Russlands Kaukasuspolitik scheitert an der Meinung, es genüge, das Problem von Moskau weg zu halten. Wenn in Grosny, der Hauptstadt Tschetscheniens, junge Männer in T-Shirt mit Kadyrow-Foto darauf stolz ihre Kalaschnikows und Pistolen herumtragen, dann nennt die derzeitige russische Führung das Normalität. Tatsächlich aber ist inzwischen nicht nur Tschetschenien von Normalität genau so weit entfernt, wie in den heißen Kriegsphasen der vergangenen Jahre, sondern auch die Nachbarrepubliken Dagestan und Inguschetien.
Als Moskau beschloss, sich auf Gedeih und Verderb mit dem Clan der
Kadyrows zu verbünden, war die Entwicklung eigentlich schon
vorgezeichnet.
Vater Kadyrow hatte im ersten Tschetschenien-Krieg noch zum Heiligen Krieg gegen Russland aufgerufen, im zweiten dann entdeckt, dass Geld und Macht eben doch besser auf Seiten Moskaus zu holen sind. Sohn Ramsan Kadyrow hat diese Lehre seines Vaters nicht nur beherzigt sondern die damit verbundenen Vorteile weiter ausgebaut. Die Abmachung mit Russlands starkem Mann, Wladimir Putin, war einfach: Du hältst uns das kaukasische Chaos vom Hals, dafür geben wir die weitgehend freie Hand in Tschetschenien - und auch bei den Nachbarn.
Kadyrow herrscht in Tschetschenien mit eiserner Hand und willkürlicher Gewalt, hat aber ganz offensichtlich auch Ambitionen zumindest auf die Herrschaft in der Nachbarrepublik Inguschetien. Deren charismatischer Präsident Rusland Auschew, der es verstanden hat, nicht nur Hunderttausende tschetschenische Flüchtlinge mit durchzufüttern, sondern auch seine eigene kleine Republik weitgehend aus den Turbulenzen des Nachbarn herauszuhalten, wurde von Putin bald nach dessen Aufstieg zum russischen Präsidenten aus dem Amt gejagt. Die Folge war ein Übergreifen des tschetschenischen Konfliktes in voller Stärke.
Schießereien, Verschleppungen, Raub und Mord sind hier inzwischen ebenso an der Tagesordnung, wie in Tschetschenien - und beim anderen kaukasischen Nachbarn Daghestan. Und ganz offensichtlich gibt es nicht nur eine Gruppe von Personen, die von dieser Situation profitieren und sie nicht ändern wollen. Natürlich sind da immer noch die Untergrundkämpfer, die von einem Unabhängigen Tschetschenien - vielleicht sogar von einem unabhängigen Nordkaukasus - träumen. Aber da sind auch Fanatiker aller möglichen Couleurs - und viele, viele Kriegsgewinnler, die das Chaos und die damit verbundene Korruption erst so richtig reich gemacht haben. Viele haben also Interesse daran, den Nordkaukasus als permanentes chaotisches Pulverfass beizubehalten. Und einige dieser Vielen sitzen durchaus auch in Moskau. Wann immer die russische politische Führung in Schwierigkeiten war, zeigte sich der Terror plötzlich mitten im Herzen Russlands. So auch jetzt - da die Sympathiewerte für Wladimir Putin sinken und sogar die vage Gefahr besteht, dass sich Dimitri Medwedew vielleicht unter Umständen ein bisschen von seinem politischen Ziehvater emanzipieren könnte. Der hatte sogar den Plan entwickelt, dem Problem Nordkaukasus statt mit Waffengewalt mit tatsächlicher Wirtschaftshilfe beizukommen. Ein Plan, den die jüngsten Bomben von Moskau wohl wieder zunichte gemacht haben.
Vater Kadyrow hatte im ersten Tschetschenien-Krieg noch zum Heiligen Krieg gegen Russland aufgerufen, im zweiten dann entdeckt, dass Geld und Macht eben doch besser auf Seiten Moskaus zu holen sind. Sohn Ramsan Kadyrow hat diese Lehre seines Vaters nicht nur beherzigt sondern die damit verbundenen Vorteile weiter ausgebaut. Die Abmachung mit Russlands starkem Mann, Wladimir Putin, war einfach: Du hältst uns das kaukasische Chaos vom Hals, dafür geben wir die weitgehend freie Hand in Tschetschenien - und auch bei den Nachbarn.
Kadyrow herrscht in Tschetschenien mit eiserner Hand und willkürlicher Gewalt, hat aber ganz offensichtlich auch Ambitionen zumindest auf die Herrschaft in der Nachbarrepublik Inguschetien. Deren charismatischer Präsident Rusland Auschew, der es verstanden hat, nicht nur Hunderttausende tschetschenische Flüchtlinge mit durchzufüttern, sondern auch seine eigene kleine Republik weitgehend aus den Turbulenzen des Nachbarn herauszuhalten, wurde von Putin bald nach dessen Aufstieg zum russischen Präsidenten aus dem Amt gejagt. Die Folge war ein Übergreifen des tschetschenischen Konfliktes in voller Stärke.
Schießereien, Verschleppungen, Raub und Mord sind hier inzwischen ebenso an der Tagesordnung, wie in Tschetschenien - und beim anderen kaukasischen Nachbarn Daghestan. Und ganz offensichtlich gibt es nicht nur eine Gruppe von Personen, die von dieser Situation profitieren und sie nicht ändern wollen. Natürlich sind da immer noch die Untergrundkämpfer, die von einem Unabhängigen Tschetschenien - vielleicht sogar von einem unabhängigen Nordkaukasus - träumen. Aber da sind auch Fanatiker aller möglichen Couleurs - und viele, viele Kriegsgewinnler, die das Chaos und die damit verbundene Korruption erst so richtig reich gemacht haben. Viele haben also Interesse daran, den Nordkaukasus als permanentes chaotisches Pulverfass beizubehalten. Und einige dieser Vielen sitzen durchaus auch in Moskau. Wann immer die russische politische Führung in Schwierigkeiten war, zeigte sich der Terror plötzlich mitten im Herzen Russlands. So auch jetzt - da die Sympathiewerte für Wladimir Putin sinken und sogar die vage Gefahr besteht, dass sich Dimitri Medwedew vielleicht unter Umständen ein bisschen von seinem politischen Ziehvater emanzipieren könnte. Der hatte sogar den Plan entwickelt, dem Problem Nordkaukasus statt mit Waffengewalt mit tatsächlicher Wirtschaftshilfe beizukommen. Ein Plan, den die jüngsten Bomben von Moskau wohl wieder zunichte gemacht haben.



Mag alles sein, was sie behaupten. Trotzdem sehe ich diese schrecklichen Vorkommnisse anders. Da ich die Sprache in der Sowjetunion, und später in Russland studierte. Sehr viel im Land (allein) gereist bin, und mich viel mit dem "einfachen" Volk unterhielt, glaube ich Russland und die Russen gut zu kennen. Zugegeben, es ist ein schwieriger Kontinent. Viel zu schnell wurden die Grenzen immer erweitert. Und viel zu sehr hat man das Volk missachtet und jahrhundertelang nichts für deren Bildung, für deren Lebensqualität getan. Erschwerend kommt dazu, dass Russland das Pech hatte, in 1000 Jahren keinen einzigen Staatsmann, humanen Herrscher gekannt hatte. Also wirklich unter der Knute lebte.
Aber Russland ist ein (orthdox) christliches Land, und ich sehe die Schwierigkeiten vor allem vom Islam ausgehend. Wo man hinsieht - sie sind die grössten Troublemakers seit 1400 JAHREN. Bekehren oder bekämpfen ist ja die Devise des expansiven und agressiven Islams. Sie glauben doch nicht, dass selbst - wenn Thetschenien ein eigenständiges Land wäre, von dort keine Gefahr ausginge. Sie tun so, als ob die Tschetschenien - eigentlich ganz liebe Leute - wäre. Zufällig hätten sie gestern in der SN unter dem Titel "Unter ausländischen Tatverdächtigen sind viele Asylbewerber: lesen können!
.......Drei Nationalitäten fielen bei den Strafanzeigen besonders ins Auge: Tschetschenen mit 1744 Tatverdächtigen, wobe es bei den Tschetschenen laut Bundeskriminalamt eine gewisse Häufung von Gewaltdelikten (auch untereinander !!) gibt. (Dann erst kommen Georgier und Nigerianer)
Wenn man bedenkt, dass Österreich unverständlicherweise und völlig unnotigerweise gerade den Tschetschen (80% bewilligte Asylanträge) entgegengekommen ist - ist das der Dank für die Aufnahme.
Eher - liebe Frau Scholz - sie können halt nicht anders, unsere lieben Muslime. Sie stehen für Gewalt und Dreistigkeit! Ich will Russland gar nicht in Schutz nehmen. Dazu habe ich zu viele "Gulagüberlebensbücher) no russki - gelesen. Aber an die - vom Koran ausgehenden Gewalt des Islams - kommt keiner heran.