Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Christoph Reiser

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Norbert Darabos will zeigen, dass das Heer ohne Wehrpflicht auskommt. Diesen Beweis können seine Pilotversuche nicht erbringen.
 
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Viel Feind - viel Ehr' - geht's nach diesem Motto, ist Johann Padutsch der mit Abstand ruhmreichste Politiker in der Stadt Salzburg.
 
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Der Verbund hat aus den Vorgängen rund um den Bau der 380-kV-Leitung keine Lehren gezogen.

 
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Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat mit ihrer jüngsten Wortmeldung die Position der SPÖ verändert. Die Sozialdemokraten lehnen Studiengebühren nun nicht mehr kategorisch ab.
 
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Das Rote Kreuz Salzburg sucht nach dem schnellen Rückzug von Direktor Helmut Schmidt - der nie wirklich in Salzburg angekommen ist - einen neuen Geschäftsführer. Die Hilfsorganisation braucht jetzt wieder jemanden, der diese Spitzenfunktion öffentlichwirksam ausfüllt. Diesen Part übernahm in den vergangenen drei Jahren immer wieder Ex-Direktor Gerhard Huber.

 
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Reformverweigerer, Besitzstandswahrer, politische Blockierer: Wer die von Michael Häupl dekretierte Abschaffung der Wehrpflicht nicht begeistert mitträgt, wird von den mit der SPÖ Wien verbündeten Medien niedergewalzt.
 
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Die One-Man-Show

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Wer Wilfried Haslauer kennt, der weiß: Der Mann ist ein begnadeter Redner, umfassend gebildet und mit Humor gesegnet. Hinter dem ÖVP-Parteichef klafft aber ein schwarzes Loch.
 
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Interessant, was deutsche Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Hochfilzen toll finden. So loben sie die unbürokratische Leitung und die gute Küche. Beides ist in Gefahr: Die Bürokratie im Bundesheer wächst, die Küchen sollen künftig  Tiefkühlessen aufwärmen. Beides ist ein Beispiel dafür, wie fahrlässig beim Heer Stärken vernichtet werden, weil man blind einem Trend aus dem Ausland folgt.

 
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Das offizielle Österreich wurde im August 1968 bei der Niederschlagung des Prager Frühlings auf dem falschen Fuß erwischt - die Minister weilten im Urlaub, Sowjet-Jets drangen in unseren Luftraum ein. Wenigstens zog die Regierung ihre Lehren aus dem Vorfall.
 
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Die hohe Zahl von Spitzenoffizieren im Bundesheer gibt ebenso oft Anlass zu Spott, wie der Sinn der Militärkommanden infrage gestellt wird. Dabei sind die Heeresvertretungen in den Ländern bereits auf ein Minimum reduziert.
 
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Nach dem großartigen Erfolg der Bürgerbefragung in der Strubergasse - die Beteiligung lag doppelt so hoch wie bei der Bürgermeisterwahl - wird das Instrument der direkten Demokratie ausgebaut.
 
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Es ist erschütternd, in welch rascher Abfolge österreichische Politiker neue Steuern fordern.
 
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Standesgemäß

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Wo kann man als Salzburger Landespolitiker standesgemäß einen Münchener Oberbürgermeister und einen Wiener Wohnbaustadtrat empfangen? Im Schloss Leopoldskron natürlich.
 
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Künftig werden die Salzburgerinnen und Salzburger die Ohren spitzen, wenn Vorstandssprecher Arno Gasteiger von der Salzburg AG von „Preisstabilität und Versorgungssicherheit" spricht.
 
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Frau Schmidjell wagt den Schritt aus der sicheren AK aufs glatte Parkett der Politik.
 
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Im Windschatten der Bundesrepublik schloss Österreich zu Beginn der 1960er Jahre die ersten Abkommen mit Spanien, der Türkei und Jugoslawien zur Anwerbung von Arbeitern ab. Die boomende Wirtschaft benötigte dringend Personal - der Bedarf konnte im Inland nicht gedeckt werden.
 
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Dass es bei Abschiebungen ständig zu Härtefällen kommt, ist völlig unzumutbar.
 
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Spielt das Wetter mit, beginnt am Wochenende die Hochsaison in den Biergärten. Mit Freunden im Schatten einer alten Kastanie zu sitzen und ein kühles Fassbier zu genießen, das gehört auch zum kulturellen Erbe Österreichs.
 
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Absage ohne Überraschung

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Salzburgs ÖVP-Chef  und LH-Stv. Wilfried Haslauer will nicht Justizminister werden. Seit der Wahlniederlage der ÖVP im März 2004  gegen Gabi Burgstaller arbeitet der Jurist hart daran, seine Partei wieder zur Nummer 1 im Land zu machen und bei den kommenden Wahlen 2014 den Landeshauptmann-Sessel zurückzuerobern.
 
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Seit Spätsommer 2010 haben die Salzburger Landeskliniken mit beträchtlichem Aufwand gesucht, gecastet und gesiebt. Nach etlichen Turbulenzen sollte ein neuer Abteilungsvorstand die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in ruhigere Gewässer steuern.
Jetzt steht Ostern 2011 vor der Tür, und die Salzburger Landeskliniken haben noch immer keinen neuen Primarius an dieser für die Salzburger Bevölkerung so wichtigen Abteilung.
Die erstgereihte Medizinerin hat der Klinik einen Korb gegeben; alles andere wäre nach dieser entwürdigenden Diskussion auch ein Wunder gewesen. Frau Brucker wird Professorin in Tübingen, einer Topadresse unter den deutschen Unikliniken.