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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Michael Smejkal

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Das Fest hat sich verselbstständigt, die Abfahrt ist ein schmückendes Beiwerk der Champagner-Sause.
 
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Neun Tage mit Bedeutung

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Die Rollen waren klar verteilt am Lauberhorn: Erst der sentimentale Schlusspunkt für Didier Cuche bei seinem 13. Antreten auf dieser Abfahrt, dann am Sonntag die Fortsetzung der Slalom-Show des neuen Alpinstars Marcel Hirscher.
 
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Dass man sich im Slalom im sportlichen Niemandsland wiederfindet, wenn man nicht alles riskiert, ist keine wirklich neue Erkenntnis mehr.
 
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Für einen Neubeginn war das schon sehr ansehnlich: Fünf Mann in der ersten Abfahrt unter den Top 10, das zeigt, dass man sich um die Zukunft der schnellen ÖSV-Truppe nicht sorgen muss. Wobei gerade der dritte Platz von „Standby-Abfahrer" Hannes Reichelt alle Stärken und Schwächen im heimischen Skisystem offenlegt.

 
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Auch wenn es bei diesem Vergleich dem allmächtigen ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel stets die Zornesröte ins Gesicht treibt, sei dieser Vergleich noch einmal bemüht: Dividiert man die Punkte des im Nationen-Weltcup übermächtigen ÖSV auseinander, so heißt weltweit das Skiland Nummer eins fast regelmäßig Salzburg.
 
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Der 4. Juli 2007 war ein ebenso denkwürdiger wie schwarzer Tag für den Salzburger Sport. Vordergründig war in Guatemala die Salzburger Olympia-Bewerbung für 2014 gescheitert, tatsächlich verabschiedete sich aber gleich die ganze Salzburger Stadtpolitik vom Sport.
 
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Das Restaurant in Kosice trug einen bedeutungsschweren Namen: „Golem", benannt nach dem jüdischen Fabelwesen. Drinnen skizzierte Giuseppe Mion, Sportwart des Verbands, passend ein unheilvolles Bild von der Zukunft des österreichischen Eishockeys.
 
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Kaiserwetter über dem Kitzbüheler Horn und tausende Radfahrer, die Österreichs steilsten Radberg zuvor mit dem Rad bezwungen haben: Für eine viel zu kurze Woche wirkt Österreich so, als wäre es eine Radsport-Nation und das Mekka des heimischen Sports wäre auf dem Kitzbüheler Horn und nicht vis-a-vis auf dem Hahnenkamm angesiedelt.
 
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Die erste Woche der Frauenfußball-WM ist vorbei - und man muss ehrlich gesagt den Hut ziehen. Das bezieht sich gar nicht erst auf die Leistungen, sondern auf den Druck, der sich um dieses in Deutschland längst zum Sommermärchen hochstilisierte Ereignis aufbaut.

 
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Über Joseph Blatter wurde in den letzten Tagen genug gesagt und geschrieben und die Vorgänge der letzten Tage bedürfen ohnedies kaum mehr einer Kommentierung.
 
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Die Hierarchien im Eishockey sind bei dieser WM ordentlich durcheinander geraten, nur eine Serie hat Bestand: Österreich steigt vermutlich nach 2005, 2007 und 2009 zum vierten Mal en suite ab.
 
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Alles lei-lei-wand

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Welsers Attacke an Gratton ist eine Seite. Die Willkür, mit der der Strafsenat derzeit handelt, ist die weitaus schlimmere Seite.
Schade: Das wichtigste Tippspiel der Salzburger Eishockeyfans - nämlich: Welcher Salzburg-Spieler wird nach dem ersten Match gegen den KAC warum gesperrt? - entfällt heuer. Denn die erste Strafe gab es schon VOR dem Finale. Nun leistet sich die Liga für genau solche Situationen wie Welsers Check einen Strafsenat, dessen Urteil auch zu akzeptieren ist. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, wann der Strafsenat unter seinem Klagenfurter Vorsitzenden Karl Korentschnig glaubt, handeln zu müssen. 
 
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Zwei Bretteln und a g'führiger Schnee - darauf reimt sich immer öfter Au weh statt juchee. Es hat nicht erst des entsetzlichen Sturzes von Hans Grugger samt lebensgefährlicher Verletzungen bedurft, um festzustellen, dass der Skisport erstens ein massives Sicherheitsproblem hat und zweitens auf ein nicht minder großes Imageproblem zusteuert
 
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Von wegen Er-&-Sie-Lauf

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Die Witze über den ambitionierten „Er-&-Sie-Lauf" sind vorerst verstummt. Der Teambewerb in seiner neuen Form entpuppte sich am Mittwoch als die große Überraschung dieser laufenden Ski-WM. .
 
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Grüße aus Andorra

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Nicht einmal in Zeiten des Internets ist es einfach, Informationen über Kevin Esteve Regail zu finden.

 
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Wie viel Sport tatsächlich mit Psychologie zu tun hat, sieht man bei der laufenden Ski-WM.
 
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Was man sich früher vielleicht gewünscht hätte, wird bei den heute beginnenden Titelkämpfen für den ÖSV wahr. Bodenständig, verlässlich und solid. Was man für gewöhnlich deutschen Autobauern nachsagt, gilt in den nächsten zwei Wochen wohl auch für die Titelkämpfe im alpinen Skisport. Mit der Wahl der bayerischen Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort ging der Weltverband FIS allen Schwierigkeiten aus dem Weg, die man mit Wetter (Morioka), Organisation (Bormio) oder arktischen Temperaturen (Aare) schon hatte oder haben kann.

 
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Es bleibt dabei: In den letzten fünf Jahren gab es einen einzigen ÖSV-Sieg am Hahnenkamm (Klaus Kröll im Super G 2009). Diese nicht wirklich gute Bilanz im Vergleich zu 19 ÖSV-Hahnenkammsiegen zwischen 1996 und 2003 wäre normal Anlass für ein paar kritische Fragen, ebenso wie der Umstand, dass heuer nur noch sieben heimische Abfahrer beim bedeutendsten aller Skirennen am Start waren.
 
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Wieder liegt ein Läufer nach einem Sturz auf der Streif im Koma - und wieder wird die Show weitergehen.
 
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Es sind die zweiten hundert Jahre, die an diesem Wochenende für den alpinen Skisport beginnen. Denn der erste Skikongress 1910 in Norwegen gilt allgemein als die Geburtsstunde dieses Sports, auch wenn mancherorts schon früher mit der Technik begonnen worden war.