Martin ist ein lieber Bub und guter Schüler. Aufgeweckt, gescheit, sensibel und freundlich. Einem seiner Mitschüler in der Volksschule passt das nicht. Er sucht jede Gelegenheit, Martin in der Klasse zu schikanieren.
Es ist langsam langweilig. All die besorgten Mienen, die Hände, die über den Köpfen zusammengeschlagen werden, die Grübelfalten. Denn: unbestätigten Gerüchten zufolge lesen die Leute nicht mehr. Allerhöchstens ein paar Häppchen im Internet. Bücher aus Papier wird es sowieso bald nicht mehr geben, und jetzt erobern auch noch die elektronischen Lesegeräte à la Kindle den Markt. Überhaupt die Jugend . . . Und wieder einmal geht das Abendland unter.