ihr noch? Es ist doch schon ein Fortschritt, dass diese Fragen so offen diskutiert werden?" Sie: „Offen? Wenn die Sprache auf das Thema  kommt, reagieren Männer doch immer gleich - so wie du."
 
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Die Marxisten haben den Begriff der „Internationale" geprägt. Diese Bezeichnung dient auch als Titel ihres Kampflieds „Proletarier aller Länder vereinigt Euch".
 
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Zugeben: Ehrlichkeit steht in der Wirtschaft nicht gerade hoch im Kurs. Aber es wird besser.
 
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Warum das Aufbegehren in Nordafrika unter Umständen zu einem weltweiten Erdbeben führen könnte. Nervosität hat die totalitären Regime der Welt erfasst.