Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues in der Kategorie Gesellschaft

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Die Argumente, die gegen eine allgemeine Pflicht zum Kopfschutz auf der Piste sprechen, treffen nicht zu.

Skifahren kann nicht nur schön und erholsam sondern auch gefährlich sein. Das wissen wir nicht erst, seit dem der Ministerpräsident von Thüringen in der Steiermark in einen Skiunfall verwickelt war, bei dem eine Mutter von vier Kindern getötet wurde. Der Politiker trug einen Helm. Das dürfte ihm das Leben gerettet haben . Die Frau trug keinen Kopfschutz. Sie starb an ihren schweren Schädelverletzungen, wie eine Obduktion ergab. Warum geht es auf den Pisten plötzlich so rau her, möchte man fragen. Weil sich die Bedingungen in den vergangenen zehn Jahren radikal geändert haben. Das Material erlaubt wesentlich höhere Geschwindigkeiten, die bretteleben präparierten Abfahrten laden selbst ungeübte Fahrer zur Tempobolzerei ein. 
 
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Die Krisenstimmung der vergangenen Wochen erzeugte bei vielen Menschen Furcht. Furcht vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Furcht vor dem Verlust ihres Besitzes. Furcht vor dem Verlust ihres Status. Furcht, ihren Platz in der Gesellschaft zu verlieren.
 
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Hellauf begeistert wäre dieser Jesus von Nazareth nicht, käme er heute auf die Welt. Egal, ob in Bethlehem oder Jerusalem, wo Isrealis und Palästinenser bis aufs Messer zerstritten sind, oder in Rom,  wo heilige Väter ängstlich am Gestern festhalten anstatt voller Zuversicht in die Zukunft zu schauen.


 

 
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Entlassene Häftlinge können auf mehr Wohlwollen bei der Jobsuche hoffen
als entlassene Politiker.

 
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Es gab einmal eine Zeit, und das ist noch nicht so lang her, da waren drei Milliarden Euro ein so atemberaubend hoher Betrag, dass einem schier der Verstand stillstehen wollte. Der Skandal um die Bank, die so viel Geld in den Sand karibischer Spekulationen setzte, hat die Republik nachhaltig erschüttert.

 
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Der Mordanschlag auf den Passauer Polizeidirektor, der dem Rechtsextremismus in Bayern den Kampf angesagt hat, hat jetzt auch in Österreich die Verfassungsschützer aufgerüttelt. Es könnte ja Verbindungen in unser Land geben.
 
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Im Salzburger Prozess  gegen  einen  Arzt  mit  der  Todesspritze  ging es um mehr als das  Urteil:  Es ging um das Prinzip.

 

 
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Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist ein richtiger Schritt - die geplante Umsetzung weist aber  Lücken auf. 

 
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Weihnachten ist die Zeit der Wünsche,  vom ORF an das  Christkind, aber auch der Zuschauer an den ORF. Zu wünschen gibt es genug, eine Erfüllung oder gar unverhoffte Beschenkung ist  nicht abzusehen. Der ORF wünscht sich mehr Einnahmen, mehr Zuschauer und weniger Zwang zu sparen. Alle diese Wünsche sind ehrenwert, aber nicht realistisch angesichts eines  aufgeblähten Personalapparats, auf den auch nach zahlreichen Diätkuren noch immer der Werbeslogan „Weg mit dem Speck" zutrifft. Die private Konkurrenz, inzwischen neben den deutschen Werbefenstern  immerhin drei einheimische Sender, die sich Vollprogramme schimpfen, hat dem ORF zwar keine Beine, ihn aber nervös gemacht.     Die Quoten schrumpfen, und das vor allem bei früheren Zugpferden wie „Starmania", dem womöglich ein Super-GAU bevorsteht. Ein Gerhard Zeiler oder ein schlagkräftiger Privatsender hätten bei diesen Quoten schon die Notbremse gezogen und die Show  zumindest auf den späten Abend verlegt, wo sie weniger Schaden anrichten kann.
Die Wünsche der Zuschauer an den ORF sind kaum noch überschaubar.   Die Palette beginnt bei der Art und Weise, wie die einzelnen Programmtage programmiert werden, und enden bei der gehetzten  Präsentation  von Magazinen und Dokumentationen. Enorme  Sport- und Filmstrecken stehen vielleicht einem Privatsender zu Gesicht, seit der ORF mit SPORT Plus einen zusätzlichen dritten Fernsehkanal zur Verfügung hat, ist nicht mehr einzusehen, dass Vor-, Zwischen-, Haupt- und Nachberichte samt dazugehörigen Themen-„Studios" und -Diskussionsrunden neben der eigentlichen Übertragung zu erdulden sind.   Alles das können Fans auch im Spartenkanal -  kostenlos, versteht sich - nutzen.
Die fortschreitende Boulevardisierung im öffentlich-rechtlichen TV-Programm ist schon oft angesprochen worden. Diese Frage stellt sich brennender denn je. Die Qualitätsrechtfertigungen wirken wie ein Feigenblatt, das man verschämt vor sich her trägt, um von des Kaisers unsichtbaren Programmkleidern abzulenken. Der Wunsch, gute Sendungen früher zu bringen, ist ebenfalls uralt, aber nicht mehr so brennend. Auch deshalb, weil gute Sendungen selten geworden sind und  das Publikum kaum noch Entzugserscheinungen hat. Die Freude am Weihnachtsfest mit der Freude am Fernsehprogramm in Einklang zu bringen,  wäre  ein Wunsch, über den sich nachzudenken  lohnt.
 
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Dass zwei mutmaßliche Sextouristen jetzt endlich in Salzburg vor Gericht standen, ist  einerseits leider nicht mehr als ein Tropfen  auf dem heißen Stein:     Kinderschutzorganisationen schätzen, dass  bis zu 4500 Österreicher jährlich in die Ferne reisen, um dort in Armut lebende Minderjährige gegen Bezahlung  zu missbrauchen.  Mehr als 99 Prozent  der Pädophilen bleiben unentdeckt.
 
Salzburg: Stadt SalzburgFlachgauTennengauPongauPinzgauLungau
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