Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Monika Graf

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Langgediente Piloten der AUA erhalten ab der 70. Flugstunde (im Monat) einen Zuschlag, ab der 88. Stunde bekommen sie das Doppelte bezahlt. Das steht so im Kollektivvertrag.
 
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Bisher haben AUA-Piloten Angriffe auf ihr Dienstrecht ausgesessen. Unter dem Dach der Lufthansa könnte die Strategie scheitern.
 
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AUA fliegt im Notmodus

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Wer den AUA-Vorständen zuhört, könnte meinen, die heimische Fluglinie sei Opfer einer weltweiten Verschwörung: Arabischer Frühling, die Erdbebenkatastrophe in Japan, hohe Kerosinpreise und jetzt noch eine drohende Rezession, alles ist schuld, dass die - tatsächlich  harten - Sparbemühungen der AUA nicht den erwarteten Erfolg bringen.
 
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Was war das nicht für ein Wehklagen, als die ÖBB in den vergangenen Jahren einen Riesenverlust einfuhren. Und was wird das für ein Jubel sein, wenn der neue ÖBB-Chef schon im kommenden Frühling erstmals wieder einen kleinen operativen Gewinn im Bahnkonzern vermelden kann.
 
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Man kann den steigenden Konsumdruck, der besonders auf Jugendlichen und deren Familien lastet, schrecklich finden oder als übertrieben abtun. Er verschwindet deshalb nicht. Ob Schulkollegen, Freunde oder Vorbilder in Filmen und Videos - die Botschaft lautet „kaufen, kaufen" und „haben, haben".
 
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Der Wettbewerb hat den ÖBB-Kunden auf der Weststrecke schon Vorteile gebracht, bevor er begann. Sonst wird sich lange nichts ändern.
 
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Österreich wird demnächst besser geschützt sein. Nicht vor ansteckenden Viren sondern vor Geld, vor allem aus Ländern in denen es - im Gegensatz zu Europa - noch reichlich vorhanden ist, wie etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
 
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Der Kampf um kräftige Lohnerhöhungen hilft auch dem Budget. Den Arbeitnehmern helfen geringere Einkommenssteuern mehr.
 
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Überlegungen, aus der OMV einen Energiekonzern zu machen, sind unter dem neuen Chef Gerhard Roiss vom Tisch.
 
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Verschobene Ziele

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Es kommt einigermaßen spät, klingt aber wirklich gut, was die ÖBB und die zuständige Ministerin für den Bahnverkehr der Zukunft versprechen: Mehr Züge, moderne Bahnhöfe, einen klaren Taktfahrplan und - nicht zuletzt - deutlich kürzere Fahrzeiten.
 
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Nur weil etwas komisch riecht, muss es noch nicht faul sein. So wurde der Aktiendeal, der Telekom-Managern vor sieben Jahren zu saftigen Prämien aus ihren Aktienprogrammen verholfen hat, bisher abgetan.

 
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Was derzeit an den Börsen passiert, bildet die Verunsicherung ab, die viele von sich selbst und ihrem Umfeld kennen.

 
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Wie soll eine Airline mit 13 Flügen pro Woche der AUA schaden können, fragt dieser Tage ein kritischer Leser angesichts des wilden Streits zwischen AUA und Emirates. Das klingt tatsächlich nicht plausibel. Doch Emirates ist die am schnellsten wachsende und bei Langstreckenflügen mittlerweile größte Airline der Welt: ein gefährlicher Gegner.
 
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Zuerst haben wir kein Glück gehabt und dann ist noch Pech dazu gekommen. So lässt sich sarkastisch die Situation der AUA beschreiben.
 
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Wer wenig Geld in der Staatskasse hat - wie derzeit fast ganz Europa - sollte genau überlegen, wofür es ausgegeben wird. Das gilt auch für das Ökostromgesetz, das vergangene Woche im Nationalrat zur Freude von Wirtschaftsminister, Umweltorganisationen und Ökostromerzeugern beschlossen wurde.
 
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Der Vergleich macht sicher. Der Flughafen Wien wirkt, gemessen am Züricher Airport, verlottert. So wie das Terminal 2 -  fertiggestellt in den 60er-Jahren - darf heute eine Check-in-Halle schlicht nicht mehr aussehen. Doch geht es längst nicht nur um bauliche Mängel. Das Gleiche gilt für viele Abläufe auf dem Flughafen - sei es die schlechte Ausschilderung und mangelnde Koordination von Bus- und Bahnanbindung, die unaufgeräumte Gepäckhalle oder die Mülltonnen bei den Sicherheitskontrollen an den Gates.
 
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ÖGB-Chef Erich Foglar hat recht: Welche europäische Staatsbahn soll sich bitteschön für die ÖBB interessieren? Die Großen in Europa haben alle ihre eigenen kleinen und großen Probleme. Privatbahnen wiederum wären von Sinnen, wenn sie bei einem der Ex-Monopolisten mit unkündbaren Mitarbeitern und unzähligen Sonderregelungen einsteigen.  Ihr Vorteil ist ja eben, dass sie schlanker sind und keine Altlasten mitschleppen.
 
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Sieben Jahre nach dem Beitritt der ehemaligen Ostblockstaaten zur EU ist es übernächste Woche so weit. Tschechen, Slowaken, Ungarn, Slowenen, Polen, Letten, Litauer und Esten dürfen, was andere EU-Bürger schon seit Jahren dürfen - und in Wahrheit kaum tun: ungehindert nach Österreich zum Arbeiten kommen.
 
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Hand aufs Herz: Auch wenn die Post morgen eine Aktion für einen Billig-Brief für fünf Cent oder eine Flatrate für 50 Postkarten pro Monat ins Leben riefe: Würden Sie mehr schreiben? Einmal abgesehen davon, dass im Geschäft mit Privatkunden keine Rabatte vorgesehen sind, darf das bezweifelt werden. 
 
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Zum Tanken verdammt

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An sich hat Verkehrsministerin Doris Bures nichts mit Benzinpreisen zu tun. Die Steuererhöhung geht auf das Konto ihres Kollegen Josef Pröll, um mehr Preistransparenz kümmert sich das Wirtschaftsministerium.