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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Susanna Pollstötter

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Bussi aufs Bauchi

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Na, wie groß ist mein Mausilein? So groß? So ein großes Mausi bist Du schon? Blablablabla! Buh buh buh buh! Komm trink brav dein Flaschi, So bist du ein braves Mädi?"
Ein Großteil der Mütter ist sich wohl einig, dass es nicht nur peinlich und lächerlich ist, wenn Erwachsene in Babysprache auf ihre Kinder einplappern, sondern dass die Verniedlichung von Bauch (Bussi aufs Bauchi), Fuss (Ja, wo ist denn das Fussi?) oder Bub (Bubi) auch für den Intellekt eines Babys oder Kleinkindes sicher nicht förderlich ist. Schließlich spricht nichts dagegen, normal mit Babys zu sprechen, liebevoll, aber in ganzen Sätzen und mit korrekter Grammatik.
 
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Aber Mama, der Alex hat auch eine Playstation und mindestens fünf Spiele dafür. Warum krieg ich keine?" Kennen Sie das? Der Nachwuchs läuft schniefend hinter einem her und will mit dem Klagelied nicht und nicht aufhören. Das Thema: Spielkonsolen.
 
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Irgendwann kommt die Frage, unausweichlich und unbarmherzig. „Mama, wie kommen die Babys in den Bauch?", fragt der bald fünfjährige Sohn und streichelt über den Babybauch seiner Mutter. Unvorbereitet stammelt diese: „Also, wenn Mama und Papa sich sehr lieb haben, dann kann es sein, dass ein Baby kommt." Der Sohn nickt kurz, gibt sich damit aber nicht zufrieden. „Wie genau geht das", will er wissen. Was jetzt? Soll man einen Vierjährigen in die Geheimnisse der menschlichen Fortpflanzung einweihen? Wenn ja, wie viel ist einem Kind in diesem Alter zumutbar.
 
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Im Zimmer des Juniors schaut es aus wie Sau. „Mama, das sagt man nicht", würde der sagen, wenn er lesen könnte. Stimmt schon, aber es beschreibt das Chaos aus auf dem Zimmerboden verstreuten Autos, Puzzle und Kinderbüchern am besten. Im Wohnzimmer dominieren dafür unzählige Lego-Steine. Aufforderungen wie „Räum dein Zimmer auf" werden mit „Warum muss man immer aufräumen?" in Frage gestellt. Kurz gesagt. Die Mutter fordert ständig auf. Mit etwas Glück räumt der Sohn unter großen Widerworten auf. Meistens machen es aber die Eltern irgendwann entnervt.
 
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Die vom Land geplante Öffnung der Busspur für den Pkw- und Lkw-Verkehr sorgt in Eugendorf für gehörigen Wirbel. Am Donnerstag gingen die Eugendorfer deswegen sogar auf die Straße und forderten, dass „ihre" Busspur Busspur bleibt. Die Autofahrer standen wieder einmal im Stau. Aber das sind sie ohnehin gewöhnt, wenn sie durch Eugendorf müssen.
 
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Ein Anruf der Mutter bei den Großeltern. Der Sohn bzw. Enkel möchte in Zukunft lieber bis zur Sperrstunde im Kindergarten bleiben, als die Nachmittage bei Oma und Opa zu verbringen. Als Mutter ist man stolz auf so eine Nachricht. Der eigene Sohn wird langsam groß und selbstständig - so groß und selbstständig wie man als Vierjähriger  eben sein kann.
 
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Entlang der Wiener Bundesstraße im Ortsgebiet von Eugendorf leben rund 40 Personen. Ihre Häuser sind von haushohen Stauden verdeckt, die Lärmschutzfenster bleiben Tag und Nacht geschlossen, Gärten sind nach hinten ausgerichtet. Alles Versuche, sich gegen die Verkehrslawine vor der Haustür zu schützen.
 
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Ein Besuch im Asylantenheim. Das Haus ist frisch gestrichen, trotzdem sieht es abgewohnt aus. Vor dem Haus liegen alte Räder, Schlitten und Spielzeug durcheinander. „Typisch. Bei denen schaut es immer aus",  denke ich mir und schimpfe mich selbst für das Vorurteil. Auch drinnen ein tristes Bild. Kalte schmucklose Räume, vollgestellt mit alten Sofas und Sitzgruppen. Es riecht nach Essen. Begrüßt wird man von ein paar neugierigen Blicken aus Kinderaugen.
 
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Kinder sind das größte Geschenk überhaupt, heißt es. Und das stimmt auch. Das Leben in und mit einer Familie ist eine einzigartige Erfahrung, die einen wahren Schatz  in sich birgt.
 
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Wer in Salzburg eine Internistin oder eine Frauenärztin mit Kassenvertrag sucht, muss mitunter weite Anfahrtswege in Kauf nehmen bzw. er wird er gar keine finden. Denn derzeit gibt es etwa bei den Gynäkologen nur im Pongau und der Stadt Salzburg Ärztinnen mit Kassenvertrag. Im Pinzgau, Tennengau, Lungau und Flachgau geht die Frau entweder zum Frauenarzt oder zu einer Wahlärztin.


 
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In den Ohren so manchen Pendlers mag es nach Frotzelei oder zumindest nach einem Aprilscherz klingen. Aber weder haben wir April, noch kann man Salzburgs Politikern unterstellen, sie würden Pendler frotzeln.
 
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Kurz vor den Ferien ist die Betreuung der Kindergarten- und Schulkinder ein großes Thema. Warum müssen Kinder immer länger in die Betreuung? Warum haben Frauen ein schlechtes Gewissen, wenn sie für ihr Kind auch in den Ferien Betreuung brauchen? Fragen über Fragen, bei deren Antworten sich die Geister scheiden.
 
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Jetzt erklären Sie mir, liebe Frau, warum Sie für Ihr Kind  in den Sommerferien eine Betreuung brauchen?! Eine Mutter steht mit roten Gesicht vor dem Bürgermeister, ringt um Worte, bis sie schließlich mit einem knappen „Ich arbeite und kann nicht früher Schluss machen" antwortet.

 
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In Zeiten der Wirtschaftskrise sind gute Nachrichten Balsam auf unser aller Seelen. Eine solche gute Nachricht kommt heute aus Obertrum. Dort ist ein kleiner Nahversorger in Bedrängnis, weil ihm die großen Supermärkte im Ort die Kunden abspenstig machen. Doch zusperren muss er trotzdem nicht, dank der Kooperation zwischen einer Handelskette und einer sozialen Einrichtung.


 

 
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Wer Kinder hat, weiß: Der Besuch des Kindergartens ist der erste Schritt der Kleinen hinaus in die Welt, weg von der Familie, in die Obhut von Kindergartenpädagogen. So schwer dieses Loslassen Eltern und Kindern oft fällt, so wichtig ist es.

 
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Zugegeben, die Debatte wirkt langsam ermüdend. Seit Jahren - oder sind es schon Jahrzehnte? - bietet sich uns in Eugendorf das gleiche Bild: der Stau. Täglich wälzen sich endlose Autokolonnen durch den Ort. Die Anrainer leiden unter den Auswirkungen, die ein Verkehrsaufkommen von 35.000 Autos in 24 Stunden mit sich bringt. Die Pendler verlieren langsam aber sicher die Nerven, weil sie mit etwas Pech zwei Mal pro Tag sinnlos in ihren Autos sitzen und nicht weiterkommen. Trotzdem scheint ein Licht am Ende des Tunnels.