Mit taktischer Raffinesse kann auch eine kleine Oppositionspartei im Salzburger Landtag etwas bewirken. Am Mittwoch brachte die FPÖ ihren Antrag zur Kinderbetreuung durch. Ab 1. September 2009 wird es für jedes Salzburger Kind in Betreuung 50 Euro (ganztags) oder 25 Euro (halbtags) geben. Mit diesem Kompromiss hat die FPÖ die fest gefahrenen Positionen von SPÖ und ÖVP aufgeweicht. Am Ende konnte keiner Nein sagen. Nutznießer sind die Salzburger Mütter und Väter. Sie müssen diese 50 oder 25 Euro aber auch brutto wie netto auf die Hand bekommen. Es wäre absurd, wenn eine Gemeinde im Herbst 2009 die Kindergartengebühr erhöhen sollte, weil die Eltern ohnehin einen Landeszuschuss bekommen. Das Land muss den Gemeinden in dieser Sache streng auf die Finger schauen.
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