Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Josef Bruckmoser

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Es mangelt nicht an Problembewusstsein. Deutschland steckt Hunderte Millionen Euro in seine Exzellenzuniversitäten und in Österreich ist die Begabtenförderung immerhin ein Thema.
 
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Gute Katholiken gehen in die Kirche, leben in erster Ehe und lassen Kinder taufen. Das war einmal. Alles oder nichts gilt nicht mehr.
 
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Gute soziale Beziehungen und eine gesunde Umwelt sind für Jugendliche wichtig. Tief sitzt das Unbehagen über Stress und Gier.Sie wünschen sich, dass ihre Umwelt nicht zerstört wird, dass ihre Arbeit nicht mit Dauerstress verbunden ist und dass nicht alle nur dem Geld nachrennen.

 
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Weihnachten. Die Zahl der Menschen ist explodiert. Jeder ist nur ein Siebenmilliardstel - und doch einzigartig.

 
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Wir suchen kleinste Teilchen und erdähnliche  Planeten. Weil wir so wenig über uns wissen und es allein im Weltall ungemütlich ist.
 
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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält bei der künstlichen Befruchtung die ethische Debatte offen.
 
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Die Burnout-Gesellschaft hat alles, nur keine Zeit. Nicht nur Eltern beklagen den Raubbau mit dieser wertvollsten Ressource.
 
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In Deutschland sind die Zeiten des "Wir sind Papst" vorbei. Aber die Papstvisite zeigte, dass Religion an sich nicht abgemeldet ist.Hunderttausende Menschen in Deutschland haben es sich nicht entgehen lassen, bei den Gottesdiensten und Feierlichkeiten mit Benedikt XVI.

 
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Auch der Gehorsam gegenüber Bischof oder Papst hat seine Grenzen. Die Priester sagen das jetzt, die Bischöfe sind noch nicht so weit. 
 
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In Deutschland sind Gentests an Embryonen jetzt eingeschränkt erlaubt. Die Entscheidung für betroffene Paare wird dadurch nicht leichter.
 
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Mit Modulen legt Österreichs Schule endlich das Augenmerk auf das einzelne Kind. Davon können wir noch mehr gebrauchen.
Reden wir nicht ständig über Fünfer. Ob Kinder und Jugendliche mit zwei oder wie vielen Nicht genügend immer aufsteigen dürfen, das kann nicht das Problem der österreichischen Schule sein.  Wir müssen endlich Abschied nehmen von einem Unterricht, der sein Augenmerk darauf richtet, was die jungen Menschen nicht können. Erstens wissen sie das selbst gut genug, und zweitens und vor allem kann Österreich als hoch entwickeltes Hightech-Land in den nächsten zwei Jahrzehnten nur bestehen, wenn alle, wirklich alle unsere Kinder alle ihre unterschiedlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können.
 
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Es war kein Behördenversagen und kein böses Spiel der Pharmaindustrie. EHEC ist die Erinnerung an unsere alltägliche Verletzbarkeit.
 
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Bio steht drauf, das beruhigt. Auch wenn wir damit dem ganzjährigen globalen Irrwitz des  Lebensmittelhandels Vorschub leisten.
 
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Gewaltige Erdbeben, der ungeheure Tsunami und die in ihrer Tragweite noch lange nicht abschätzbare atomare Katastrophe in Japan haben uns drastisch vor Augen geführt, wie zerbrechlich menschliches Leben ist, auf welch unsicherem Boden wir stehen.
 
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Eine Zangenbewegung hat Karl-Theodor zu Guttenberg zuerst seinen Doktortitel und schließlich seinen Ministersessel gekostet. An der einen offenen Flanke ging es um die Glaubwürdigkeit von Politikerinnen und Politikern, die in Deutschland ungleich schärfer diskutiert wird als in Österreich. An der anderen Flanke trieb die plötzliche Selbsterkenntnis der wissenschaftlichen Zunft den Plagiatsdoktor in die Enge.
 
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Das geplante Volksbegehren für eine Bildungsreform setzt auf allen Ebenen an. Notwendig ist der Blick auf vier große Linien.
 
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Knapp 60 Prozent der Lehrer, Eltern und Schüler in Salzburg haben Herbstferien abgelehnt. So erhellend kann Bürgerbeteiligung sein.
 
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Schulmedizin und Komplementärmedizin sind noch immer nicht selbstverständlich zwei Seiten einer Medaille. Oft stehen sie einander sogar skeptisch gegenüber.
 
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Der Papst ist nicht plötzlich ein Freund der Güterabwägung. Aber nicht jede Kritik an seinen Prinzipien ist wirkungslos.
 
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Herr Doktor, was Sie mir gesagt haben, das hat mich gesund gemacht, berichtete der Patient. Der Herr Doktor wurde verlegen. Denn genau dieser entscheidende Satz, den der Patient zitierte, war in der Sprechstunde nie gefallen. Der Patient hatte etwas gehört, was der Arzt nie gesagt hatte. Im konkreten Fall ging es gut aus.