Politik & Wirtschaft

Der renommierte Politologe Peter Filzmaier, der ehemalige SN-Chefredakteur Ronald Barazon, Wirtschaftsexperte Richard Wiens und die Unternehmerin Gertraud Leimüller über die Themen, die Österreich bewegen.

Login

Februar 2009 Archive

Gefällt mir 0 Gefällt mir
Der hier entlehnte Werbespruch wird mit der Aufforderung quittiert, die Kunden mögen die Waren des Werbers kaufen und ihn so vor Schaden bewahren. Für den grünen Stadtrat von Salzburg, Johann Padutsch, ist der Ruf „Raunz' net, kauf'" nicht entlehnbar. Schon passender wäre wohl die Aufforderung „Schützt Padutsch vor der grünen Kobra!".
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Am Wochenende suchen die EU-Staatenlenker eine gemeinsame Linie im Kampf gegen die Finanzkrise. Man will sich auch Präsident Nicolas Sarkozy zur Brust nehmen. Er hat mit protektionistischen Ansagen viele vor den Kopf gestoßen, etwa den tschechischen Ratspräsidenten Mirek Topolanek.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Wie oft habe ich erlebt, dass Wissenschafter Wasser predigen und Wein trinken: Da gab es den Professor, der niemals  müde wurde, die Vorzüge regelmäßigen Sports zu preisen - und selbst nicht einmal Sportschuhe besaß. Oder der Ernährungswissenschafter, der sich auf Vitamine spezialisiert hatte und selbst nur Kaffee und Zigaretten zu sich nahm. Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Und daran leiden offensichtlich nicht nur wir Laien.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Die Zukunft von Burgstaller und Haslauer ist von absurden Entscheidungen abhängig.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Mal ehrlich: Karneval in Österreich ist, von ein paar Inseln im innersten Salzkammergut abgesehen, eine eher matte Sache im Vergleich zu vielen anderen Regionen, nicht nur im Westen und Süden Deutschlands. Dennoch, wer käme auf die Idee, am Faschingsdienstag eine ernst gemeinte Diskussionsveranstaltung anzusetzen? Entweder läuft man Gefahr, das Thema lächerlich zu machen oder durch Ignoranz bestraft zu werden.

 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Ob der Absagen aus der Finanzszene hatten die Organisatoren des Opernballs die Idee, zwei Bankern die Moderation für das Fernsehen zu übertragen. Im letzten Moment entschied man sich dagegen. Schade, wie ein Mitschnitt der Generalprobe zeigt.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Werner Faymann und Josef Pröll werden künftige Historiker mehr beschäftigen als die meisten anderen österreichischen Politiker. Man wird umfangreiche Abhandlungen verfassen, um zu ergründen, warum die beiden vermeintlichen Hoffnungsträger der einstmals großen Parteien ÖVP und SPÖ das Land unbekümmert lächelnd in den Ruin geführt haben.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Rechnet sich geistig-schöpferische Arbeit noch? Diese Frage drängt sich auf, wenn demnächst ein Spitzenkleidchen des Stardesigners La Hong aus dem Hofer-Sackerl ragen wird. So schön es für die Konsumenten ist, dass Haut Couture zum Diskontpreis zu haben ist, so schlecht ist für die Kreativen dahinter das Signal, dass ihre Arbeit fast nichts kosten darf.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl ist derzeit praktisch rund um den Erdball präsent. Zu verdanken hat das Stadtoberhaupt dies der weltberühmten Balltradition der Bundeshauptstadt.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Kirchen und Parteien leiden oft an ähnlichen  Problemen. Eines davon ist der Personalmangel. In der Vorwoche standen die Ernennung des Linzer Weihbischofs sowie der Salzburger und Kärntner Wahlkampf im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Es ging  um Kirchen und politische Parteien. Das eine ist die soziale Organisationsform von Religion. In dieser finden sich Menschen mit gemeinsamen Wertvorstellungen zusammen. Das andere sind institutionalisierte Gruppen, deren Mitglieder mehr oder weniger derselben Ideologie anhängen und dieselben Vorstellungen für die Organisation der Gesellschaft haben.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Das Verhältnis zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber ist eigentlich unkompliziert. Auf der einen Seite jemand, der Geld braucht, auf der anderen jemand, der es hat. Beide müssen sich nur mehr über die Bedingungen einig werden, zu denen der Tausch - Geld gegen Sicherheiten - zu Stande kommt. In letzter Zeit kommt es da immer öfter zu Missverständnissen. Das müsste nicht sein.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Der sympathische Agrarier Josef Pröll ist im Nebenerwerb zur Tätigkeit als ÖVP-Obmann und Vizekanzler auch Finanzminister. Dass er dabei kein besonders professionelles Verhalten an den Tag legt, ist nicht weiter verwunderlich und kann ihm auch schwerlich vorgeworfen werden. So machte sich der Studiosus in Finanzpolitik diese Woche auf den Weg in die Länder, in denen einigen österreichischen Banken Milliardenverluste drohen, und überbrachte eine Botschaft.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir

Kennen Sie einen Pleitier? Vielleicht sind es bald viele, und das ist gar nicht schlecht. Kennen Sie einen Pleitier, also jemanden, den man besser nicht kennen sollte? In meinem Bekanntenkreis komme ich auf drei. 

 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Vier Monate vor der EU-Wahl laufen die Vorbereitungen in den Parteien an. In Österreich pflegen sich die größeren Parteien als letzte festzulegen.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Jahr der Parallelwahlen. Welche Partei  profitiert von den  gleichzeitigen Wahlkämpfen? In den USA nennt man es „split ticket voting". Gemeint ist, wenn Wähler bei unterschiedlichen Wahlen verschiedene Parteien wählen. Womöglich stimmen sie personenbezogen für den Kandidaten einer dritten Gruppe. All das an einem Tag und sogar innerhalb weniger Sekunden.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Die Krise zieht ihre Kreise. In London bleiben beim Auktionshaus Christie's jetzt sogar schon die Monets liegen. Für das Gemälde „La Promenade d'Argenteuil" fand sich kein Käufer, obwohl der Rufpreis nur läppische 5 Millionen Pfund betrug. Anderswo wäre man froh, wenn etwas liegen bliebe.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
In der allgemeinen Krisenstimmung wirken die aktuellen Probleme der USA wie Balsam auf den wunden Seelen der Europäer. Seit Jahren erklingen die Abgesänge auf die führende Wirtschaftsmacht der Welt, und Jahr für Jahr weist Amerika hervorragende Daten aus, die Europa in den Schatten stellen.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir

Originalität ist verdächtig und Ungehorsam führt zum Rauswurf." Dieser Satz stammt von Paulus Hochgatterer, der damit kürzlich die Zustände im Bildungswesen kritisierte. Als Psychiater und Schriftsteller hat Hochgatterer bestimmt ein feines Sensorium. Man kann also annehmen, dass der Befund nicht ganz falsch ist. Das ist alarmierend. Denn den Schulen und Hochschulen steht eine Wirtschaft gegenüber, die dringend mehr Originalität braucht.  

 

 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Das Brüsseler EU-Viertel ist eine Dauerbaustelle.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir

Wie viel Wahrheit ist den Menschen über die aktuelle Wirtschaftskrise zumutbar?Es dürfte sich bis ins hinterste Alpental herumgesprochen haben, dass wir eine schwere Wirtschaftskrise erleben. Wie gut oder grottenschlecht geht es Österreich wirklich? Zumindest im Vergleich mit der isländischen Pleite stehen wir super da. Was keine Kunst ist.
Echter Maßstab ist der EURIBOR (Euro Interbank Offer Rate) - ein internationaler Zinssatz, zu dem als beste Schuldner geltende Banken einander Geld borgen.