Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Stefan Veigl

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Natürlich wäre es schön, wenn alle Salzburger, die das wollen, in Einfamilienhäusern leben könnten. Das ist auch nach wie vor der Traum vieler.  Aber Faktum ist, dass das immer schwieriger wird  - weil alles zugebaut ist und die Grundpreise astronomisch sind.

 
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Keine Denkverbote

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Ja, zugegeben: Es ist  kühn, über den Neubau einer kombinierten Straßen- und Eisenbahnlinie in und um Salzburg nachzudenken - während überall Nebenbahnen systematisch ausgehungert und dann eingestellt werden.

 
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Tod und Sterben sind immer noch große Tabus in unserer Gesellschaft und werden verdrängt, wo es nur geht. Auch Medien berichten darüber, wenn es sich nicht um Unglücke, Kriege oder Katastrophen handelt, meist nur zu Anlässen wie Allerheiligen.

 
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Vergabe mit Augenmaß

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Im Jahr 2006 wurden die Vergaberegeln für  Bund, Länder und Gemeinden strenger. Seither müssen auch Aufträge mit niedrigerem Wert ausgeschrieben werden.
 
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Auch wenn sich manche eine Abwechslung im Chiemseehof wünschen: Für die Grünen wird es schwierig werden, nach der Wahl 2014  wie in Oberösterreich ein Mitglied der Landesregierung zu stellen.

 
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Was unterscheidet Beamte in Nieder- und Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg von jenen in Salzburg? Ihr Pensionsbezug! Denn wie der Rechnungshof (RH) 2009 vorgerechnet hat, haben sich diese vier Länder getraut, die Pensionsreform der Bundesbeamten in ihrem Wirkungsbereich durchzuziehen. Salzburg. Laut RH beträgt das Sparpotenzial in Salzburg allein 24 Millionen Euro.
 
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Eines ist sicher: Dicke Freunde werden Personallandesrat Sepp Eisl (ÖVP) und Personalvertreter Helmut Priller (FSG) in diesem Leben nicht mehr. Kein Wunder: Sie haben als Dienstgeber und Gewerkschafter unterschiedliche Interessen in der Diskussion um das Landespersonal zu vertreten. 
 
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Amerikanische Studien gehen davon aus, dass jeder Dollar, der in die psychische und physische Gesundheit eines kleinen Kindes investiert wird, sich fünf- bis zehnfach rechnet. Weil das Kind als Erwachsener nicht mehr verhaltensauffällig oder arbeitslos sei - oder gar ein Drogenproblem habe und mit dem Gesetz in Konflikt komme.

 
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Tücken der Demokratie

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Die Politiker der Stadt Salzburg dürften heute, Donnerstag, genau so klug sein wie vor drei Monaten.

 
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Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat in einem Interview betont, dass sie für Zugangsbeschränkungen an den hiesigen Unis eintritt. Denn  der freie Hochschulzugang sei ohnehin eine „Illusion", meint die Sozialdemokratin.

 
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Es ist schon verwunderlich: Laut dem Chef der Salzburger Mobilitätszentrale sinkt die Bereitschaft, eine Fahrgemeinschaft zu bilden mit zunehmender Länge der zurückzulegenden Strecke. Aber an der Erklärung des Experten ist wohl einiges dran: Das Auto sei ein ähnlich privater Raum wie das eigene Wohnzimmer.
 
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Die Idee hat Charme: Maxglan als verkehrsberuhigte Vorstufe zur Altstadt.



 
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Mehr Anreize setzen

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Das Image der Zivildiener in der Öffentlichkeit hat sich gewandelt: Einst waren sie als langhaarige Quasi-Wehrdienstverweigerer und Drückeberger verschrien. Heute  sind sie  gern gesehene und wichtigen Stützen  für den  Rettungsdienst oder die Arbeit mit Menschen, die wegen  Alters, Krankheit oder Behinderung besondere Bedürfnisse haben.   



 
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Sicherheit hat Vorrang. Und dass Radfahrer gerade auf einer Bergstraße ohne Fußgänger die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, die man bestmöglich schützen sollte, liegt auf der Hand. Aber ein schaler Beigeschmack bleibt doch, wenn jetzt gerade die Radfahrer benachteiligt werden.

 
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Bei den Politikergagen hat es der Landtag  schwer. Wie er es macht, ist es verkehrt: Einerseits wird gefordert, dass  bei den Amtsträgern aller Ebenen gespart werden soll - tut man  es, regen sich die Betroffenen auf und gehen gar zu Gericht.


 
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Die Kirche hat die Wahl

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Wenn sich einfache Pfarrgemeinderäte an die Medien wenden, sich österreichweit vernetzen und sich bei ihren Forderungen mit der kirchlichen Obrigkeit anlegen, muss die Not schon groß sein.


 
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Karriere mit Lehre. Der Spruch gilt in Salzburg weiterhin. Das war vor der Wirtschaftskrise so, währenddessen und auch heute. Ausgebildete Metallfacharbeiter, Tischler oder IT-Spezialisten sind immer gefragt.
 
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Ein mutiger Schritt

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Die Salzburg AG, der  Zementhersteller Leube, die Geschützten Werkstätten Salzburg, die Salzburger Landeskliniken,  der Salzburg Airport - und jetzt die hiesige Stadtverwaltung. Die renommierten Firmen haben eines gemeinsam:  Sie haben der Alkoholsucht den Kampf angesagt - ohne es  an die große Glocke zu hängen.   Bei  gefährdeten Mitarbeitern soll nicht mehr weggesehen  werden,  sondern mit einem Mix aus Druck und Hilfsangeboten eine Änderung  erreicht werden.  

 
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Die Nachmittagsbetreuung, 2004/05 eingeführt, ist   gemessen an Nachfrage  und Zulauf eine Erfolgsgeschichte: Denn die Zahl der Schüler, die ab Mittag noch in der Schule essen, Hausübungen erledigen und spielen, ist seit Beginn  um   90 Prozent gestiegen.  Darin sind sich Regierung und Opposition im Landtag einig.


 
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Auch wenn Prügel legales Erziehungsmittel waren, haben Opfer Anspruch auf Anerkennung, Therapie und Entschädigung.