Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues in der Kategorie Wirtschaft

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Die Weltwirtschaft hat sich nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 erholt. Das Wachstum ist freilich nicht überall angekommen. 2011 gab es weltweit 27 Millionen mehr Arbeitslose als 2007. 

 
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Langgediente Piloten der AUA erhalten ab der 70. Flugstunde (im Monat) einen Zuschlag, ab der 88. Stunde bekommen sie das Doppelte bezahlt. Das steht so im Kollektivvertrag.
 
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Die Salzburger Festspiele gehören organisatorisch reformiert, aber nicht wirtschaftlich kastriert. Neider wollen das.

 
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Bisher haben AUA-Piloten Angriffe auf ihr Dienstrecht ausgesessen. Unter dem Dach der Lufthansa könnte die Strategie scheitern.
 
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Die Macht, die Ratingagenturen vorgeworfen wird, schreiben ihnen jene zu, die ihre Urteile kritisieren. 
 
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Auch wenn Standard & Poor's Österreich die Bestnote für die Bonität entzieht, ist es zu früh, den Weltuntergang zu beklagen.
 
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Zahlreiche junge Leute wurden und werden in Salzburg durch unseriöse Flugschulen abgezockt. Und die Justiz schaut zu.
 
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Die Plane kommt von US-Aid, die Holzwand darunter wurde von der Caritas gesponsert. Das Essen verteilt UNICEF und das Klo kommt von CARE. Sei immer fromm und gut, und dass dich ja jemand sieht.

 
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AUA fliegt im Notmodus

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Wer den AUA-Vorständen zuhört, könnte meinen, die heimische Fluglinie sei Opfer einer weltweiten Verschwörung: Arabischer Frühling, die Erdbebenkatastrophe in Japan, hohe Kerosinpreise und jetzt noch eine drohende Rezession, alles ist schuld, dass die - tatsächlich  harten - Sparbemühungen der AUA nicht den erwarteten Erfolg bringen.
 
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Neues Symptom, altes Problem

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Ohne das Management der UniCredit von sämtlichen Versäumnissen und Fehlern freisprechen zu wollen: Aber die aktuellen Probleme der Mailänder Großbank, ihre Kapitalerhöhung wie geplant bei den bestehenden Aktionären unterzubringen, sind nur zum geringen Teil hausgemacht.
 
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Mit Ungarn hat die EU einen neuen Krisenherd. Dabei geht es nicht nur darum, eine Pleite des Landes zu verhindern.
 
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Nein, zum Jahreswechsel auf 2012 sprudelte kein Champagner in der Europäischen Zentralbank, und auch nicht in den Staatskanzleien des Kontinents. Europa ist nicht nach Feiern zumute, ganz im Gegenteil. Nach einem fürchterlichen Jahr 2011, in dem mit überschaubarem Erfolg versucht wurde, die Lage in der Eurozone zu stabilisieren, blickt man mit Sorge in das neue Jahr. Und wie schon das vergangene wird auch 2012 zum Schicksalsjahr für den Euro, die Eurozone, ja ganz Europa hochstilisiert. Abgeleitet von Angela Merkels Satz, wonach Europa scheitern wird, wenn der Euro scheitert, lautet vielerorts die bange Frage: „Übersteht Europa 2012, und wie wird es am Jahresende aussehen?"
 
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Was war das nicht für ein Wehklagen, als die ÖBB in den vergangenen Jahren einen Riesenverlust einfuhren. Und was wird das für ein Jubel sein, wenn der neue ÖBB-Chef schon im kommenden Frühling erstmals wieder einen kleinen operativen Gewinn im Bahnkonzern vermelden kann.
 
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Das Weihnachtsgeschäft geht in die Verlängerung. Das hat mit niedrigen Zinsen und unserem Gehirn zu tun.
 
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Die durchaus verständliche Sorge um die Sicherheit unseres Essens ist längst zu einer Hybris geworden, die grenzenlos wuchert und immer mehr Geld verschlingt.
 
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Man kann den steigenden Konsumdruck, der besonders auf Jugendlichen und deren Familien lastet, schrecklich finden oder als übertrieben abtun. Er verschwindet deshalb nicht. Ob Schulkollegen, Freunde oder Vorbilder in Filmen und Videos - die Botschaft lautet „kaufen, kaufen" und „haben, haben".
 
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Die Justiz lässt sich derartig willig von Grasser an der Nase herumführen, dass es schwer ist, nicht an geheime Komplizenschaft zu glauben.
 
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Lang waren Staatsschulden kaum ein Thema in Europa. Die Zinsen waren niedrig, das Wachstum solid, die Schuldenlast daher erträglich. Dann platzte die Griechenland-Blase und mit einem Mal entdeckten Ratingagenturen und „die Märkte", dass viele Staaten hoch verschuldet waren. Seitdem ist nichts  wie früher, jetzt müssen Staaten sparen.
 
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Jetzt also auch die Masthühner. Nach den Kühen und den Legehennen kommt bald auch bei ihnen nur mehr Schrot aus GVO-freiem Soja ins Futter. Österreich ist damit international Vorreiter. Toll eigentlich.

 
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Das allgemeine Preisniveau um 3,6 Prozent höher als vor einem Jahr, der wöchentliche Einkauf gar um 6,9 Prozent teurer, da keimt augenblicklich ein böser Verdacht auf.