Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Martin Arbeiter

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Die Salzburger Wirtschaft steht auf mehreren  kräftigen Beinen: Der Industrie und dem Gewerbe, der Dienstleistungsbranche und dem Tourismus. Jetzt - in  der Krise - ist das ein  unbezahlbarer Vorteil.  Die Experten gehen heute davon aus, dass der Abschwung in Salzburg weniger drastisch ausfallen wird wie in anderen Regionen.
 
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Ein Hoffnungsschimmer nach vielen Hiobsbotschaften: Der Industrielle Mirko Kovats will die Papierfabrik in Hallein übernehmen und weiter führen. Noch ist nicht fix, ob der  Mutterkonzern der M-real Hallein AG  auf das  Angebot einsteigt. Der Druck auf den finnischen Papierkonzern, den  Standort und möglichst viele Arbeitsplätze in Hallein zu erhalten, dürfte  jetzt aber  steigen.
 
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Zwei Hiobsbotschaften für das Lammertal binnen weniger Tage: Die Martin-Bau GmbH in St. Martin am Tennengebirge ist schon in Konkurs geschlittert.  Am Mittwoch meldet die  Schachl Gebirgsholz GmbH in Abtenau die Insolvenz an. Mehr als 140 Mitarbeiter zittern um ihren Job.

 
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Es kann nicht immer nur bergauf gehen. Diese Binsenweisheit bewahrheitet sich jetzt auch in der Salzburger Wirtschaft. Viele Firmen kämpfen mit massiven Auftragsrückgängen.
Jahrelang lief der Konjunkturmotor auf vollen Touren: Die Firmen mussten die Produktion ausbauen, um die Nachfrage - vor allem aus Osteuropa - befriedigen zu können.
Jetzt ist - praktisch über Nacht - alles anders. Die Optimisten sprechen davon, dass die Wirtschaft sich wieder auf normalem Niveau einpendelt. Die Pessimisten sehen eine Wirtschaftskrise - auf die fetten Jahre könnten die mageren folgen.
 
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Verluste für SPÖ und ÖVP, Gewinne für die Freiheitlichen. In dieser Vorausschau waren sich die Auguren vor der Wahl einig.
 Dass die Ohrfeige für SPÖ und ÖVP derart schmerzhaft ausgefallen ist, wollten die beiden Parteien nicht wahr haben. Die Freiheitlichen haben stark zugelegt. Die Grünen hatten  erwartungsgemäß  einen sehr schweren Stand.
 
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Nur wer laut schreit, dem wird gegeben. Nach diesem Motto funktioniert auch Politik. Im Vorfeld der Nationalratswahl haben sich die Parteien mit Versprechungen für die eine oder andere Klientel  übertrumpft. Dabei geht es um viel Geld - wie viel, darüber streiten noch die Parteien.

Eine Gruppe, die keine Lobby hat, sind die Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher. Viele von ihnen leben knapp an der Armutsgrenze - zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben. Wer hinter die Kulissen blickt, der sieht, dass viele Betroffenen jeden Cent drei Mal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können.

 
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Ein Bürgermeister, der mit einer Namensliste gegen seine ehemalige Partei antritt. Das ist für die Parteien ein Horrorszenario. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass der Bonus des Bürgermeisters sehr schwer wiegt.  Davon können ÖVP und SPÖ ein Lied singen.
In  Großarl konnte   Bgm.  Peter Hettegger im Herbst 1989  sein Amt souverän verteidigen, obwohl er mit der ÖVP übers Kreuz geraten war. Die Namensliste von Hettegger holte neun  Mandate, die ÖVP   nur vier.


 

 
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Salzburg, Vorarlberg und Wien. Das sind die einzigen Bundesländer, die keine Pendlerhilfe auszahlen. Jetzt haben sich SPÖ und ÖVP  auch in Salzburg dazu durchgerungen, den Anstieg der Spritpreise   abzufedern und  zugleich den öffentlichen Verkehr zu stärken.
 Die Einigung sieht vor, dass Fernpendler, deren Jahresverdienst 31.500 Euro brutto nicht übersteigt, bis zu 380 Euro pro Jahr bekommen. Als Fernpendler gilt, wer mehr als 25 Kilometer zur Arbeit fahren muss.  Wem  die Benützung von Bus oder Bahn zumutbar ist,  erhält die Beihilfe  nicht.
 
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Salzburg hat es nicht leicht, im Wettstreit um neue Betriebe mitzuhalten. Die Vorzüge reichen zwar von einer  traumhaften Umgebung und viel Kultur bis zu  gut ausgebildeten Mitarbeitern. Bei den Grundpreisen kann Salzburg aber mit den „Diskontern" nicht mithalten. 
 
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In den Wahlprogrammen aller Parteien steht ein Punkt ganz oben: Die Stärkung der ländlichen Regionen - vor allem bei der Infrastruktur. Die Realität sieht anders aus. Die Liste der Institutionen, die in den vergangenen Jahren die Zahl der Standorte reduziert hat, ist groß. Das reicht von den Bezirksgerichten über die Post bis zur Polizei. Manche Lagerhäuser wurden zusammengelegt und  einige Tankstellen und Greißler  auf dem Land haben dichtgemacht.

 
Salzburg: Stadt SalzburgFlachgauTennengauPongauPinzgauLungau
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