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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Eva Hammerer

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Lösungen mit Verstand

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Die Fußgängerzone in der Altstadt soll autofrei werden. Ein Ziel, das sich zu erreichen lohnt. Die Poller sind ein Teil dieser Idee, von der nicht alle begeistert sind, wie beispielsweise die Lieferanten.
 
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Der Schriftsteller Michael Ende hätte seine Freude: Die Poller in der Salzburger Altstadt entwickeln sich zur unendlichen Geschichte. Zu Schildern, Ampeln und Haltelinien kommen nun auch noch Kameras, die beim Aufspüren von fahrerflüchtigen Lenkern helfen sollen.
 
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Schön, wenn sich unsere Politik in der Stadt Salzburg jetzt Gedanken darüber macht, wie öffentliches Geld verantwortungsbewusst eingesetzt werden soll. Schön, dass Frauen und Männer von den Geldern in Zukunft auch gleichermaßen profitieren sollen.
 
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Erste Schritte sind eingeleitet. Aber das ist noch lange nicht genug.
 
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Nüchtern betrachtet

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Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto haben sich auch die Verkehrskontrollen der Salzburger Polizei bewährt. Beamte berichten zwar von betrunkenen Autoinsassen. Allerdings handelt es sich um die Beifahrer von nüchternen Lenkern.
Unter den Autofahrern hat sich längst herumgesprochen, dass Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt (mehr) ist. Die nackten Zahlen verdeutlichen es: Lediglich 1,9 Prozent der Lenker sind unbelehrbar, bei allen anderen ist die Botschaft angekommen. Das ist auch an der Unfallstatistik ablesbar.
 
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Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Ein Trinkspruch, der hierzulande gerne angewandt wird.
 
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Ein Mal im Jahr lassen es die Menschen rund um den Erdball so richtig krachen. Allein in Österreich gehen zu Silvester mehr als zehn Millionen Euro buchstäblich in Rauch auf.
 
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Es war ein Einsatz wie aus dem Lehrbuch: Nach nur zwei Stunden wurden zwei mutmaßliche Bankräuber geschnappt. Die Polizei stellt zudem die Beute und das Fluchtauto sicher.
Einen wichtigen Teil machten dabei die Angaben der Bankangestellten sowie Zeugenhinweise aus. Noch wichtiger  war in diesem Fall allerdings die Zusammenarbeit zwischen der österreichischen und deutschen Polizei: Es wurde gemeinsam gefahndet und auch bei der Festnahme waren Beamte beider Staaten im Einsatz.
 
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Viel Geld geht Land und Gemeinden durch die Lappen, weil nur ein geringer Teil ausländischer Schnellfahrer die Strafen bezahlt. Umgekehrt werden aber österreichische Autolenker zur Kasse gebeten, wenn sie im Ausland aufs Gaspedal drücken. Gerecht ist das nicht. Nicht nur für den einzelnen Autofahrer, sondern auch für die Straßenerhalter: Denn ihnen fehlt das Geld in der Kasse. Die Kosten für Reparaturen oder Neubauten werden dann wieder auf die Bürger abgewälzt.
 
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In ihre Autos investieren die Österreicher mehr Zeit und Geld als in ihre Kinder. Diese Meldung schockiert. Die Zeit der Nächstenliebe scheint vorüber zu sein. Doch der Pessimismus verschwindet in Anbetracht der Tatsache, dass sich in Salzburg binnen weniger Monate rund 300 Menschen für den ehrenamtlichen Dienst beim Roten Kreuz gemeldet haben. Sie sind bereit, ihre Freizeit in ihre Mitmenschen zu investieren - in dem sie für andere da sind, ihnen helfen, sie versorgen oder den Nachwuchs beim Jugend-Rot-Kreuz ausbilden. Und das alles auch noch unentgeltlich. Ihre Arbeit wäre aber ohnehin unbezahlbar. Denn sie helfen, das soziale Netz zusammen zu halten, das immer brüchiger wird. 800.000 Stunden pro Jahr leisten die Freiwilligen allein beim Roten Kreuz in Salzburg. Aber auch bei der Feuerwehr, Caritas, der Bergrettung, in Seniorenheimen und vielen anderen Institutionen sind die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht mehr wegzudenken. Sie selbst profitieren von ihrer Tätigkeit ebenso. Denn eines wird deutlich: Für andere da zu sein, macht glücklich. Politiker reisen in diesen Tagen durch das Land, um den Ehrenamtlichen zu danken. Gut so. Denn die Anerkennung für die geleistete Arbeit ist vielen Motivation genug, weiter zu machen. Und dass ein Staat von der Freiwilligkeit auch finanziell profitiert, steht ohnehin außer Frage.
 
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Raser für das Budget

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Für die einen ist es reine Abzocke, für die anderen ein Weg, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Letzteres macht Radarmessungen vor Schulen oder Kindergärten ohne Zweifel sinnvoll. Ebenso wie das dort geltende Tempolimit von 30 km/h. Allerdings muss den Autofahrern dann auch klar sein, wie schnell - oder langsam - sie fahren dürfen. Ein unauffällig deponiertes Schild reicht dafür nicht aus. Auch gut ausgebaute Straßen lassen Autofahrer  mitunter ratlos zurück: „Warum darf ich hier nicht 50 fahren?", fragt sich der eine oder die andere. Weitere Hinweise auf Schulen oder Kindergärten würden hier helfen, die Akzeptanz für Tempo 30 zu erhöhen. Mahnend sind beispielsweise Messgeräte, die Autofahrern die aktuelle Geschwindigkeit anzeigen. Auch bei baulichen Hindernissen  wie  Bodenwellen oder Straßenverengungen nehmen Autofahrer den Fuß vom Gas.
 
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Im Test

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Sie werden manchmal belächelt, unsere Konsumentenschützer und ihre Testkäufer. Bringt das wirklich etwas? Das fragt  so mancher. Jetzt hat die Arbeiterkammer aber gezeigt, dass es sich lohnt, den Finger in offene Wunden zu legen.
 
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Unerwünschter Körperkontakt, sexistische Witze, Aufforderungen zu sexuellen Handlungen, anrüchige Bemerkungen. Das sind nur einige der Vergehen, die den Tatbestand von sexueller Belästigung erfüllen.
Das müsse sich eine junge Frau ja nicht gefallen lassen, sie brauche den Täter nur anzuzeigen und alles habe ein Ende, sagt so mancher leichthin. Das klingt einfach. Für Betroffene ist die Umsetzung aber schwer.  Vor allem dann, wenn Machtverhältnisse ins Spiel kommen.  

 
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Die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist groß. Die Zahl der offenen Stellen sinkt und die Arbeitslosenquote steigt. Einmal aus dem  Arbeitsmarkt katapultiert, ist die Rückkehr oft schwierig. Vor allem Langzeitarbeitslose sowie ältere und jüngere Menschen haben es schwer: Bei ihnen ist die Zahl der Arbeitslosen überdurchschnittlich gestiegen.