Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Karin Zauner

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Die Weltwirtschaft hat sich nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 erholt. Das Wachstum ist freilich nicht überall angekommen. 2011 gab es weltweit 27 Millionen mehr Arbeitslose als 2007. 

 
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Das Weihnachtsgeschäft geht in die Verlängerung. Das hat mit niedrigen Zinsen und unserem Gehirn zu tun.
 
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Zeige mir, wie ihr feiert und ich sage dir, wie es um euer Betriebsklima steht. Mitarbeiter, die abseits alltäglicher Probleme und unterschiedlicher Auffassungen im Job, nicht miteinander mal fröhlich sein können, haben auch bei der Arbeit im Team so ihre Schwierigkeiten. Doch Teamarbeit bringt bessere Ergebnisse. Teams zeichnen sich dadurch aus, dass sie gemeinsame Ziele haben und diese erreichen. Genau das gehört aber dann auch gemeinsam gefeiert, weil dies den Einzelnen und das Miteinander stärkt, sowie Zuversicht für künftige Herausforderungen gibt.
 
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Die Quote wirkt

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Frauenquoten brauchen wir nicht, es muss reichen, etwas zu können, gut zu sein. Als  Quotenfrau betrachtet zu werden macht die Frauen doch nur kleiner, schmälert ihr Ansehen, weil man dann an ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zweifelt. Nach dem Motto: Das Mädel schafft es ohne Quote nicht.
 
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Die Reallöhne sinken seit Jahren. Frauen sind besonders betroffen. 
 
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Versichert von der Wiege bis zur Bahre. Für alles muss heute  vorgesorgt sein: die Ausbildung der Kinder abgesichert, der mögliche Krankenhausaufenthalt im Komfortzimmer vorfinanziert,   der Hausrat versichert und Pension samt Pflege gesichert. Und jetzt auch noch eine Versicherung für den Fall abschließen, dass man  irgendwann seinen Beruf  nimmer ausüben kann, zumindest für eine bestimmte Zeit.
 
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Welche Logik hat es, wenn von allen Talenten in Österreich nur 16 Prozent Frauen in Führungsebenen landen, aber 84 Prozent Männer? Gar keine. Ganz oben an der Spitze sackt der Frauenanteil sogar noch in den einstelligen Prozentbereich ab. Und obwohl das Thema mehr Frauen in Führungsebenen ein gesellschaftliches Dauerthema in den vergangenen Jahren geworden ist, findet die Entwicklung in Deutschland und in Österreich im Schneckentempo statt.
 
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Die Beschäftigten in der Metallindustrie sind die ersten, die ihren Zorn über eine beschämende Lohnentwicklung zeigen. Und plötzlich war alles anders. Das jährliche Ritual bei den Lohnverhandlungen der Metaller ist Geschichte.

 
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In der gegenwärtigen Schuldenkrise,  Eurokrise und/oder Bankenkrise - so genau weiß im Moment niemand, welche Krise gerade durchlebt wird - kommt Ihnen manches bekannt vor? Zu Recht: Denn blättert man die Zeitungen vom Herbst 2008  durch, könnte man die eine oder andere Passage eins zu eins übernehmen - keiner würde es merken.
 
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Das teure Schweigen

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Über Geld redet man nicht. Das kommt Frauen teuer zu stehen. Denn so wissen sie nicht, was ihnen zustehen würde.
 
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Dem Skifahren wurde   ein schleichendes Siechtum vorausgesagt. Der Sport sei veraltet,  der Schnee komme zudem immer  unzuverlässiger, und teuer  sei  Skifahren  obendrein,   wurde geunkt.  Tatsächlich ging die Branche in den vergangenen Jahren durch ein Tal der Tränen. Doch schon 2010  verbuchten  die maßgeblichen   heimischen Hersteller wieder  zum Teil schöne Gewinne.    

 
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Wirtschaft und Politik liefern einen Kriminalfall nach dem anderen. Gleichzeitig findet Wirtschaftspolitik nicht mehr statt. 
 
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Das Fatale an Wirtschaftskriminalität ist nicht nur der unmittelbare Schaden, sondern die Wirkung. Manager, die zu Unrecht Millionen einstreifen und wie Gangster in mittelmäßigen Krimis  in kleinen Gassen Geld übergeben, lösen ebenso wie Politiker, die Steuern hinterziehen, oft einen Reflex aus. Der heißt: Mir reicht es, wenn „die da oben" keine Gesetze kennen, dann baue ich mir mein Haus auch mithilfe von Schwarzarbeitern günstiger um oder versteuere nicht jeden meiner Handgriffe. Schon ist das magische Dreieck aus Motiv (Geldsparen), Gelegenheit (willige Handwerker, die man kennt) und Rechtfertigung (die Mächtigen tun es ja auch) beisammen.
 
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Das Leben in Österreich wird immer teurer. 2008 überschlugen sich die Politiker zum Thema Preisauftrieb. Jetzt schweigen sie.
 
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Die Krise als Dauergast: Die politische Führung in den USA und in Europa ist zu schwach, um der Schulden Herr zu werden.
 
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Zurzeit füllt ein Großteil der österreichischen Arbeitnehmer seine Speicher für Kreativität und Leistungsfähigkeit auf. Denn genau das passiert, wenn der Mensch Pause sprich Urlaub macht. Doch wir tun uns oft gar nicht leicht mit Pausen, zu sehr geistert die kranke Vorstellung vom allzeit leistungsfähigen Menschen in unseren Köpfen umher.
 
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Die gering Qualifizierten in diesem Land nehmen an der Zunahme des Wohlstands wenig teil.  Denn ihre Reallöhne sind in den vergangenen Jahrzehnten gesunken beziehungsweise  weniger stark gestiegen als die von besser Ausgebildeten.  
 
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Bereits jetzt arbeiten allein im Handel geschätzte 45.000 Menschen am Sonntag. Ist es daher scheinheilig, für die restlichen Arbeitnehmer am freien Sonntag festzuhalten? Die Frage ist berechtigt, und dennoch gibt es gute Gründe für den einkaufsfreien Sonntag.
 
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Der gewerkschaftliche Ruf nach einer Woche mehr Urlaub bei langer Betriebszugehörigkeit wird vor allem in der Wirtschaft als Provokation empfunden. Die Krise noch im Nacken, allerorts zu wenig Personal, um die Aufträge auch nur halbwegs abarbeiten zu können und dann wollen die Gewerkschafter auch noch mehr Urlaub?
 
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"Das ist das Ende des Königreichs!", ruft der autoaffine Kollege. Er irrt. Denn, wenn Premium-Autobauer wie Daimler ernsthaft in das Elektrofahrrad-Geschäft einsteigen, dann ist das nicht das Ende von irgendetwas, sondern der Anfang einer Entwicklung, die Autobauer immer stärker zum Mobilitätsanbieter macht und nicht mehr nur zu Hardware-Lieferanten.