Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Inge Baldinger

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Eben noch gelobt und belohnt, jetzt immer mehr im Visier der Sparpaket-Schnürer.

 
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Ein Einheitsgeldbetrag für jedes Kind, dazu Gutscheine für alle unter 15-Jährigen, die nur  gegen aushäusige Betreuung oder Bildung eingelöst werden können: So stellen sich Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung die Familienförderung der Zukunft vor. Spart angeblich 100 Millionen Euro. 100 Millionen, die an anderer Stelle wieder zur Verfügung gestellt werden sollen: in Form von Kinderbetreuungsplätzen.
 
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Die Sicherheitsbehörden werden geschrumpft. Das ist im Lichte zweier anderer Strukturreformen nur konsequent. 

 
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In Deutschland hat die schmerzhafte Auseinandersetzung darüber, dass Kindesmissbrauch quer durch alle Einrichtungen und quer durch alle Schichten stattfand und stattfindet, vor mehr als einem Jahr begonnen.

 
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Seit zehn Jahren gibt es  die Möglichkeit der anonymen Geburt. Das Verständnis für die, die sich dafür entscheiden, fehlt.

 
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Kaum war am Donnerstag heraußen, dass der Verfassungsgerichtshof das bisschen, was an Studiengebühren eingehoben wird, wegen der Schleißigkeit der Regelung kippt, schloss die SPÖ schon aus, über Studiengebühren nachdenken zu wollen.
 
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Die tragenden Stützen des österreichischen Pflegesystems sind die Partner, Töchter und Schwiegertöchter. Wie lang noch? 
 
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Wie das Innenministerium mit dem Fall der Terrorverdächtigen umgeht, ist zum Fürchten. Gott behüte, dass Österreich je Terrorziel wird.
 
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Die Österreicher erwarten wenig bis nichts von der umgebildeten Regierung. Damit liegen sie womöglich nicht falsch. Leider.
 
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Integration betrifft so gut wie alle Ressorts. Dass dank eines Staatssekretariats alles gut wird, war immer schon Augenauswischerei.
 
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Fast alle Schlüsselressorts sind in weiblicher Hand. Das liegt vielleicht auch daran, dass Politik ein so unbedankter Job ist.
 
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Es gibt Gerüchte, die hoffentlich nie wahr werden.Und es gibt Gerüchte, die hoffentlich wahr werden. Zu diesen gehört, dass das Familienstaatssekretariat abgeschafft und stattdessen ein Integrationsstaatssekretariat geschaffen werden soll.
 
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In Wien war unlängst ein enormes Stück Bauchspeck plakatiert. Im weißen Fett stand in schwarzen Lettern: „Es ist schon März. Nimm ab." Unterdessen ist die Aufforderung, den inneren Schweinehund zu überwinden, verschwunden. Vermutlich aus gutem Grund: Wer bisher nicht mit dem Abnehmen begonnen hat, dem ist es wohl heuer nicht mehr ernst damit.  
 
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Es ist schon seltsam: Da vergeht kaum eine Woche, in der nicht die Diskriminierung der  Frauen beklagt würde.
 
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Da notorische Unterbesetzung; dort ans Bedenkliche grenzende Überforderung; da fallen immer wieder Mängel auf; dort ist bereits die Grenze zum Missstand überschritten: 20 Jahre nach „Lainz" kommen, so scheint es, immer häufiger Meldungen über Probleme in Alten- und Pflegeheimen daher; über Personalnot in Spitalsabteilungen;  über den Dauerstress, unter dem mobile Schwestern und Pfleger bei den täglichen Touren zu ihren betagten Patienten stehen. Einzelfälle, gewiss.
 
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Vielleicht ist es ein Glück, dass der nicht mehr zu übersehende demografische Wandel zum Umdenken zwingt. Jeder vierte über 40-Jährige wünscht sich bereits in Pension.

 
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Lange wird sich die katholische Kirche nicht mehr um ernsthafte Reformen drücken können. Tatsächlich sind sie überfällig.
 
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Was vor allem fehlt, ist der gesellschaftliche Konsens, dass Behinderung als Teil des Lebens zu akzeptieren und Hilfe selbstverständlich ist.
 
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Mit einem hat Beamtengewerkschafter Neugebauer recht: Selten kamen Einschnitte im Pensionsrecht so übergangslos.
 
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Österreichs Regierung packt keine einzige Herausforderung  an und bleibt damit auf bestem Weg, unsere Zukunft zu versemmeln.