Politik & Wirtschaft

Der renommierte Politologe Peter Filzmaier, der ehemalige SN-Chefredakteur Ronald Barazon, Wirtschaftsexperte Richard Wiens und die Unternehmerin Gertraud Leimüller über die Themen, die Österreich bewegen.

Login

April 2010 Archive

Gefällt mir 2 Gefällt mir
Den Griechen stehen harte Zeiten bevor, sie werden sparen müssen, aber den Ratingagenturen bleibt auch nichts erspart, jedenfalls nicht die Kritik an ihren Urteilen. Zuletzt gab es Schelte vom Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
Die deutsche und die österreichische Regierung zeigen eine unverhohlene Verachtung für die griechischen Pleitiers. Stolz genießt man die eigene Stärke und weidet sich an der Schwäche der unseriösen Südländer am Mittelmeer.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
Wer fürchtet sich nicht vor der Staatspleite? Oder dem Karriereknick? „Drei Filialen aufzumachen, das war mein größter beruflicher Fehler. Es hat nicht funktioniert, weil du persönlich da sein musst, für die Kunden genauso wie für die Mitarbeiter." Dies berichtete dieser Tage ein erfahrener Fotograf, der inzwischen nur noch eine Filiale betreibt und sehr zufrieden damit ist. Ein Werbeunternehmer beschrieb seinen größten Misserfolg so: „Ich hatte ewig versucht, mit einer Gruppe aus fünf verschiedenen Unternehmen ins Geschäft zu kommen und mit jedem Unternehmer einzeln geredet. Doch jeder wollte etwas anderes. Da habe ich verstanden, dass man das nicht macht: Wenn sich die Fünf nicht selbst einigen können, wird die Sache nichts." Aus dem Auftrag wurde - im konkreten Fall - tatsächlich nichts.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
 Er ist nun einmal ein großer Anhänger des Judo-Sports. Aber die jüngste Europa-Visite des russischen Ministerpräsidenten war nur vordergründig eine Vergnügungsreise. Ja natürlich, die Judo-Europameisterschaft in Wien konnte sich Putin, der stolz den schwarzen Gürtel trägt, nicht entgehen lassen. (Allerdings war politisch ungemütlich, dass ausgerechnet Georgien die Goldmedaille im  Mannschaftsbewerb errang und  Russland nur Bronze erreichte.) Aber das Hobby war begleitet von einer handfesten wirtschaftspolitischen Mission. 
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Beim Aufbau des neuen Auswärtigen Dienstes der EU (EAD) wollte sich Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle damit profilieren, Deutsch als offizielle Arbeitssprache zu verankern - ganz so, wie es jetzt in den EU-Institutionen, insbesondere in der Kommission, der Fall ist.
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Die Wahlverweigerer, die Weiß-Wähler  und ihre Gründe: Eine Polemik.Ich bin zu faul, um mein wertes Gesäß in Richtung Wahllokal zu bequemen. Ich bin zu blöd, um den Stimmzettel mit einem von drei möglichen Kreuzchen richtig auszufüllen. Ich halte Wahlen für eine unsinnige Sache, weil ein starker Mann wie Hitler hergehört. Ich lebe medial auf dem Mars und habe keine Informationen zur Wahl erhalten. Ich bin total desinteressiert und verzichte sogar auf mein Stammtischbier, wenn dabei über Politik gesprochen wird. Ich war persönlich verhindert - aufgrund eines Krankheitsfalls, Autounfalls oder weil ich Besseres zu tun  hatte.
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Wird die Feuerwehr abgeschafft, wenn es einige Zeit nicht brennt? Kündigt man die Krankenversicherung, wenn man gesund ist? Oder die Haushaltsversicherung, weil länger nicht eingebrochen wurde? Wohl kaum. Genau dieses Verhalten legt aber die österreichische Politik derzeit an den Tag.
 
Gefällt mir 2 Gefällt mir
Ein Banker von Goldman Sachs und ein Grieche haben aufs Erste ungefähr so viel gemeinsam wie ein Kreuzfahrtschiff und ein Fischerboot. Doch die Finanzkrise treibt gar seltsame Blüten und nun finden sich die Investmentbank und das Mittelmeerland in einer ganz ähnlichen Situation wieder.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir

Herman Van Rompuy:
der einzige Dichter an
der EU-Spitze.

Nun hat der meist etwas schrullig wirkende Belgier, seit Jahresbeginn erster Ständiger Präsident des Europäischen Rats, seine Leidenschaft für die Poesie in Buchform gebracht. Der strengen Versform des japanischen Haiku mit stets 17 Silben in drei Zeilen hat sich Van Rompuy seit 2004 verschrieben. Den Anstoß dazu gab dem studierten Philosophen und Ökonomen Bart Mesotten, ein flämischer Priester und Haiku-Dichter. Je fünf Silben am Anfang und am Schluss, und sieben in der Mitte - so geht der Rhythmus eines Haiku, wie auch im ersten Satz dieser Kolumne.

Der 62-jährige Flame zeigt sich im Band „Haiku", den er dieser Tage im belgischen Parlament präsentierte, als großer Naturbewunderer und präziser Beobachter. Die Sammlung ist fünfsprachig (Niederländisch, Französisch, Englisch, Deutsch und sogar Latein) im „Poeziecentrum" Gent erschienen. Das Versmaß stimmt bei den Übersetzungen nicht immer, dennoch befindet van Rompuy, die übersetzten Texte seien manchmal sogar besser als das Original. „Haiku bedeutet wörtlich ,spielerischer Vers'", erläutert Van Rompuy. Die Gedichte seien eine „Ode an die Einfachheit" und führten den Geist daher ,,weg von der technokratischen Rationalität, weg von dem Heischen nach Aufmerksamkeit". Das ist exakt das Credo des belgischen Ex-Premiers. Er wirkt auch als Politiker am liebsten still aber effizient im Hintergrund. „Haiku ist eine literarische Gattung, aber auch ein ,way of life', auf dem man als Mensch nur dazugewinnen kann."

„Haiku Herman" widmet sich dem Frühlingserwachen (,,Im Graben paaren/ sich die Kröten wie rasend/ in den Frühling hinein."), und fängt stille Momente ein („Flocken federleicht/landen weich auf den Ästen./ Schönheit in hauchdünnen Lagen"). Berührend ein Vers zum Muttertag 2006: „Die Tage verfliegen. -/ Stets eindringlicher erscheinen mir/ neun Buchstaben: gemeinsam."

Laufend veröffentlicht von Rompuy Haikus im Internet (www.hermanvanrompuy.be), jüngst etwa nach dem Nukleargipfel in den USA: „Zwei Tage weg/ Die Welt ist verändert/ Die Obstbäume blühen."

 
Gefällt mir 2 Gefällt mir
Routine macht stumpf, Veränderung macht klug.
Mit oder ohne Vulkan.Wenn man jungen Fischen plötzlich weniger Futter gibt, werden sie klüger als gleichmäßig versorgte Artgenossen. Auch vom Menschen weiß man, dass ihn jede durchlebte Veränderung ein wenig gescheiter macht: Im Lauf der Evolution machte jede klimatische Veränderung das Gehirn ein Stück größer.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
 Warum ein Aufstand keine Revolution ist und ein Machtwechsel noch kein Beweis für Sympathien. Eine Zeit lang haben wir alle das Wort Revolution allzu gern im Mund geführt. Wo immer gerade gegen herrschende Verhältnisse protestiert wurde, sahen wir gleich Revolutionäre am Werk - in der Ukraine und Georgien ebenso wie in Kirgistan.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
user-pic

Die andere Wahl

| Kommentare (0) | Teilen
Den Briten könnten nach der Unterhauswahl österreichische Verhältnisse drohen.Vorigen Montag war an dieser Stelle über die Bundespräsidentschaftswahl zu lesen, nächste Woche wird es genauso sein. Doch steht das Ergebnis fest und ändert kaum etwas in der heimischen Politik. Dafür entspricht es unserem Chauvinismus, sich wenig bis gar nicht um eine Wahl zu scheren, die unmittelbar bevorsteht und wirklich von Bedeutung ist. In EU-ropa und global. Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland stellt sich Gordon Brown am 6. Mai dem Überlebenskampf der Sozialdemokraten.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Die Errichtung von so genannten „Ärzte-GesmbH" dürfte in Kürze möglich sein. Das Gesundheitsministerium hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, in dem die juristischen Voraussetzungen präzisiert werden.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
Als Ladenhüter erweisen sich die Nacktscanner des Europäischen Parlaments. Vor fünf Jahren wurden sechs Stück der umstrittenen Kontrollgeräte angeschafft, aber nie benutzt. Nun will niemand mehr die inzwischen bereits veralteten Körperscanner vom Typ „Rapiscan Secure 1000"  kaufen. Die Scanner wurden  zum Symbol für Abgehobenheit und Verschwendung in der Europäischen Volksvertretung. Gleichzeitig illustriert der Scannerskandal das Eigenleben, das der Sicherheitsdienst des EU-Parlaments entwickelt hat. Angeschafft wurden die Scanner auf Empfehlung eines nicht näher bekannten externen Beraters. Da es aber zum Glück am  Brüsseler Sitz  des EU-Parlaments nie ein  Terrorrisiko gegeben hat, das den Einsatz der Körperscanner gerechtfertigt hätte, verstauben die Geräte zum Preis von 735.730 Euro weiter in den Katakomben des EU-Parlamentsgebäudes in Brüssel.
 Zumindest meldeten sich bei einer offiziellen Ausschreibung auch nach mehreren Wochen keine Interessenten, die den Mindestpreis von 65.000 Euro pro Stück bezahlen wollten. Dabei wäre das immerhin ein Nachlass von fast 50 Prozent gewesen, denn der Kaufpreis betrug fast 123.000 Euro pro Scanner. Wie es jetzt weitergehen soll, ob die Preisgrenze gesenkt wird oder ob die Geräte vielleicht an Technik-Museen verschenkt werden, ist noch nicht entschieden. Die Aktion des Linzer EU-Abgeordneten Martin Ehrenhauser (Liste Hans-Peter Martin), einen Scanner auf eBay anzubieten, war jedenfalls auch nicht die Lösung. Es meldeten sich zwar laut seinen Angaben mehr als 30 Interessenten, das Höchstgebot von 2565 Euro war aber auch nicht berauschend. Letztlich musste er die Versteigerung abblasen, da er ja nicht Eigentümer der Scanner ist. Jetzt fordert Ehrenhauser, das Parlament solle seinem Beispiel folgen und durch eine Onlineversteigerung wenigstens den Verlust für den Steuerzahler verringern.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Im Brüsseler EU-Universum verschieben sich wegen des Vertrags von Lissabon die Kräfteverhältnisse. Das EU-Parlament bäumt sich auf, wo es nur geht. Bestes Beispiel ist der künftige  diplomatische Dienst. Inhaltlich geht die Volksvertreter die Außenpolitik nichts an, doch über Personalstatut und Budget haben sie den Fuß in der Tür. Dazu kommen die Begehrlichkeiten der Mitgliedsländer, wobei die Großen mitbestimmen und die Kleineren nicht übrig bleiben wollen. Die Kommission als zentrale EU-Institution ist einer härteren Gangart ausgesetzt. Sie selbst kämpft um jeden Millimeter Macht.
An zwei anderen Fronten zeigte sich das zuletzt sehr klar. Gleich vier der großen Fraktionen (EVP, Sozialdemokraten, Grüne und Linke) erklärten die Vorgangsweise der Kommission bei der Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF für rechtswidrig. Vier Monate nach dem Tod des Gründungsdirektors Franz-Hermann Brüner wird nun erst einmal die Ausschreibung erwartet, die Besetzung dauert wohl bis Jahresende. Mit der Bestellung des Briten Nicholas Ilett zum geschäftsführenden Generaldirektor im Alleingang habe die Kommission die Rechts des Parlaments verletzt, dadurch sei die Rechtssicherheit der derzeit bearbeiteten Fälle gefährdet.  „Ich rechne mit Klagen beim Europäischen Gerichtshof", sagt Inge Gräßle, Haushaltsexpertin  der CDU.
Erstmals warf EU-Ombudsmann Nikiforos Diamandouros der Kommission „Mangel an ernsthafter Zusammenarbeit" vor. Er klagte dem Parlament, wie er an der Nase   herumgeführt wurde. Anlass war eine Beschwerde einer  Umweltorganisation, der die Kommission mehrere Schreiben des Autoherstellers Porsche zum Thema CO2-Abgase bei Autos nicht zur Verfügung stellte. Der Ombudsmann empfahl die Herausgabe. Die Kommission zögerte dies  18 Monate hinaus, um ihren eigenen Beschluss dann erst wieder nicht umzusetzen. Diamandouros: „Die unkooperative Haltung der Kommission ist für das öffentliche Ansehen der EU sehr schädlich."
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Die Wirtschaft lebt vom Wissen? Dass ich nicht lache: Es wird auf Teufel komm raus gestohlen. 
Man sucht Fotos zur Illustration eines Referats. Musik zur Entspannung. Eine Erklärung für eine komplizierte Sache: Schnell wird das Internet befragt. Ohne schlechtes Gewissen, automatisch und ganz nebenbei. Für eine Gesellschaft, die von ihrem Wissen leben möchte, ist das wunderbar und fatal zugleich. Das Wunderbare liegt auf der Hand: Wer genießt nicht, dass er sein Gehirn nicht mehr strapazieren muss? Das Fatale an diesen Entwicklungen wird oft übersehen: Wovon sollen Journalisten, Ingenieure, Fotografen, Filmemacher, Autoren, Architekten, Juristen, also ganze Berufsstände und Zukunftsbranchen, leben, wenn sich die Erwartungshaltung durchsetzt, dass im Internet alles gratis zu haben sein muss?
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
 Die einstigen Reformländer entwickeln sich nicht so, wie Westeuropa sich das zur Wendezeit vorgestellt hat.Die Euphorie war berechtigt, der Fall der verknöcherten, unfähigen, autoritären Regime in Osteuropa eine historische Notwendigkeit. Wer war nicht voller Freude, als vor mehr als zwanzig Jahren die Mauern fielen und die alten Diktatoren der Reihe nach das Feld räumen mussten. 
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Wie man die Hofburg-Wahl spannend machen könnte, zeigt ein Blick nach Frankreich.Die Präsidentschaftswahl gleicht einem Wettrennen, an dessen Start ein Sportwagen, ein Trabi und ein Tretroller stehen. Deren Rundenzeiten sind nicht punktgenau vorhersagbar, doch wäre die Platzreihenfolge klar. Unabhängig von den Prozentzahlen, ist es beim Wahlergebnis genauso. Mangels Spannung behilft sich die Öffentlichkeit mit Debatten über Sinn und Unsinn des Amtes.
 
Gefällt mir 2 Gefällt mir
Ein Ehepaar beim Frühstück. Sie lässt die Zeitung sinken. „Das ist interessant. Nächsten Dienstag ist ,Equal Pay Day' in Österreich." Er: „Mayday, Mayday". Sie: „Zieh das bitte nicht ins Lächerliche, das ist ein ernstes Thema.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Glaubt man Cicero, so bedeutet „nicht zu wissen, was vor Deiner Geburt geschehen ist, immer ein Kind zu bleiben". Tatsächlich ist Fortschritt nur möglich, wenn aktuelle Generationen aus der Vergangenheit Erfolgsrezepte lernen und bereits gemachte Fehler vermeiden. Nur ist die Bereitschaft zu diesem Lernprozess sehr schwach entwickelt.
 
Gefällt mir 5 Gefällt mir
Alle wollen kreative Menschen. Doch gleichzeitig graben wir diesen das Wasser ab.Wir suchen sie überall. In Ländern und Gemeinden nahe am finanziellen Abgrund. In aussichtslosen Parteien. Im zubetonierten Schulsystem. In heruntergewirtschafteten Unternehmen. Läuft es nicht rund im System, haben Helden Konjunktur. Präziser gesagt: der Sondertyp des Helden, der kreative Mensch, der durch seinen Einfallsreichtum in der Lage ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Sie brauchen sich nur mit dem Personalleiter eines Unternehmens über fehlende Qualifikationen zu unterhalten, schon ist man wieder beim Thema: „Wir suchen Leute, die kreativ denken und eigenständige Ideen haben, und die Probleme lösen können", heißt es dann mit einem Unterton von Larmoyanz, weil doch gerade diese Sorte Mensch schwer zu finden sei. 
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Warum die entscheidenden weltpolitischen Themen in Prag wohl kaum zur Sprache kommen werden. Abrüstung, das ist ein Vorgang, bei dem viele Herren  in dunklen Anzügen mit ernsten Mienen miteinander sprechen und am Ende alle hoffen, dass trotz eindeutiger Verfehlung der anfangs gesteckten Ziele die Welt doch ein winzig kleines Stückchen sicherer geworden ist.  Barack Obama und Dmitrij Medwedew werden also morgen, Donnerstag, in Prag wieder einmal ein solcherart entstandenes Dokument unterzeichnen - und der Welt versichern, dass die großen Gefahren kleiner geworden sind. 
 
Gefällt mir 5 Gefällt mir
Die Diskriminierung der Frauen im Beruf ist salonfähig - und bildungsresistent. Gestern war Ostern, und der internationale Frauentag war vor einem Monat. Also hätten nachstehende Zeilen am 8. März hier stehen müssen. Da allerdings in Konkurrenz mit vielen Artikeln über die mangelnde Gleichbehandlung der Geschlechter. Heute nicht. Man findet zur Auferstehung vom Sohn Gottes - und nicht seiner Tochter, wobei Gottvater als Mann mit Rauschebart gilt und Männer in Kirchen herrschen - nichts Gedrucktes über Frauen.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
 . . . erwirb' es, um es zu besitzen. Diese Weisheit wird neuerdings abgewandelt und lautet etwa so: Was Du ererbt von Deinen Vätern, vererb' es, um es zu bewahren.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
In Genf knallten dieser Tage die Sektkorken. Die Wissenschafter im Forschungszentrum CERN stießen auf den Erfolg beim teuersten Experiment aller Zeiten an. Zwei Freunde im Kaffeehaus (blättern in den Zeitungen).
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Spielzeug, Flipflops und Taschen könnten bald  aus dem teuren Europa kommen. Eine österreichische Arbeitsstunde kostet durchschnittlich 32 Euro, eine deutsche knapp 31 Euro. Das sind Spitzenwerte in Europa und Spitzenwerte weltweit. Kein Wunder, dass wir fast nur noch Konsumgüter made in China, Romania oder Thailand kaufen. Die industrielle Basis Europas schwindet.