Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Daniela Müller

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Die Salzburger Altstadt ist weit über die Landesgrenzen hinaus beliebt bei Menschen, denen Stil, mondänes Auftreten und eine gewisse Exklusivität einiges bedeuten. Doch unter den Einheimischen gibt es viele Altstadtmuffel. Zu exklusiv, zu teuer und zu versnobt?
 
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Dürfen  große Handelskonzerne nicht verkaufte oder  nur leicht beschädigte Ware vernichten? Sie dürfen.
Die Frage ist aber auch eine moralische. Und moralisch gesehen ist es zweifelhaft,  im winterkalten New York neue Kleidung  in den Müllcontainer zu stopfen, statt sie Frierenden zu geben. Oder dass Händler Lebensmittel wegwerfen, die noch in Ordnung sind. Viele Konzerne rühmen sich  ihrer sozialen Verantwortung. Es ist leider schwer zu überprüfen, ob ihre Corporate-Social-Responsibility-Programme  praxistauglich sind oder  ob sie nur als PR-Gag dienen. 
 
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Die Verlierer der Krise waren 2009 statistisch gesehen Jugendliche und  Männer in der Sachgütererzeugung. Sie haben  am häufigsten ihre Jobs verloren. Es wird nicht besser. Für heuer rechnen Wirtschaftsforscher mit 25.000 Arbeitslosen mehr als 2009.
 
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Am ersten Tag nach den Feiertagen ist schlagartig Schluss mit der weihnachtlichen Besinnlichkeit. Vor den Kassen der Kaufhäuser und in den Einkaufszentren stehen Menschenschlangen, die kaufen, umtauschen und Gutscheine einlösen. Von Krise weiterhin keine Spur.

 
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Die Lebensmittelpreise spielen verrückt. Im Februar 2008 wurde vor  drastischen Preiserhöhungen gewarnt. Die kamen  prompt. Im August war man kurz davor, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel  zu senken. Damit das Leben nicht gar so teuer ist.
 
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Entwicklungshelfer aus dem reichen Westen sind auch in Surinam tätig. In dem kleinen Land nördlich von Brasilien wird Geld investiert, um den Analphabetismus zu bekämpfen. Mit guter Ausbildung sollen insbesondere Frauen Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Das ist doch selbstverständlich, werden Sie jetzt vielleicht denken. Leider gefehlt. Denn Surinam ist besser als Österreich. Zumindest was die wirtschaftliche Teilnahme der Frauen und deren Chancen im Berufsleben anbelangt. 
 
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Die Krise wirbelt Gewohntes durcheinander.  Und erschwert Marktforschern die Arbeit. Marktforscher haben es in Zeiten wie diesen schwer: Die „Prognose", wörtlich übersetzt mit „Vorwissen" oder „Voraus-Kenntnis", wird in der Wirtschaftskrise  oft  mehr zur Spekulation.
 
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Nicht nur dem   Handel, auch der Tourismusbranche bangt  vor den kommenden Monaten. Seit Jahresbeginn verzeichnet vor allem die Stadthotellerie hohe Buchungsrückgänge. 
 
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Früher war alles einfacher beim Lampenkauf: Man musste sich nur entscheiden zwischen E14 (kleiner Schraubsockel) oder E 27 (großer Schraubsockel), matt oder glänzend und der Lichtstärke. So einfach ist es bei den Energiesparlampen nicht mehr.
 
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Einkaufen als Jagdvergnügen: Sofort zuschlagen oder noch ein paar Tage warten, bis das begehrte Stück noch billiger wird? Schnäppchenjägern kommt die verregnete Saison zugute, im Textilhandel sind die Preise im Keller. Die Freude der Händler hält sich freilich in Grenzen. Seit Jahren tobt ein harter Verdrängungswettbewerb, zudem hat die Standortfrage schon viele  vom Markt gedrängt. Verkaufsflächen  in begehrten Lagen  können sich heute nur  die großen Ketten leisten. Viele kleine Händler hat das vorzeitig in die Pension getrieben. Und der Verdrängungswettbewerb wird noch weiter gehen, schätzen Experten. 
 
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Eine Vanillestange auf dem Joghurtdeckel, drinnen künstliche Aromen. Eine große Erdbeere  auf dem Marmeladeglas, im Aufstrich nur fünf Prozent Fruchtanteil. Schinken  aus  in Stärke eingebetteten Fleischstücken  und Käse, der keiner ist. Etikettenschwindel steht  auf der Tagesordnung. Solche Fälle  werden eher mehr als weniger, befürchten Konsumentenschützer.
 
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Die Sommerferien stehen vor der Tür, die letzten Jugendlichen suchen  Ferialjobs oder Praktikumsstellen. Die Industrie verzichtet zum Teil komplett auf die jungen Kräfte in den Ferienmonaten. Ihr Argument: Für Jugendliche gäbe es wenig bis gar nichts zu tun.  Zudem könne man nicht teures Stammpersonal in Kurzarbeit schicken, aber gleichzeitig Ferialjobber einstellen.

 
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Mit dem Wegfall der verbindlichen Mengenvorgaben für Lebensmittel hat die EU versteckten Preiserhöhungen Tür und Tor geöffnet.

 
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In der Früh schnell die Kinder in den Kindergarten oder die Schule gebracht, noch schneller aufgeräumt und auf dem schnellsten Weg in den Teilzeitjob. Dort heißt es für viele Frauen Augen zu und durch. Und das für wenig Geld.
 
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Die Leidenschaft der Österreicherinnen und Österreicher für das Einkaufen hat Grenzen. Gut ein Jahr nach der Erweiterung der Ladenöffnungszeiten sind sich die meisten Handelsbetriebe einig: Man will weder längere Öffnungszeiten in den Abend, noch soll  der Sonntag angetastet werden.  Sogar für die Gewerkschaft ist das Thema bereits „abgehakt".
 
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Als umweltbewusster Mensch  einen neuen Drucker zu kaufen, ist alles andere als einfach. Welcher hält am längsten, hat die beste Energieeffizienz und  darüber hinaus einen funktionierenden Reparaturservice? Hilfreiche Kennzeichnungen  und Hinweise fehlen weitgehend.

 
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Es ist zeitaufwändig. Behinderten Mitarbeitern müssen Arbeitsschritte erklärt werden, immer wieder von vorn. Nach x Versuchen ist nicht sicher, ob sie wirklich in Fleisch und Blut übergegangen sind. Es macht Gänsehaut, zu sehen, mit welcher Begeisterung diese Menschen ihre Arbeit verrichten. Man denkt sich: Warum ist das nicht der Normalzustand? Warum sieht man keine Behinderten in der Arbeitswelt?
 
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Ein Leben ohne Handy - undenkbar! Die neuen Telefone führen  mit ihren Navigationssystemen treffsicher zum Termin. Offene Fragen gibt es durch die  Möglichkeit, alles  immer und überall googeln zu können, auch nicht mehr. Hoch lebe also die Technik?
 
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Wissen Sie immer, welchen Altstoff Sie in welche Tonne werfen müssen? Und ob das Stück, das Sie in der Hand halten, überhaupt zum Trennmüll gehört? Dann ist Ihnen zu gratulieren!

 
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Noch ist nicht abschätzbar, wohin die (Konsum-) Reise der Österreicher heuer gehen wird. Hört man sich im heimischen Handel um, so zeigen sich die Österreicher noch recht furchtlos beim Geldausgeben. Liest man die Prognosen der Wirtschaftsforscher, so ziehen bereits dunkle Wolken am  Konsumhimmel auf.