Neues von Michael Smejkal
Für einen Neubeginn war das schon sehr ansehnlich: Fünf Mann in der ersten Abfahrt unter den Top 10, das zeigt, dass man sich um die Zukunft der schnellen ÖSV-Truppe nicht sorgen muss. Wobei gerade der dritte Platz von „Standby-Abfahrer" Hannes Reichelt alle Stärken und Schwächen im heimischen Skisystem offenlegt.
Die erste Woche der Frauenfußball-WM ist vorbei - und man muss ehrlich gesagt den Hut ziehen. Das bezieht sich gar nicht erst auf die Leistungen, sondern auf den Druck, der sich um dieses in Deutschland längst zum Sommermärchen hochstilisierte Ereignis aufbaut.
Schade: Das wichtigste Tippspiel der Salzburger Eishockeyfans - nämlich: Welcher Salzburg-Spieler wird nach dem ersten Match gegen den KAC warum gesperrt? - entfällt heuer. Denn die erste Strafe gab es schon VOR dem Finale. Nun leistet sich die Liga für genau solche Situationen wie Welsers Check einen Strafsenat, dessen Urteil auch zu akzeptieren ist. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, wann der Strafsenat unter seinem Klagenfurter Vorsitzenden Karl Korentschnig glaubt, handeln zu müssen.
Nicht einmal in Zeiten des Internets ist es einfach, Informationen über Kevin Esteve Regail zu finden.
Was man sich früher vielleicht gewünscht hätte, wird bei den heute beginnenden Titelkämpfen für den ÖSV wahr. Bodenständig, verlässlich und solid. Was man für gewöhnlich deutschen Autobauern nachsagt, gilt in den nächsten zwei Wochen wohl auch für die Titelkämpfe im alpinen Skisport. Mit der Wahl der bayerischen Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort ging der Weltverband FIS allen Schwierigkeiten aus dem Weg, die man mit Wetter (Morioka), Organisation (Bormio) oder arktischen Temperaturen (Aare) schon hatte oder haben kann.



