Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Manfred Perterer

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Erwin Prölls Vorschläge zur Staatsreform sind von persönlichen Motiven geprägt. Das nimmt ihnen die Glaubwürdigkeit.

 
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Die Salzburger Festspiele gehören organisatorisch reformiert, aber nicht wirtschaftlich kastriert. Neider wollen das.

 
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Niko Pelinka hat die Kurve gekratzt und seine Bewerbung zurückgezogen. Für Freude darüber besteht kein besonderer Anlass.

 
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Beim Geld hört sich die Freundschaft auf. Und so erhielt das ohnehin angespannte Verhältnis der Europäischen Union zu England beim Gipfel eine weitere, tiefe Schramme. Die Briten waren von Beginn an Europameister im Braten von Extrawürsten: kein Euro, kein Schengen, dafür aber einen fetten Britenrabatt auf die EU-Beiträge.
 
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Einzelne Funktionen von Kommunen kann und soll man zusammenlegen. Die Gemeinden selbst jedoch nicht.

 
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Es gibt mehrere Gründe, warum die von Initiator Hannes Androsch erträumte Million Unterschriften nicht erreicht wurde.

 
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Die "Salzburger Nachrichten" starten mit der ersten digitalen Tageszeitung Österreichs in ein neues Zeitalter: Qualitätsjournalismus auf allen Kanälen.

 
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Der steirische Reformeifer wird zu Recht beklatscht. Man kann aber auch übers Ziel hinausschießen, wie der Taferlstreit zeigt.

 
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Die Griechen sollen über die Annahme der EU-Hilfe selbst entscheiden. Die Regierung spielt damit den Ball dem Volk zu.

 
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Am Nationalfeiertag tagen in Brüssel die Ministerpräsidenten der EU. Sie werden ein Stück Selbstständigkeit dort lassen.

 
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Die Mächtigen haben ein großes Interesse daran, dass die Kontrolle durch unabhängige Medien so gering wie möglich ist.

 
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Interesse an Politik? 74 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sagen: Nein. Dieses Ergebnis einer aktuellen IMAS-Studie erschreckt zwar, aber es überrascht nicht. Gemeint ist die institutionelle Politik, wie sie uns täglich begegnet. Korruptionsverdacht, Streit, Unfähigkeit und Untätigkeit geben hier einander die Hand.

 
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Der neue alte ORF-General startet mit einer schweren Hypothek in die neue Ära. Jetzt muss er sich politisch emanzipieren.Jeder hat eine zweite Chance verdient, auch Alexander Wrabetz.

 
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Wolfgang Schüssel tat am Montag das, was er schon nach der Wahl 2006 hätte tun sollen. Er kehrte der Politik den Rücken.

 
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Es schickt sich nicht, die eigene Zeitung zu zitieren. Man gerät leicht in den Verdacht, ein eitler Fatzke zu sein. In manchen Fällen ist ein Rückblick aber erlaubt oder sogar angezeigt, wenn dadurch belegt wird, dass sich eine Entwicklung längst abgezeichnet hat und für alle erkennbar war.

 
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Die Affäre um angebliche Kursmanipulationen in der früheren Telekom Austria wirft die Frage auf, welchen Einfluss die Aussicht auf üppige Bonuszahlungen auf das Verhalten von Managern haben kann.

 
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Jahrelang wollten die Großen in Europa nichts von enger Zusammenarbeit wissen. Doch die Not treibt die EU-Staaten zusammen. Die EU, zumindest die Eurozone, befindet sich auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa. Die Absichtserklärung der deutschen Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten, eine europäische Wirtschaftsregierung installieren zu wollen, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Er ist die Konsequenz aus den schweren Fehlern, die schon bei der Einführung des Euro gemacht wurden.

 
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Damit dürfte wohl nicht einmal Alexander Wrabetz gerechnet haben: Der neue alte Generaldirektor des ORF erhielt bei seiner Wiederwahl am Dienstag 29 von 35 Stimmen.

 
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Das Erschreckende am (nicht rechtskräftigen) Urteil über den Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch ist, dass die halbe Republik über den Schuldspruch richtig erschrocken ist.

 
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Es gibt Wichtigeres als eine Debatte über den Text der Bundeshymne. Dennoch tut die Diskussion Österreich gut.