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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues in der Kategorie Salzburg

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Mit taktischer Raffinesse kann auch eine kleine Oppositionspartei im Salzburger Landtag etwas bewirken. Am Mittwoch brachte die FPÖ ihren Antrag zur Kinderbetreuung durch. Ab 1. September 2009 wird es für jedes Salzburger Kind in Betreuung 50 Euro (ganztags) oder 25 Euro (halbtags) geben. Mit diesem Kompromiss hat die FPÖ die fest gefahrenen Positionen von SPÖ und ÖVP aufgeweicht. Am Ende konnte keiner Nein sagen. Nutznießer sind die Salzburger Mütter und Väter. Sie müssen diese 50 oder 25 Euro aber auch brutto wie netto auf die Hand bekommen. Es wäre absurd, wenn eine Gemeinde im Herbst 2009 die Kindergartengebühr erhöhen sollte, weil die Eltern ohnehin einen Landeszuschuss bekommen. Das Land muss den Gemeinden in dieser Sache streng auf die Finger schauen.
 
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Ein Hoffnungsschimmer nach vielen Hiobsbotschaften: Der Industrielle Mirko Kovats will die Papierfabrik in Hallein übernehmen und weiter führen. Noch ist nicht fix, ob der  Mutterkonzern der M-real Hallein AG  auf das  Angebot einsteigt. Der Druck auf den finnischen Papierkonzern, den  Standort und möglichst viele Arbeitsplätze in Hallein zu erhalten, dürfte  jetzt aber  steigen.
 
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Heute ist es der Urenkel eines Kaufmanns, der allen Unkenrufen über die Greißler zum  Trotz  an seine Zukunft als Nahversorger glaubt. Ein anderes Mal ist es eine Salzburger Elektronikfirma, die durch Spitzenprodukte wie LED-Blinklichter neue Zukunftsmärkte erobert und dadurch Einbrüche in anderen Bereichen ausgleicht. Der dritte ist ein Tischler mit ein paar Gesellen und Lehrlingen, die jetzt Überstunden leisten, damit die Weihnachtsgans in der nagelneuen Küche bruzelt.
 
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Über Sinn oder Unsinn der aktuellen Geschworenengerichtsbarkeit wird immer erst nachgedacht, wenn Irritationen auftreten. Dann heißt es: Bald wird etwas geändert. Passiert ist bisher nichts.
 
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Endstation Guatemala. Seit der  Abfuhr für  die Olympiaträume    2014    genügt     sich   Salzburg     selbst.  Olympische Spiele?  Unmachbar! Eine Alpine Ski-WM?    Wer braucht das? Visionen sind politisch nicht mehr angesagt.   Es herrscht eine neue Genügsamkeit. Und überhaupt:  Wir haben ja Mozart.    

 
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Sie sind nur die Spitze des Eisbergs - jene Schülerinnen und Schüler, die wochenweise von ihrer Schule verwiesen werden müssen, damit sie andere Kinder oder Jugendliche nicht gefährden. Keinem Lehrer und keiner Lehrerin ist zuzumuten, dass sie junge Menschen „bändigen", die mit einem halben Fuß vor dem Jugendrichter stehen.
Tatsache ist aber , dass die Schule ein „Heim der zweiten Stufe" wird, wie ein Bildungsexperte im SN-Gespräch sagte. Dass Mütter und Väter in ihrer Erziehungsaufgabe versagen, ist der Schule nicht zum Vorwurf zu machen. Sie muss aber damit leben, dass ihre Klientel nicht leichter, sondern schwerer erziehbar geworden ist.
 
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Max Laimböck weiß, dass er nicht alles durchsetzen konnte, was er sich vor fünf Jahren für die Salzburger Landeskliniken vorgenommen hatte.  Seine Analyse zum Abschied ist aber kein Blick zurück im Zorn.  Es ist die nüchterne Beschreibung des Verhältnisses der Landespolitik zu den Landeskliniken.
 
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An einem der letzten unverbauten Abschnitte der Salzach zwischen Sulzau und Stegenwald  soll ein neues Kraftwerk gebaut werden. Die Naturschützer sind entsetzt. Wenn dort ein Kraftwerk errichtet würde, gäbe  es in Salzburg praktisch keinen Ort mehr, der vor der Verbauung sicher sei, sagen sie.   

 
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Alle reden von den Krisen, von der Finanzkrise, der Wirtschaftskrise, der Energiekrise und der Klimakatastrophe. All die Krisen und Katastrophen hängen irgendwie zusammen - und bieten neue Chancen. Plötzlich werden in der Wirtschaft wieder Spargedanken und technische Lösungen salonfähig, über die vor wenigen Jahren nur belächelte Tüftler hinter verschlossenen Türen philosophiert haben.
 
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Am Anfang war Sepp Eisl. Der Agrarlandesrat und Schutzbevollmächtigte aller Bauern hat den Kampf gegen die 380-Kilovolt-Freileitung zu seinem ganz persönlichen politischen Thema gemacht. Endlich Flagge zeigen und ein bisserl mehr Politik machen als nur um die nutzbare Wohnfläche von Austragshäuschen feilschen.
Wider Willen musste LH-Stv. Wilfried Haslauer seinem Parteikollegen Eisl auf dem Ritt über den Bodensee folgen. Der Eiertanz um eine verfassungsrechtliche Prüfung zeigt, wie ungern Haslauer das tat - wohl wissend, dass der technische, ideologische und wirtschaftliche Streit um eine Teilverkabelung für die Wirtschaftspartei ÖVP eine Zerreißprobe  ist. 
 
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