Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

Login

Neues von Heinz Bayer

Gefällt mir 5 Gefällt mir
Er ist längst nicht mehr aktuell, der Spruch von Altlandeshauptmann Hans Katschthaler. „Geht zurück in eure Dörfer!", riet er vor vielen Jahren aufgebrachten Demonstranten. Die hatten im  Chiemseehof gegen das Gewerbegebiet Brennhoflehen protestiert.
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Der kleine Lift  draußen vor dem Ort  und die Kinder, die ihn nicht mehr finden.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Vom dringenden Verdacht, dass Jesus in einer Autowerkstatt zur Welt kam.
 
Gefällt mir 10 Gefällt mir
Schön ist diese Welt vor allem dank ihrer Vielfalt. Das gilt in Bezug auf Menschen ebenso wie in Bezug auf Religionen. Vor diesem Hintergrund ist jeder Muslim, ist jede Muslimin in dieser   Stadt und und in diesem Land herzlich willkommen.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Es ist alles nur geklaut. Auch dieses Zitat. Denn "Leise kriselt der Schnee" fiel den Kollegen des "trend" ein. Ach, was für ein schönes Wortspiel ist das nur! Allerdings: Von Krise ist nichts zu merken. In den Skiorten "brummt" es wie lange nicht.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
user-pic

Batterien und Lawinen

| Kommentare (1) | Teilen
Wahrhaftig: Es ist a blöde G'schicht. Da wird mit Millionenaufwand eine Lawinenverbauung errichtet und dann klappt das Konzept nicht.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir

Die Zeit vor Weihnachten ist wunderbar. Egal ob mit oder ohne kleinen Kindern: Weihnachten bleibt das schönste Fest des Jahres. Es geht um die Botschaft und den Zauber dieser Tage.

 
Gefällt mir 2 Gefällt mir
Sieben Millionen Euro des Landes für die Dachstein West Salzburg AG sind viel Geld. Ob damit die Annaberger Zwieselalmbahnen und die Rußbacher Liftgesellschaft zu retten sind, darf bezweifelt werden.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Wer am Ufer des Pudong in Schanghai steht, bekommt vor Staunen den Mund nicht zu. Die Entwicklung dieser Stadt ist wirklich unglaublich, die Skyline gigantisch. Große Männer bauen eben gerne große Häuser. Nur: Wer beseelt diese Häuser wenn sie fertig sind?
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
. . . und das ist gut so. Denn während sich in Tirol Umweltschutz und Seilbahner oft auf  ungustiöse Art sagen was sie vom anderen denken, gehen in Salzburg die Uhren anders. Mit der Skierschließungskommission fand sich ein Medium, dass zwischen ökonomischer Entwicklung und dem Naturschutz Ausgleich schafft. Nicht immer, wie etwa in Uttendorf. Dort glaubte die Landespolitik im Fall des Tauernmoosliftes klüger als alle Experten zu sein und hebelte die Beamtensschaft aus. Der in Salzburg  gepflegte Dialog erweist sich dennoch seit Jahren als   gut. Freilicfh: 140.000 Seiten Papier und 2,3 Mill. Euro für ein Verfahren wie jenes in Zell am See sind ein Unding. Die Politik muss handeln.  
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
user-pic

Olympische Augenringe

| Kommentare (0) | Teilen
Pleiten, Pech und Pannen. Und am Ende, wegen all des Ärgers auch noch olympische Augenringe. Das blieb von den Bewerbungen für die Winterspiele 2006, 2010 und 2014 in Salzburg. 10,3 Mill. Euro hat die Bewerbung 2014 gekostet. Sie lief drei Jahre lang. Das Geld kam von Bund, Land und vor allem von privaten Sponsoren. Zum Vergleich: Die Marketinggemeinschaft Ski Amadé gibt pro Jahr 4,5 Mill. Euro für Werbung aus. So betrachtet erscheinen 10,3 Mill. Euro für eine Olympiabewerbung die weltweit Salzburgs Kompetenz in Sachen Wintersport betont, vertretbar. Doch wer sich um Olympische Spiele bewirbt, schließt förmlich mit dem Teufel einen Pakt. Das heißt, er verkauft seine Seele.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
user-pic

Kein Grund zur Panik

| Kommentare (0) | Teilen
So oft staunen dürfen - und vor allem ganz gratis. Das ist schon allerhand. Getreu der Devise der Festspiel-Gründerväter, dass die ganze Stadt Bühne sei, strengen sich die Stadtpolitiker Tag für Tag mit großer Ernsthaftigkeit an, dem Motto auch gerecht zu werden.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
user-pic

„Gepflanzte" Retter

| Kommentare (0) | Teilen
Dass sie oft  umsonst ausrücken, ist für sie nichts Neues. Daran haben sich Bergretter und Mitarbeiter anderer  Hilfsorganisationen gewöhnt. 
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
user-pic

Danke, Oberammergau!

| Kommentare (1) | Teilen
Salzburg und Oberammergau.   Ja, ja. Da leben  an zwei Orten Menschen, die nicht nur Brüder im Glauben sind.   Mitnichten. Sie sind   auch  Genossen im Kampf gegen Olympia.    In Salzburg wollte man die Bewerbung 2014 nicht.  Zumindest die  Bürger  der    Stadt stimmten dagegen.
 
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Na, ja. So funktioniert es eben in diesen Wochen: „Die Dame in die Mitte! Und lächeln! Lächeln bitte!". An manchen Tagen könnte man glauben, die Festspiele finden auf der Gasse statt - der Hofstallgasse. Weil die Bussi-Bussi-Gesellschaft und das allgegenwärtige Blitzlichtgewitter vor den Premieren und bei den Empfängen danach die Kunst zu überdecken drohen. Der Fokus der Aufmerksamkeit liegt fast ausschließlich auf dem Festspielbezirk. Jene aber, die sich sprichwörtlich „draußen auf dem Land" für die kulturelle Vielfalt um ein Butterbrot oder aus Idealismus abstrampeln, stehen im Schatten.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
user-pic

Wen der Spaten sticht

| Kommentare (0) | Teilen
Je größer die Baustelle, desto größer  der Bagger.  Dieser inneren Logik folgend,          lautet der Rückschluss  für Politiker offenbar: Je größer die Baustelle, desto mehr Spaten sind notwendig.
 
Gefällt mir 0 Gefällt mir
Schneefall in Maria Alm.  Tanzende Flocken in 802 Metern Seehöhe.    Und zwar exakt vor einer Woche -  es  war der 31. Mai.    Und  nun die Prognose  für die nächsten Tage: 32 Grad plus  am Mittwoch.  Am Donnerstag womöglich 35 Grad.     Irgendwie neigt dieser Sommer zur Übertreibung.   Irgendwie neigt er  trotz aller Wetterkapriolen aber auch dazu, positive Signale zu senden.  Touristisch betrachtet.   Österreich, und damit vor allem auch das Salzburger Land, legen in der  Gunst der Einheimischen  stark zu.        56 Prozent sagten bei einer SN-Umfrage, Österreich sei für sie als Ziel für den Sommerurlaub sehr attraktiv.   Ruhe, die nach wie vor herrliche Natur, Freundlichkeit und eine hervorragende Küche sind Attribute, mit denen sich punkten lässt.   Wer sich selbst treu bleibt, gewinnt. Diese Erkenntnis sollten manche Orte auch im Winter nicht vergessen.  Stichwort:   Fragwürdiges Halligalli  um jeden Preis. 
 
Gefällt mir 3 Gefällt mir
Auf den Straßen Salzburgs starben 2009  insgesam  62  Menschen. Es gab 2975 Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden.
3091 leicht- und 540 schwer Verletzte wies die Bilanz auf. Doch an Meldungen über Unfälle haben wir uns alle längst gewöhnt.
Wir registrieren sie kaum. Endet ein Unfall tödlich, ist das in der Wahrnehmung nicht mehr als ein kleines Hoppala. 
Der Mobilität werden viele Dinge untergeordnet. Lebensraum, Landschaft. Auch das Leben von Menschen. Es ist halt so.
 
Gefällt mir 2 Gefällt mir
user-pic

Eine Wahl, die keine war

| Kommentare (2) | Teilen
Die Qual der Wahl. Tatsächlich, sie fand statt. Denn es waren quälende Umstände, von der die Wahl des Bundespräsidenten am Sonntag begleitet wurde. 78 Prozent stimmten in Salzburg für Heinz Fischer. Das Ergebnis der FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz blieb mit 16 Prozent hinter den FPÖ-Erwartungen von 35 Prozent. Es gibt wegen ihres schlingernden Kurses zum Thema Holocaust aber enorm zu denken. Rudolf Gehring von der Christlichen Partei spielte wie erwartet mit sieben Prozent eine Nebenrolle. Fast acht Prozent der Stimmen waren ungültig. Vor allem aber: Nicht einmal 50 Prozent verirrten sich in die Wahllokale.
 
Gefällt mir 1 Gefällt mir
user-pic

Pragmatisierte Hackler

| Kommentare (1) | Teilen
Das Leben ist ungerecht. Nicht immer. Aber immer öfter. Davon gehen Salzburgs Landesbeamte aus. Und deshalb wollen sie, was anderen auch zusteht. Die so genannte Hacklerpension.
Der Bund hat eine Verlängerung dieser Sonderregelung für seine Beamten bis 2013 beschlossen.