Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Veronika Canaval

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Trotz aller gegenteiligen Versicherungen haben viele Menschen Angst, dass uns die Teuerung  in den nächsten Jahren davongaloppieren wird.
 
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Wir würden ja gerne der Statistik glauben,  die  für März  erstmals seit vielen Monaten einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen ausweist.  Es wäre ja auch ein schönes Ostergeschenk, wenn es  endlich zu einer  Trendwende auf dem Arbeitsmarkt   kommt.

 
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  Die Mineralölsteuer wird erhöht. Es kommt eine CO2-Steuer.  Die Reichen müssen mehr Steuer zahlen. Steuerprivilegien für Stiftungen müssen fallen.  Die Steuern auf Grund und Boden sollen  steigen. Eine Mehrwertsteuererhöhung ist  nicht auszuschließen. Die Bankensteuer kommt sicher. Die Vermögenszuwachssteuer vielleicht.
 
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Bitte um eine Atempause!

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Die Wortmeldungen an diesem Wochenende waren nicht gerade dazu angetan, um Heiterkeit zu verbreiten.  Zuerst kündigte der Finanzminister an, dass höhere Steuern auf Energie so gut wie fix seien. Treibstoffe,  Öl, Gas oder Kohle werden also  empfindlich teurer werden. 
 
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Das Forbes-Ranking der  reichsten Menschen stößt Jahr für Jahr auf große  Aufmerksamkeit. Was ist so spannend  daran, ob Bill Gates oder Carlos Slim Hélu der reichste Mann der Welt ist? Es sind  die gleichen Gründe, die  uns  dazu treiben, in  bunten Gazetten  das Schicksal von Königskindern und Stars zu verfolgen: Die indirekte Teilnahme an einer Welt, die  weit außerhalb unserer Reichweite ist.

 
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Österreich hat in Geldangelegenheiten international nicht den besten Ruf. Für jene, die Schwarzgeld zu verstecken hatten, war unser Land jahrelang eine gute Adresse. Das beharrliche Festhalten am Bankgeheimnis hat Österreich den unehrenhaften Titel einer Steueroase beschert und auf die „graue Liste"  der OECD gebracht. Von dieser Liste sind wir mittlerweile zwar gestrichen worden, doch die dazu notwendigen Schritte wurden nicht so sehr aus Einsicht, als vielmehr wegen des internationalen Drucks gesetzt.
 
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Hat Euroland eine Zukunft? Vor einem Jahr noch wäre eine solche Frage als Frechheit empfunden worden.

 
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Die  Hilfe für Griechenland muss mit strengen Auflagen verknüpft werden. Geschieht
das nicht, droht ein Dammbruch.

 
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 Was bedeutet es für einen Autohersteller, wenn  er wochenlang mit   Qualitätsproblemen und  Rückrufaktionen Schlagzeilen steht?  Wenn die  Kunden befürchten müssen, dass  seine Autos nicht sicher sind? Eine Antwort auf diese Frage  kann der deutsche Autohersteller Audi geben.
 
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  Die Deutsche Bank, eines der größten Geldhäuser Europas, hat im abgelaufenen Jahr einen Gewinn von fünf Milliarden Euro verbucht. Damit nicht genug: Bis 2011 will der Chef der Bank, Josef Ackermann, den Gewinn verdoppeln, also zehn Milliarden Euro verdienen. Gewinnmotor ist das Investmentbanking -  jene risikoreiche Geschäftssparte, die Mitschuld  an der schwersten Finanzkrise der Nachkriegszeit trägt.  
 
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Für Ingrid Flick war es ein „eher bescheidenes" Investment. Die Witwe des deutschen Multimilliardärs Friedrich Karl Flick hat im Zuge des Deals um die Hypo Alpe Adria eine Million Euro investiert und dafür  einen Gewinn von 400.000 Euro eingestrichen. Macht 40 Prozent Rendite innerhalb weniger Monate. 

 

 
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Wer sein Geld in Gold investierte, hat im Vorjahr ein sehr gutes Geschäft gemacht - vorausgesetzt, er ist zum richtigen Zeitpunkt ein- und zum richtigen ausgestiegen.   Den Großteil der Goldanleger bewegten freilich solche Überlegungen nicht - sie sehen ein Investment in Gold  vor allem als Sicherheitsnetz. 
 
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Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst. Dieses Zitat des Don-Camillo-Erfinders Giovanni Guareschi passt gut zur aktuellen Einschätzung der Konjunkturlage. Denn derzeit wird nahezu jede optimistische Äußerung über die Wirtschaftsentwicklung umgehend durch düstere Prognosen erstickt.
 
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Die Steuern werden steigen

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Noch sind die Neujahrsreden der Politiker nicht geschrieben, doch es ist anzunehmen, dass darin  viel vom Sparen  und vom Abbau der in der Krise angehäuften Schulden die Rede sein wird.  Ist auch gut so: Immerhin drückt derzeit jeden von uns eine (statistische) Schuldenlast von mehr als 25.000 Euro und das wird  noch mehr werden. 
 
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Kaufrausch - und was dann?

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Krise hin oder her - vor Weihnachten wollen sich die Österreicher nicht lumpen lassen. Die Umsätze im Weihnachtsgeschäft dürften die Vorjahreshöhe erreichen.

 
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Sechs Monate lang waren die Verbraucherpreise in Österreich weitgehend stabil, nun meldet sich die Inflation wieder zurück.  Freilich noch mit einem relativ schwachen Lebenszeichen: Die Teuerung  betrug im  November 0,7 Prozent. Vor einem Jahr  waren es  noch  2,3 Prozent.


 
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Trotz Krise werden in einigen  Branchen Arbeitskräfte händeringend gesucht. An erster Stelle: Pflege und Gesundheit.

 
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Sollten Sie noch grübeln, ob Sie  heuer für Weihnachtsgeschenke tief, weniger tief oder gar nicht in die Tasche greifen  sollen, verzagen Sie nicht: Handelsforscher wissen längst, dass   heuer pro Kopf und Nase 320 Euro für Geschenke ausgegeben werden - ganz egal, wie Ihre Entscheidung ausfällt.  Die Ermittlung   exakter  Einkaufssummen bereits vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts zählt Jahr für Jahr zu den wundersamen Ereignissen der  Vorweihnachtszeit.
 
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Die meisten von uns haben  eine Art Bauchgefühl, dass die  Krise  noch  nicht überstanden ist. Dabei gibt es viele Anzeichen für das Gegenteil: Die Wirtschaft ist im dritten Quartal erstmals wieder gewachsen, der Optimismus der Unternehmen steigt. Die Börsen haben wieder kräftig zugelegt  und im Handel brummt das Geschäft. Auch Umfragen zeigen, dass die Menschen sich langsam wieder besser fühlen.
 
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Wenn Betrüger zuschlagen

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Eine Salzburger Angestellte erlebte vor Kurzem einen Schock: Auf ihrer Kreditkartenabrechnung schienen Beträge in Höhe von 3000 Euro für Einkäufe in Italien auf. Sie war zu diesem Zeitpunkt freilich nachweislich nicht in Italien gewesen, konnte dort also auch kein Geld ausgegeben haben. Wieder einmal hat ein Betrüger zugeschlagen.