Thema Nummer eins: Die Überfremdung. Den Ausländern vorzuwerfen, dass sie viele Kinder gebären, ist nur der Versuch, von einer beschämenden Tatsache abzulenken: Die wenigen Kinder der Inländer sichern nicht einmal die bestehende Zahl der Einwohner, von einer Steigerung ganz zu schweigen. Von konstruktiven Beiträgen zur Korrektur dieses Zustands ist aber nichts zu bemerken.
Thema Nummer zwei: Die Probleme in der Schule. Wortreiche Diskussionen über die Schwierigkeiten der Kinder mit „Migrationshintergrund" sollen offenbar über die Lese- und Lernschwächen der inländischen Kinder hinwegtäuschen.
Thema Nummer drei: Die Kriminalität. Die pauschale Verdächtigung der Ausländer als Kriminelle rückt die Tatsache der erschütternd weit verbreiteten Korruption in der inländischen Gesellschaft in den Hintergrund. Und soll offenbar eine Auseinandersetzung mit den Schwachstellen des Justiz- und Polizeisystems ersetzen.
Thema Nummer vier: Der Arbeitsmarkt. In allen Sparten des Handwerks und der Dienstleistung spielen die Ausländer eine entscheidende Rolle! Ja, weil die Inländer diese Arbeiten nicht verrichten wollen. Wenn eine Gesellschaft ständig die Wochen- und die Lebensarbeitszeit verringert, zeugt dies nicht von besonderem Eifer. Dann jene zu beschimpfen, die diese Arbeiten doch verrichten, ist allzu verräterisch.
Thema Nummer fünf: Der Clan. Ausländer treten immer laut und als „Rudel" auf, lautet der Vorwurf. Und wird durch die Klage ergänzt, dass stets ein Verwandter auf Abruf bereit steht. Hier wird ganz offensichtlich neidvoll auf funktionierende Familienverbände geblickt, die in der inländischen Gesellschaft nur mehr selten anzutreffen sind.
Thema Nummer sechs: Die Religion. Der Wunsch nach Religiosität bringt ein menschliches Grundbedürfnis zum Ausdruck. Die aufgeklärte Gesellschaft schafft es nicht, diese Dimension mit ihrer Sachlichkeit zu vereinen und verliert sich in der Sehnsucht nach einer einfachen Mystik. Statt die eigene Geistigkeit zu entwickeln, wird die muslimische Religion attackiert.
Thema Nummer sieben: Die Politik. Die inländische wie auch die europäische Politik sind nicht fähig, brauchbare Lösungen für die zahllosen Probleme der modernen Gesellschaft anzubieten. In dieser Leere wächst das Bedürfnis nach einer möglichst einfachen Antwort. Da ist die Ausländerhatz ein willkommenes Ventil.
Die Angriffe auf die Ausländer sind in Wahrheit Angriffe auf die Inländer. Hier wird der Hass auf sich selbst zum Fremdenhass sublimiert. Ein Rezept, das niemanden heilt.



Ja, so ist das zu sehen.
Ein Beispiel für die Argumentations-Winkelzüge der Inländer: Man verbietet den Asylanten zu arbeiten unter Drohung, ansonsten sofort abgeschoben zu werden, und dann wird ihnen vorgeworfen, dass sie nichts arbeiten und uns auf der Tasche liegen, vielleicht auch betteln und stehlen; warum wohl?
Zur Projektion des Hasses kommt noch etwas anderes. Man mag die Fremden nicht, jedenfalls nicht hier, und sucht das zu rechtfertigen, indem man ihnen alles mögliche unterstellt, was diese negative Haltung schlüssig machen soll und ein Grund, sie so zu behandeln wie wir sie eben behandeln. Die Methode ist alt und hat stets funktioniert. So waren die ungeliebten Juden angeblich an allem schuld, und noch früher die Frauen, vor allem die ebenbürtigen und/oder überlegenen, was nicht mit rechten Dingen zugehen konnte und sie so zu Hexen machte.
Abgesehen davon, dass offenbar jede Gesellschaft, unter welchem weltanschaulichen Aspekt auch immer, Feindbilder braucht, um den eigenen Zusammenhalt nicht zu verlieren. Was wären das für ein Wahlkampf, ja Parteien überhaupt, was ein Fußballspiel samt Klubs und Fans... ohne Gegner? Nichts scheint so zusammenzuschweißen wie ein gemeinsamer Feind. Einst ging es um Klassenkampf, heute müssen die Fremden als Blitzableiter für jeden Ärger herhalten. Ich will gar nicht bestreiten, dass sie durchaus oft Anlass für Ärger geben. Dann müsste aber immer auch nach dem Warum gefragt werden. Zu wie vielem käme es erst gar nicht, wären Zeit und Kraft durch Arbeit gebunden?!
Es geht um die Einstellung, und das vor allem immer um die eigene. Das Aufschaukeln von Provokationen hin und her, die gegenseitigen Anschuldigungen und das Schlechtmachen wird zu einem gefährlichen Ping-pong-Spiel, dessen Spielball der Hass ist, überall auf der Welt, und bei dem es am Ende nur Verlierer geben kann. Schon schwenkt Ziel des Hasses von den Fremden weg auf unsere eigenen Leute, wenn man sie bezichtigt, die eine oder andere Gruppe zu vertreten, quasi mit ihr gemeinsame Sache zu machen und so zu Verrätern des eigenen Volkes, der eigenen Religion, Kultur und Brauchtum zu werden. Wir sollten uns vorsehen, dass daraus nicht ein Krieg aller gegen alle wird.
Pseudo-Psychologie und eine schlechte noch dazu, würde ich diesen Artikel benoten.
Welcher böse Hund hat Barazon wohl gebissen, als er diesen Beitrag schrieb.
Mit einem Bibelwort könnte man den Inhalt beschreiben : Bei UNS liegt die Schuld, auf dass alle Fremden und alle wildgewordenen Religionen Frieden hätten.
Langsam frägt man sich, wohin die SN steuern ?
Hat Barazon das Buch eines Sozialromantikers derart fasziniert oder ist er insgesamt von einer linken reissenden Flussströmung mitgerissen oder einem Virus infiziert worden, dass er sich neben Freud und Jung als Dritter einer Psyhoanalytiker-Familie wähnt ?
Na gut, WIR sind also schuld, weil wir uns sosehr hassen und daher den Selbsthass irgendwo abladen müssen. Nachdem man großteils dem Kreuz Christi - der unsere Schuld trägt (siehe N.T.) den Rücken gekehrt hat, sind es nun die Fremden und da vor allem die Moslems, auf die wir unsere große Schuld abladen müssen. Soweit mein Eindruck von Barazons Artikel in der SN v.11.09.2010.
11.9. 2001-11.09.2010, ob das Zufall ist ?
Es ist nur zu hoffen (für die SN), dass Barazon nicht zu einem trojanischen Pferd mutiert ist.
Ronald Barazon hat Recht! Wir verabscheuen im Anderen meist das, was wir in uns selbst hassen. Es gehört eine Portion Mut dazu, sich den Spiegel vor das Gesicht zu halten. Dabei wird leicht vergessen, was wir selber zu den heutigen Missständen beigetragen haben. Die Schulprobleme mancher Kinder mit - vor allem türkischen - Migrationshinterhintergrund sind ein Beispiel dafür. In den 1960ern haben wir aktiv Arbeitskräfte angeworben. Wir suchten jedoch keine hochgebildeten Spezialisten, sondern billige ArbeiterInnen aus bildungsfernen Schichten. Die beiderseitige Absicht war, einige Zeit turnusmäßig in Österreich oder Deutschland gutes Geld zu verdienen und später wieder in das Heimatland zurückzukehren. Daher war auf beiden Seiten wenig Interesse an einer Integration vorhanden. Die Ölkrise der 1970er machte diese Absichten zunichte. Die Regierungen der Gastländer machten die Grenzen des Arbeitsmarktes dicht. Das führte in diesen Jahren zu einem forcierten und überhasteten Familiennachzug, welcher ursprünglich nicht vorgesehen war. Nun aber versäumten die Empfangsländer ihre Pflicht zu tun und diesen MitbürgerInnen, welche zum Wirtschaftswunder und unserem daraus resultierenden Wohlstand beigetragen haben, Anreize zur Integration zu bieten. Unser Schulsystem, welches nachweislich Abkömmlinge aus gut situierten Familien mit höher gebildeten Eltern bevorzugt, hat ebenfalls seinen Teil zu der heutigen Situation beigetragen. Dieses System baut vom Schuleinstieg an darauf auf, dass die Eltern ihre Kinder beim Erwerb des Lernstoffes unterstützen. Nun war dies vielen dieser Eltern aufgrund ihrer eigenen bildungsmäßigen Herkunft nicht möglich. Ein weiterer Grund liegt darin, dass in den Herkunftsländern im Gegensatz zu uns häufig ganztägige Schulssysteme angeboten wurden, sodass es den Eltern gar nicht in den Sinn kam, dass der Unterricht in der Schule nicht ausreicht, um mithalten zu können. Später kam noch der Perspektivenmangel aufgrund der in den eigenen Familien erlebten Beispiele hinzu. Wenn ein Kind sieht, dass sein älterer Bruder oder Cousin trotz guter Noten vom qualifizierten Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleibt, wird es oft wenig Anreiz haben, sich besonders anzustrengen. Das und die im Artikel erwähnten Gründe führten letztendlich bei vielen MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund zu einer bewussten Abgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft und zur Bildung einer neuen Identität, welche häufig auf Religion und Tradition der Herkunftsländer beruht.
Nur gemeinsame, vorurteilslose Anstrengungen zur Integration als beiderseitige Verpflichtung können diese Probleme nachhaltig lösen.
Sehr geehrter Herr Barazon,
Sie weisen in Ihrem interessanten Artikel auf schon seit längerer Zeit anstehende, auf den Nägeln brennende, aber bis heute weitgehend ungelöste Fragenkomplexe unserer westlichen Zivilisation (es leidet ja nicht nur Österreich an der aufgezeigten Symptomatik) hin, beschäftigen sich aber weder mit der Frage der Ursachen, noch mit möglichen Lösungsansätzen, wie man dieses Krankeitsbild behandeln könnte.
Ich meine damit, daß es nicht angehen kann, immer und zuallererst der Politik die Schuld für Fehlentwicklungen in der Gesellschaft in die Schuhe zu schieben, oder auf die Lösungen derselben einfach bis zum Sankt Nimmerleinstag zuzuwarten. Die Gesellschaft selbst ist in der Bringschuld! Ganz wichtig erscheint es mir, den verlorengegangenen sozialen Zusammenhalt zu stärken und zu erneuern auch dann, wenn uns unser manchmal raubtierhaft anmutendes kapitalistisches Wirtschaftssystem eher auf das Gegeneinander, auf Ellenbogenphilosophie und das "Stärkersein als der Mitbewerber" erzogen hat. Auch halte ich es in diesem Zusammenhang für eminent wichtig, den Menschen auf allen medialen Wegen Hoffnung und neue Perspektiven für eine oft sehr grau und nebulös erscheinende Zukunft zu geben, sowie Rezepturen zur Selbstheilung - zu einem klaren Kopf, das Wichtige zuerst, usw. - zu vermitteln.
Darüber hinaus sollte endlich auch wiedereinmal eine zielführende, aber sachlich geführte Wertediskussion angestoßen werden, welche insbesondere auch das Wertepaar Aufrichtigkeit/Lüge und den oft getätigten Selbstbetrug (e.g. "Sein-Schein") miteinschließt. Das Hauptproblem für die oft vorhandene Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit vieler Menschen von heute scheint mir jedoch mangelnde Möglichkeit zur Mitbestimmung, Identitätsverlust und der Verfall von demokratischen Werten zu sein!
Besten Dank für Ihren Denkanstoß,
Mit freundlichen Grüßen!
Überschrift und einleitender Absatz des Artikels klingen gut und vielversprechend, bei der Aufzählung der verschiedenen "Themen" wird es aber ziemlich seicht, finde ich.
Zu "Thema Nummer eins": Es mag ja sein, dass unser demografisches Problem mit ein Grund ist, dem Kinderreichtum bestimmter Einwanderungsgruppen skeptisch bis ablehnend gegenüberzustehen. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, warum es innerhalb besagter Kulturkreise so viel Nachwuchs gibt - weil es der erklärte Lebenszweck für sehr viele dieser Frauen ist, so viele Kinder wie möglich zu bekommen, und zwar bereits in möglichst jungen Jahren, um den Generationenabstand klein zu halten. Das hat wenig bis nichts mit der persönlichen Entscheidung der Frauen zu tun, sondern ist eine archaische Tradition. Diese Praxis kann und soll aber unserer Gesellschaft doch nicht etwa als Vorbild dienen?
Was "Thema Nummer vier - der Arbeitsmarkt" betrifft, so könnte man Ihrer Formulierung nach glauben, Ausländer hätten grundsätzlich mehr Einsicht und Verständnis dafür, dass bestimmte Arbeiten eben erledigt werden müssen und man sich davor nicht drücken dürfe. Kein Wort davon, dass für viele Einwander der Druck, einer Arbeit nachgehen zu müssen, einfach größer ist als für so manchen Inländer, der, in ein soziales Netz gehüllt, eher die Freiheit hat, eine ihm adäquat erscheinende Arbeit zu wählen bzw. die Wartezeit für eine freie Stelle zu überbrücken. Ganz nebenbei ist der "Schrei des Marktes" nach billigen Arbeitskräften ja kein unwesentlicher Aspekt in der Einwanderungspolitik.
"Thema Nummer fünf - der Clan": Wenn jemand neidvoll auf die von Ihnen angesprochenen "funktionierenden Familienbände" blickt, dann wünscht sich dieser Jemand wohl die patriarchalen Großfamilien zurück, die ja vor gar nicht so langer Zeit auch bei uns gängige Familienstruktur waren, die in den allermeisten Fällen jedoch wenig Idylle und Gemütlichkeit zu bieten hatten, vielmehr durch strenge Hierarchie sowie Entrechtung und Unterwerfung von Frauen und Kindern geprägt waren. Wer sich das zurückwünscht, möge bitte in ein Land mit entsprechenden Strukturen auswandern.
"Thema Nummer sechs - die Religion": Ob der Wunsch nach Religiosität ein menschliches Grundbedürfnis zum Ausdruck bringt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass jeder Mensch in unserer Gesellschaft die Möglichkeit und die Freiheit zu religiöser oder spiritueller Betätigung hat. Tatsache ist fernerhin, dass Glaube und Religion etwas zutiefst Persönliches sind bzw. sein sollten, und die Aufklärung demnach der spirituellen Sehnsucht eines Menschen keinen Abbruch tut - im Gegenteil: jemand, der aus freien Stücken wählt, zu glauben, wird dies wohl mit weit größerer Begeisterung tun als jemand, dem eine Religion aufgezwungen wird. Die Theorie, dass die muslimische Religion von Mitgliedern unserer Gesellschaft deshalb abgelehnt würde, weil unsere Sehnsucht nach Religion unerfüllt sei, finde ich schlichtweg absurd.
Mögen die "Themen zwei, drei und sieben" so stehenbleiben - für Platitüden halte ich sie dennoch. So komplexe Themen wie Bildung, Kriminalität oder Politik - ob mit oder ohne Bezug zu Einwanderern - lassen sich eben nicht in zwei Sätzen abhandeln.
Wahnsinn! Bin weggefegt... besser und kürzer gehts nicht!
Denk ich mir auch immer. Die "Ausländer" sind doch die braven Familien der 60er und 70er, die jeden Sonntag in die Kirche gegangen sind. Mutter Hausfrau, Vater arbeitet, Kinder gehorchen. Da haben wir nicht nur lauter brave Leute, sondern auch noch ein Stück gute alte Zeit.
Was will man mehr?
Selten so klare Worte gelesen, welche unsere Gesellschaft im wesentlichen beschreiben. Möge diese durch Selbstreflexion gewonnene Erkenntnis uns wieder auf den Boden der Realität bringen. Vielen lieben Dank!
Aus diesen Zeilen kann ich nur einen Hass herauslesen und zwar den des Schreibers auf das eigene Volk.
Wohl Ihren Sarrazin nicht gelesen, Herr Barazon ?
Ich beteilige mich sonst nicht an Diskussionen, aber dieser Artikel trifft in aller Kürze und Prägnanz sehr viele Probleme unseres kulturellen Lebens.
Der Kommentar hat mich sehr berührt.
Wir , die wir eine Welt in mehrere Kategorien einteilen und uns selbst ganz oben hinstellen, sind nicht in der Lage zu differenzieren und machen Reibepunkte mit manchen Volksgruppen zur undifferenzierten Gesamtausländerproblematik.
Wahrscheinlich (für mich ganz sicher) haben wir unsere geschichtliche Vergangenheit nur heuchlerisch an der Oberfläche aufgearbeitet)
Migranten oder österreicher mit Migrationshintergrund aus dem kleinasiaten oder maghrebinischen Regionen (um diese geht es ja meistens auf Grund ihres kulturell etwas andern Wertekataloges) die ich kenne, sind großteils kreuzbrave, einfache, ehrliche, gottesfürchtige und großzügige Menschen mit allen Ängsten und Sorgen, die alle Menschen plagen.
Sind sind es bei uns einfach nicht gewohnt gegrüßt zu werden, freuen sich aber sehr darüber.
Alle Menschen lieben ihre Kinder und wollen ihr Bestes.
Unsere Aufgabe wird es sein, Migranten zu ermutigen über diverse Institutionen (Feuerwehr, Rettung, Musik, Sport etc.) am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, es zu einem Teil ihres Lebens zu machen und Werte zu schaffen die allen wichtig genug erscheinen um sich dafür einzusetzen.
Ich möchte noch bemerken, dass es allen Menschen eigen ist, sich gegenüber anderen abzugrenzen. Es gibt gerade bei uns viele Geschichten über Menschen die auch nur in einen Nachbarort geheiratet haben und sich selbst nach 30 Jahren Ehe noch sagen lassen müssen, dass sie nichts zu sagen hätten als "Zugereiste".
Wir haben uns immer alle über die Generationen geändert, sonst säßen wir ja noch immer auf den Bäumen. Die einen haben damals schon gesagt: "wäh, bloß nicht runter, das ist gefährlich.." und andere haben es gewagt. Letztendlich sind alle gestorben, die Menschheit als solche hat aber überlebt.
Deshalb:
Neugier, Offenheit und positives Denken helfen uns ganz sicher anstehende Probleme zu bewältigen.
Immer haben alle Familien versucht die besten Entscheidungen für ihre Familien zu treffen.
Vielen Dank für den Denkanstoß.
Sehr geehrter Herr Barazon!
Mich hat Ihr Beitrag berührt und dies deswegen, weil Sie über nichts Anderes schreiben, als über das "Spiegelgesetz", mit dem ich mich seit Längerem beschäftige. Das Spiegelgesetz ist eines von vielen geistigen Gesetzen, die in unserem Leben zu tragen kommen. Alles was wir an Problemen mit anderen Menschen haben, spiegelt uns, dass wir selber ein Problem mit uns haben. Z.B. mich stört an einem anderen Menschen,dass er nicht zuhören kann. Dann muss ich mich selbst fragen, wo ich nicht zuhören kann. Wenn wir den Menschen aus anderen Ländern, respektvoll gegenüber treten und sie anhören, könnten viele Probleme gelöst werden.
Ich glaube, dass die Ausländer ein schlechtes Gewissen uns Einheimischen gegenüber haben, da sie ja als Schmarotzer gelten. Sie haben genauso Angst und diese Angst wiederum projezieren sie auf uns.
Wenn wir diese Spirale der Angst durchbrechen und gegenseitige Toleranz und Akzeptanz walten lassen, wird Vieles besser. Doch dies ist noch ein weiter Weg!
Perfekt! In der Soziologie, Psychologie und Diplomatie kennt man das Gesetz der "Reziprozität", mit anderen Worten: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus....
Sehr geehrter Herr Barazon,
Zu meiner Wortmeldung weiter oben noch folgenden, wie ich meine, wichtigen Zusatz:
Es wäre natürlich nicht nur psychologisch falsch und fatal, alle von Ihnen aufgezeigten Probleme gleich 1:1, jeder auf sich selbst, und sein eigenes Verhalten zurückzuführen, und sich selbst somit ungerechterweise für Fehler anderer zu geißeln! Das wäre unzweifelhaft falsch sublimiert!
Man ist selbstverständlich n i c h t automatisch mitverantwortlich für alles Elend und Ungemach in dieser Welt! Ein Teil davon ist mit- oder hausgemacht, ein mindestens ebenso großer von außen induziert. Nichtsdestotrotz darf man Emotionen haben, und Hass in all seinen Varianten ist leider eine davon.
Es wäre interessant, dazu die Fachmeinung eines Psychologen zu hören!
Manchmal denke ich wirklich, in der SN hat sich ein Scheich eingekauft, und bestimmt die Blattlinie, denn so etwas wie weltfremd- kann doch nicht die Realität sein. Da schwärmt H.Müller von der beitrittsreifen, für den westen-wertvollen "Türkei" (eine Lachnummer), jeder kann lesen, sehen, dass Erdogan schon grössenwahnsinnig geworden ist, und die Türkei fundamentalistischer täglich wird. Auch Südamerika erfreut sich der total falschen Zukunftsprognosen von seiten der SN Journalisten. Da werden Chavez, Morales, Castro gelobt, dass sie sich endlich vom amerik, "Joch" (Abhängigkeit) befreit hätten, und nun grosse Schritte allein in die Zukunft (welche bitte) machen würden. Brasilien, schon einst von Stefan Zweig fälschlicherweise als kommende weltmacht eingeschätzt, lebt auf Pump, der sich als solcher bald erweisen wird. Das ist keine seriöse Berichterstattung. Das ist Glaskugelergebnis.
Die SN war einst ein seriöses Blatt. Jetzt könnte man alle Punkte hier von Herrn Barazon einfach widerlegen, denn nichts stimmt davon.
Die grösste frechheit empfinde ich es persönlich, wie die SN den Islam in Europa fördert, und ihn der "tumben" Leserschaft schmackhaft machen will. Aber keine Chance. Europas Bürger kennen den Islam schon besser, und lehnen ihn und die Muslime rundwegs ab.
Niemals hätte der Islam Relgionsfreiheit erhalten dürfen. Denn ohne Moscheenkult und Koranschulenbrainwashing - hätten wir eine ganz andere Einwandererschicht. Gebildete, islamablehnende Muslime, die ganz entsetzt sind inzwischen, dass es weltweit schon keine islamfreie Zone mehr gibt (ausser Japan, China, Korea und Taiwan-die niemals Muslime einwandern liess.?
Selbst in den USA ist man von Millionen antiwestlicher Muslimeeinwanderung überrannt worden. Wer braucht das. Kein Mensch braucht im Westen den Islam, die Muslime. Wie lange will man diese Täuschung im Westen noch weiterführen.
Herr Barazon. Ich hasse weder Muslime, und noch weniger hasse ich mich. Welche dumme Idee. Ich verachte den Islam, und habe meine Gründe oft genug aufgezählt. Ich warte aber noch immer auf ihre erklärung - welchen Nutzen irgendjemand vom Islam haben sollte. Das würde mich schon interessieren!
selten habe ich so einen unfug gelesen!
ihre meldungen zielen darauf ab, das inländer dumm sind! österreicher sind xenophob, der islam ist ja gar kein problem. die ausländer sind sündenböcke usw.
fakt ist doch, dass die unqualifizierte massenzuwanderung probleme am arbeitsmarkt, für das sozialsystem, die christliche wertegesellschaft österreichs und sehr wohl kriminalität ins land bringt.