Nach jeder Fußball-Weltmeisterschaft werden üblicherweise die
Weichen in punkto Taktik und Spielanlage neu gestellt. Diesmal
nicht. Denn es bleibt alles beim Alten. Es wurde zwar immer wieder die
Offensive gepredigt, aber schlussendlich setzte die Mehrzahl der 32
Teams doch in erster Linie auf die Defensive. Systemeifer war angesagt
und das Spielfeld wurde allzu häufig in einen einzigen
Sicherheitstrakt verwandelt. Warum? Es war die Angst. Die Angst davor,
vorzeitig ein Gegentor einzufangen und damit auf die Verliererstraße
zu geraten.
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