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Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Christian Sprenger

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Was die Bediensteten des mit etwa 50 Millionen Euro dotierten Fußballclubs aus Salzburg am Sonntag im Wiener Hanappi-Stadion ablieferten, spottet jeder Beschreibung. Die hochgehandelten und bestens entlohnten Profis ließen jeden Ansatz eines mannschaftlichen Zusammenhaltens vermissen.
 
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Die Spieler von Red Bull Salzburg sehen sich auf Augenhöhe mit Bilbao - noch ist es nicht so weit.
 
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Österreichs Fußballmeister Sturm Graz und Österreichs Fußballvizemeister Salzburg   schaffen es, gemeinsam einen einzigen aktuellen Teamspieler zu stellen (Franz Schiemer/Salzburg). 
 
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Ein bisschen gemein ist es mitunter, wenn man Archive bemüht. Auch im Fall von Ricardo Moniz, dem Trainer von Red Bull Salzburg.
 
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Dietmar Constantini als ÖFB-Teamchef unmittelbar nach dem Debakel gegen Deutschland abzuberufen, wäre ein Schnellschuss gewesen. Ein vielleicht nachvollziehbarer, aber er hätte nichts gebracht.
 
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Um 11.41 Uhr befand sich am Freitag die Salzburger Delegation noch auf dem Rückflug von Zypern. An Bord des Air-Berlin-Jets waren acht erkrankte Fußballprofis von Red Bull Salzburg, auch vier Medienleute waren gesundheitlich schwer angeschlagen.

 
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Mangel an Mut ist dem Salzburger Trainer Ricardo Moniz nicht nachzusagen. Denn Courage bewies er Donnerstagabend in Nikosia, als er eine sehr offensiv ausgerichtete Elf auf das Feld schickte. Moniz' Vorgänger Huub Stevens ging es gegen Omonia im Auswärtsspiel vor zwölfeinhalb Monaten deutlich vorsichtiger an. Er nominierte zwei, statt wie Moniz nur einen defensiven Mittelfeldspieler. Stevens holte damals ein 1:1, Moniz pokerte hoch - und verlor erstmals seit dem 24. April dieses Jahres wieder ein Pflichtspiel (2:3 gegen Wacker Innsbruck).
 
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Ja: Man muss erst einmal bei Liepajas Metalurgs gewinnen. Also ist Red Bull Salzburg zum Sieg im ersten Saisonpflichtspiel zu gratulieren. Aber das, was man schon vorab erahnen konnte, bewahrheitete sich: Die Letten waren kein Gegner, für den die Salzburger an, geschweige denn über ihre Leistungsgrenzen gehen mussten.
 
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Die Frauen-WM ist ein Ereignis für  Medien. Grund: Niemand will sich nachsagen lassen, Frauenfußball zu diskriminieren.
 
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Das Resultat gegen Lettland ist zweitrangig. Wichtiger ist: Österreichs Fußballer zeigten Charakter - ein Schritt in Richtung Klasse.
 
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Das war es: Die Meisterschaft ist entschieden, Sturm Graz ist der österreichische Fußballtitel wohl nicht mehr zu nehmen. Den Steirern ist fair zu gratulieren. Festzuhalten sind aber einige Punkte, die dunkle Schatten auf das Ligafinale werfen.
 
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Es gibt sie, diese „ewigen Fußballwahrheiten". Die banalste lautet: Das Spiel endet erst mit dem Abpfiff. Das bestätigten die Spieler von Meister Red Bull Salzburg am Sonntag in Mattersburg.
 
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Auch wenn Dietmar Constantini nicht allen als Teamchef gefällt: Es gibt keine brauchbaren Alternativen.
 
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Österreichs Fußballnationalteam hat sich in den vergangenen Monaten entwickelt - und zwar prinzipiell zum Positiven. In der Weltrangliste kletterte die Auswahl auf Position 49. Vor zwei Jahren, kurz nach der Heim-EM, dümpelte die Elf noch in den Bereichen von Platz 100 abwärts.

 
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Auch wenn die beiden WM-Titel in der Formel 1 für Red Bull derzeit die wichtigsten sportlichen Dinge zu sein scheinen: Die Hausaufgaben im Fußball dürfen nicht vergessen werden. Das schuldet Österreichs teuerstes Team allein schon seinen Anhängern.
 
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Das Happy End in Brüssel kaschierte einige Defizite der heimischen Fußballelite.
Das EM-Qualifikationsspiel der Österreicher am Dienstagabend in Brüssel gegen Belgien darf durchaus als historisch bezeichnet werden. Ein 4:4 in einem Spiel der Nationalmannschaft gab es zuletzt am 6. Oktober 1935 in Wien gegen Ungarn.
Und drei Pflichtspiele in Folge wie jetzt war die ÖFB-Truppe zuletzt im Frühjahr 2001 ungeschlagen geblieben.
 
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 Red Bull Salzburg ließ Manchester City einen viel zu beschaulichen Europacup-Abend verbringen.
 
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Es ist ein ungeschriebenes Gesetz und es ist ein schlichter Akt der Höflichkeit im Mannschaftssport: Das Heimteam bedankt und verabschiedet sich nach einem Spiel von „seinem" zahlenden Publikum - auch wenn das Ergebnis und die Begleitmusik dazu vielleicht nicht passen.
 
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 Das ÖFB-Team schrammt gegen Kasachstan nur knapp an einer Blamage vorbei - soviel Glück wird man gegen Größere nicht haben.
 
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Es würde an ein Wunder grenzen, bliebe Marc Janko den Salzburgern erhalten.
Der eloquente Fußballprofi hatte sich deutlich in Interviews über die seiner Ansicht nach beim eigenen Dienstgeber herrschende Geringschätzung seiner Person beschwert.
Öffentliches Aufbegehren gegen einen Vorgesetzten, wie es der Trainer nun einmal ist - im Profifußball ist dies tatsächlich ein Tabubruch.