Der moderne Mensch ist hyper-vernetzt. Aber die Strukturen, in denen er sich bewegt, sind noch oft hierarchisch und linear. Das ergibt ein Missverhältnis und Spannungen", sagte die Salzburger Kommunikationswissenschafterin Ursula Maier-Rabler kürzlich.
Da die flotte, flexible Internet- und Handywelt, dort die steinernen Silos des Alltags. Würde man Passanten fragen, was sie mit Wirtschaft assoziieren, würde bestimmt von „mächtigen Großkonzernen" gesprochen. Einigen würde vermutlich auch „Selbstständige" oder „Ich-AG" einfallen: Mittlerweile ist es ins kollektive Bewusstsein vorgedrungen, dass die Mehrheit der Firmen, aktuell 55 Prozent, Ein-Personen-Unternehmen sind. Der Kontrapunkt zu den mächtigen Großkonzernen mit zehntausenden Mitarbeitern, perfekt ins Zeitalter der Individualisierung passend. Und während man die einen für das Schlechte in der Welt verantwortlich macht, ist man versucht, die anderen ob ihrer Harmlosigkeit zu streicheln.
Einzelkämpfer und Großkonzerne: Ist das die Wirtschaft es 21. Jahrhunderts? Eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt, dass Teile der Wirtschaft längst anders ticken: Ein bis fünf Selbstständige schließen sich zu Mikro-Clustern zusammen, wickeln beträchtliche Anteile ihres Geschäfts gemeinsam ab. In der Kreativwirtschaft - Texter, Designer, Spieleentwickler, Filmleute - arbeiten bereits drei von vier Mini-Unternehmen in dieser Form zusammen, heißt es im vierten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht, der rund 30.000 Unternehmen abdeckt. Viele Kleinunternehmen und Selbstständige arbeiten dauerhaft in ihren Mikro-Clustern zusammen und können auf diese Weise sogar Großkonzerne beliefern, häufig sogar unter einer gemeinsamen Marke.
Welche Aussagekraft hat dann noch eine Statistik, die zeigt, dass manche Unternehmen null Mitarbeiter und manche Zehntausende haben? Auch in Großkonzernen haben Sparrunden und Umstrukturierungen aus einst stattlichen Abteilungen über die ganze Welt verstreute Schrumpfkörper gemacht. Viele Mitarbeiter werken weit weg von der Zentrale, an mehreren Projekten gleichzeitig und selbstständig. Ihre Cluster sind nicht viel anders als die der echten Selbstständigen.
Die Wirtschaft baut sich neu. Sie baut an einer Netzwerkarchitektur. Andere Systeme in Gesellschaft und Politik werden folgen. Damit ist klar: Größe wird zunehmend irrelevant.
Einzelkämpfer und Großkonzerne: Ist das die Wirtschaft es 21. Jahrhunderts? Eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt, dass Teile der Wirtschaft längst anders ticken: Ein bis fünf Selbstständige schließen sich zu Mikro-Clustern zusammen, wickeln beträchtliche Anteile ihres Geschäfts gemeinsam ab. In der Kreativwirtschaft - Texter, Designer, Spieleentwickler, Filmleute - arbeiten bereits drei von vier Mini-Unternehmen in dieser Form zusammen, heißt es im vierten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht, der rund 30.000 Unternehmen abdeckt. Viele Kleinunternehmen und Selbstständige arbeiten dauerhaft in ihren Mikro-Clustern zusammen und können auf diese Weise sogar Großkonzerne beliefern, häufig sogar unter einer gemeinsamen Marke.
Welche Aussagekraft hat dann noch eine Statistik, die zeigt, dass manche Unternehmen null Mitarbeiter und manche Zehntausende haben? Auch in Großkonzernen haben Sparrunden und Umstrukturierungen aus einst stattlichen Abteilungen über die ganze Welt verstreute Schrumpfkörper gemacht. Viele Mitarbeiter werken weit weg von der Zentrale, an mehreren Projekten gleichzeitig und selbstständig. Ihre Cluster sind nicht viel anders als die der echten Selbstständigen.
Die Wirtschaft baut sich neu. Sie baut an einer Netzwerkarchitektur. Andere Systeme in Gesellschaft und Politik werden folgen. Damit ist klar: Größe wird zunehmend irrelevant.



Wir sind doch alle von Kausalketten geprägt, wenn dies dann jenes. Ein eigentlich mechanisches Konzept welches unterstrichen wird von der hierarchie in der Glaubenslehre. Allerdings weis man, spätestens seit Einstein, dass diese Wirkungsbeziehungen nur eine Seite der Medaile sein können, auf der anden Seite gibt es ganz chaotische Beziehungen, hier löst z.B. A nicht B aus sondern bedingt z.B. Redundanzen (Rückbezüge), Folgeketten, Schleifen etc.. also eher Wahrscheinlichkeitsräume als klare, abgegrenzte Beziehungen. Die Vernetzungstheorie, ist zwar schön, aber ein Konzept der 70-iger Jahre und eigentlich überkommen im gesellschaftlichen Bereich, was nicht heissen soll, dass es technisch unbedeutend ist (vgl. Internet).