So geht das nun schon seit 1991, als die USA ihre große Krise der achtziger Jahre überwunden hatten und eine lange anhaltende Wachstumsperiode verzeichnen konnten. Doch jetzt, endlich, kommen die Kritiker auf ihre Rechnung. Das Bankensystem der USA ist in der Krise, die Automobilindustrie der USA ist in der Krise, der Staat ist hoch verschuldet, die Privathaushalte sind hoch verschuldet, die Zahl der Arbeitslosen steigt dramatisch an.
Endlich können sich die Europäer von ihrem Amerika-Komplex befreien, den sie mühsam hinter einem heftigen Anti-Amerikanismus verstecken. Oder doch nicht? Gelingt es den USA gar die momentane Krise zu überwinden? Und das alte Europa wieder einmal alt aussehen zu lassen? Einige Anzeichen deuten daraufhin, dass dieser europäische Albtraum bald Realität werden könnte.
Die amerikanische Politik jedenfalls unterscheidet sich wesentlich von der europäischen. Demokraten und Republikaner streiten zwar wie dies für oppositionelle Parteien üblich ist, doch sie streiten über Rezepte zur Belebung der Wirtschaft. Einig sind sich aber alle, dass die Politik gefordert ist und rasch umfangreiche Maßnahmen gesetzt werden müssen. Sie haben auch keine Scheu, Konzepte zu verwerfen oder zu korrigieren, wenn sich dies in der Diskussion als notwendig erweist.
Noch wirken die Maßnahmen nicht, noch weiß niemand, ob sie wirken werden, sie sind aber bereits ein unendlich wertvolles Signal an die Bevölkerung, dass die Politik sich engagiert.
Der Trost: Die USA, die trotz ihrer Probleme immer noch pro Kopf der Bevölkerung ein Sozialprodukt erwirtschaften, das um ein sattes Drittel größer ist als der europäische Vergleichswert, mögen ihre Wirtschaft in de Griff bekommen. Umweltsünder Nummer eins bleiben sie dennoch! Tatsächlich?
Die Manager der amerikanischen Autoindustrie müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Straßenbild von ihren Fenstern von japanischen und europäischen Fahrzeugen geprägt wird und sind gezwungen bei der Regierung um immer höhere Subventionen zu betteln. Doch in den vergangenen Tagen zeigt sich, dass die Krise heilsame Wirkungen hat: Jetzt haben elektrisch betriebene und Hybrid-Fahrzeuge plötzlich höchste Priorität.
Wenn man beachtet, dass die New Yorker Verkehrsbetriebe auf Hybrid-Busse umstellen, die New Yorker Polizei Elektro-Motorräder einsetzt und vom Präsidenten über die Gouverneure bis hin zu den Bürgermeistern alle Grünprogramme betreiben, so könnte das Land, das den Kyoto-Pakt ignoriert, die Kyoto-Ziele noch vor Europa erreichen. Ein europäischer Albtraum.



Die USA schaffen es auf diese Weise indem sie die Welt von ihrem Konsum abhängig gemacht haben.
Nun haben sich die vereinigten Staaten derart verschuldet, dass 2 Billionen Dollar locker gemacht werden
müssten um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Auf der anderen Seite hält China den selben Betrag
an Dollardevisen. Damit hätten die Chinesen die Macht den Dollarkurs niederzumetzeln. Auf diese Weise
würden sie jedoch die USA samt ihren Staatsbürgern ihrer Schulden entledigen. Da wäre es beinahe noch besser, die im Grunde wertlosen frisch gedruckten US Dollar weiterhin anzunehmen,
und von den, durch die Krise arbeitslos gewordenen Kindern, zu Heizbriketts verpressen zu lassen.
"wieder"?, solche Krisen werden in den U.S.A. in der Regel mit Krieg behoben. Also viel Freude mit den AMIS!