Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Viktor Hermann

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Verkehrsmittel müssen immer schneller und rationeller sein und sollen mehr Gewinn bringen. An die Risiken denkt keiner mehr.
 
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Christian Wulff und Viktor Orban könnten in Wien lernen, wie man Medien effizient beeinflusst.
 
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Amerikas Wahlkämpfe werden sehr oft auf den Flügeln des politischen Spektrums geschlagen, gewonnen werden sie allerdings in der Mitte. Deshalb kann es sich auch kaum ein Kandidat, und möge er noch so konservativ oder noch so progressiv sein, leisten, nicht irgendwann im Wahlkampf deutlich zur Mitte hin zu rücken.
 
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Wer sich der Mühe unterzieht, zum Jahreswechsel zu lesen, was zu früheren Gelegenheiten dieser Art in den Zeitungen stand und breit diskutiert wurde, kommt zum Schluss: Seit vielen Jahren geht es mit uns nur noch bergab. Prognosen sind meist schlecht, Wirtschaftsdaten auf dem Weg in den Keller, Weltuntergangsszenarien, wohin man schaut.
 
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Österreich gilt vielen als eine Art gelobtes Land. Vor allem Menschen in Not oder solche, die in Krisengebieten leben, sehen unsere Heimat als einen Hort der Sicherheit, wirtschaftlich ebenso wie sozial. Sie wollen ganz einfach weg aus dem Chaos, aus der Gefahr und der Armut. Und sie wollen dorthin, wo sie sich sicher fühlen - zu uns.
 
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Die deutsche Kanzlerin ist kühl und sachlich geblieben, als anderen längst der Kragen geplatzt und der Kamm geschwollen war.
 
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Auch wenn andere in Sorgen und Krisen ertrinken, wir leben in der Idylle und jammern übers Wetter.

 
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Auch wenn andere in Sorgen und Krisen ertrinken, wir leben in der Idylle und jammern übers Wetter.

 
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Die deutschen Behörden haben bei der Bekämpfung des Terrorismus zu lang nur in eine Richtung geschaut.

 
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Die Griechen sind derzeit eingequetscht zwischen einem überwältigenden Schuldenberg und den enormen Forderungen jener, die helfen müssen, diesen Berg zu bewältigen.
 
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Nur wer über Risiken für die Gesundheit und über die Möglichkeiten der Medizin Bescheid weiß, kann wirksam vorsorgen.

 
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Um das Pensionssystem zu sanieren, braucht es mehr als nur Politik. Eine andere Arbeitskultur ist notwendig.
 
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Der Versuch, das Verhalten von Menschen durch Steuern zu beeinflussen, kaschiert den Mangel an Fantasie und Macht von Politikern.
 
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Der ohrenbetäubende Krach, mit dem die beiden Türme des World Trade Centers in New York einstürzten, hallt bis heute nach, der Widerschein der Flammen dort und im Pentagon in Washington flackert noch immer in unseren Augen. Die Bedeutung historischer Ereignisse bemisst sich an den Wirkungen auf eine große Region und über eine lange Zeit.
 
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In Libyen werden Kriegsverbrechen offenbar. Gadafi und sein Clan müssen vor das Weltstrafgericht gebracht werden.
 
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Wir Europäer haben großes Interesse, dass an den Südküsten des Mittelmeers stabile, friedliche Staaten leben.

Einen Tyrannen zu stürzen ist nicht leicht. Das hat die Welt seit Mitte Februar gesehen: Die Libyer, die sich gegen Muammar Gadafi wandten, brauchten ein halbes Jahr und die Unterstützung der NATO, um den Diktator zu bekämpfen. Noch viel schwieriger wird es aber sein, die Revolution zu sichern, sie in einen politischen Prozess umzuwandeln, an dessen Ende ein stabiler Staat Libyen steht. Ein Staat, in dem der Ausgleich von Interessen zwischen den verschiedenen Stämmen ebenso gelingt wie die einigermaßen gerechte Verteilung der Gewinne aus den Bodenschätzen des Landes.
 
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Russland hatte die Chance, nach der Tyrannei die Demokratie zu gewinnen. Doch es beschied sich mit Putins Herrschaft.

 
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Herrschaft ohne die Legitimation durch die Beherrschten kann sich auch nicht durch den Bau von Mauern ewig schützen.Vor 50 Jahren hat das ostdeutsche Regime eine Bankrotterklärung abgegeben, die leider erst 28 Jahre später eingelöst wurde. Ostberlin versuchte, den Drang seiner Bürger nach Freiheit, Wohlstand, Liberalität und Demokratie mit Beton, Stacheldraht und Schießbefehl endgültig zu unterdrücken.

 
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Die Unruhen in britischen Städten zeugen von der Gewalt einer kleinen Gruppe von Menschen und der Ratlosigkeit vieler.
 
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Der ehemalige ägyptische Potentat Hosni Mubarak steht vor Gericht. Das wird der Demokratisierung des Landes gut tun.