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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues in der Kategorie Sport

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Red Bull hat die NHL im Hinterkopf und das Mittelmaß im Team. Kennen Sie den Unterschied zwischen den Red Bulls Salzburg und den Red Wings aus Detroit? Also: Die einen sind österreichischer Eishockey-Meister und haben im Lauf dieser Saison schon 44 Spieler eingesetzt. Die anderen sind NHL-Champion kamen kamen bisher mit 24 Spielern aus. . .
 
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Die Argumente, die gegen eine allgemeine Pflicht zum Kopfschutz auf der Piste sprechen, treffen nicht zu.

Skifahren kann nicht nur schön und erholsam sondern auch gefährlich sein. Das wissen wir nicht erst, seit dem der Ministerpräsident von Thüringen in der Steiermark in einen Skiunfall verwickelt war, bei dem eine Mutter von vier Kindern getötet wurde. Der Politiker trug einen Helm. Das dürfte ihm das Leben gerettet haben . Die Frau trug keinen Kopfschutz. Sie starb an ihren schweren Schädelverletzungen, wie eine Obduktion ergab. Warum geht es auf den Pisten plötzlich so rau her, möchte man fragen. Weil sich die Bedingungen in den vergangenen zehn Jahren radikal geändert haben. Das Material erlaubt wesentlich höhere Geschwindigkeiten, die bretteleben präparierten Abfahrten laden selbst ungeübte Fahrer zur Tempobolzerei ein. 
 
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Wolfgang Loitzl ist über sich hinausgewachsen und begeistert auch abseits der Skisprungschanzen.
 
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Wann dann, wenn nicht jetzt nach dem Weltcupslalom in Zagreb, müssen im ÖSV die Alarmglocken läuten: Nur eine Österreicherin (Kathrin Zettel) im Klassement, aber acht Deutsche, mit Siegerin Maria Riesch an der Spitze! Keine Frage, das ÖSV-Team ist vom Pech verfolgt, nach dem Ausfall der Stars Marlies Schild und Nicole Hosp ist Kathrin Zettel die einzige ernst zu nehmende Läuferin.
 
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Die Telefonatkontakte zwischen dem einen Teil der Teamführung, die in St. Moritz weilte, und dem Rest, der im Grödnertal war, haben im Lauf der letzten Woche deutlich zugenommen. Auch wenn kein Grund zu Nervosität bestand, wie man auch im Österreichischen Skiverband (ÖSV) stets und auch zu Recht betonte, so haben doch das Statistikdetail der einjährigen Sieglosigkeit auf der Abfahrt und die unverhohlene Kritik von Hermann Maier am Nachwuchs („Wir waren halt andere Typen") aufs Gemüt geschlagen.

 
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Benjamin Raich ist im Moment der einzige Siegläufer im ÖSV-Team in den Disziplinen Riesentorlauf und Slalom. Und wenn der Tiroler ausscheidet wie am Samstag im RTL von Val d'Isère? Philipp Schörghofer war bester Österreicher - als Achter. Der 25-jährige Salzburger hat seine Chance genützt und sich bei Cheftrainer Toni Giger für einen Start im WM-Riesentorlauf, der im Februar 2009 an gleicher Stelle stattfindet, empfohlen.
 
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Die Finanzkrise hat den Sport erreicht - nicht erst seit Hondas Formel 1-Ausstieg. Nur wollen das noch nicht alle wahrhaben.

Honda zieht sich aus der Formel 1 zurück, das deutsche Projekt für das Yachtrennen  America's-Cup ist nach dem Ausstieg des Hauptsponsors gescheitert, das IOC verliert zwei Topsponsoren und im ORF hält man es für denkbar, ab 2011 aus Kostengründen überhaupt ohne Fußball- und Formel-1-Rechte auszukommen. Es sind beliebig zusammen gestellte Meldungen aus den vergangenen Tagen, die zeigen: Die Finanzkrise ist im Sport angekommen. Gegenfrage: Warum in aller Welt soll ausgerechnet der Profisport verschont bleiben?
 
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Wer kennt noch die Formel-1-Rennställe Lotus, Tyrrell oder Brabham? Sie bauten Autos für Legenden wie Jim Clark, Jackie Stewart oder Nelson Piquet. Sie hamsterten WM-Titel und  sperrten eines Tages zu. Noch früher traten Maserati, Cooper oder Matra als stolze WM-Teams auf und verschwanden.
Die Formel 1 gibt es immer noch. Dass auch große Rennställe dicht machen gehört zur Geschichte dieses Sports. Dem Absprung geht meist eine enttäuschende Saison voraus - und bei Honda gab es 2008 nicht sehr viel zum Lachen.
 
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Bewegung ist gesund, wenn da nicht der Winter wäre ... Wie man sich am besten neu motiviert.

Winterzeit ist Stubenzeit. Finster am Morgen, wenn man zur Arbeit geht, finster am Abend, wenn man nach Hause kommt. Die Lust, sich hinaus in die frische Luft zu begeben, hält sich daher in engen Grenzen. Und dennoch will, sollte, müsste man eigentlich etwas für die eigene Fitness tun. Doch das Wissen und grundsätzliche Wollen ist die eine Sache. Daran scheitert es auch nicht, das Bewusstsein dafür ist stark ausgeprägt. Wenngleich Ausnahmen die Regel bestätigen.

 
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Bei der Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres 2008 sind ein paar merkwürdige Dinge passiert. Etwa, dass der Austria-Wien-Trainer (Karl Daxbacher) für einen Rapidler (Steffen Hofmann) votiert hat. Eine mutige Entscheidung. Und zwei Trainer, Frenkie Schinkels (Kärnten) und Paul Gludovatz (Ried), hatten Sieger Marc Janko nicht einmal unter ihren drei Top-Kandidaten aufgelistet. Die beiden haben sich wohl einen Scherz erlaubt, ansonsten müsste man an ihrer fachlichen Qualität zweifeln. Denn einen Stürmer, nach dem Spitzenclubs aus halb Europa angeln, zu ignorieren, ist schon ein starkes Stück.
 
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