Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Birgitta Schörghofer

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Die Schlacht ist geschlagen. Schneller als sonst sind die Gewerkschafter heuer an ihr Ziel gekommen. Anstatt sich über den Verhandlungstisch ziehen zu lassen und den Arbeitgebern die Chance zu geben, über kommende Krisen zu lamentieren, haben die Arbeitnehmer deutlich gemacht, wie es jetzt und heute um sie bestellt ist.
 
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Wumm, tschak, bumm, krach! Alle möglichen Klappen und Türen werden geöffnet und unsanft wieder zugeschlagen, doch das Gerät bleibt still. „Sch.... Drucker" hallt es durchs Großraumbüro. „Net schon wieder" hallt es zurück. Die etwas nüchternere Feststellung lautet: „Drucker L2a3 fiel zurück ins Koma."
 
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Die Smartphones haben auf dem Handymarkt einen Wachstumsschub ausgelöst. Die multifunktionellen Geräte für den mobilen Datentransfer sind zum „Must-Have" geworden.  
 
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Wie waren die Zeiten doch herrlich, als an blaues Meer, freizügiges Inselleben und herrliche Sonnenuntergänge gedacht wurde, wenn von Griechenland die Rede war. Das griechische Leben war ein einziger Sirtaki, ein Festessen mit Ouzo und Tsatsiki. Die Krise hat dieses Bild der Idylle jäh platzen lassen. Seither beherrschen Zahlen über horrende Schulden, Meldungen über Streiks, den kolossalen wirtschaftlichen Abgrund, vor dem Griechenland steht, die Schlagzeilen. Die jüngsten Diskussionen um einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone lassen auch weiter wenig Erfreuliches erwarten. Zum Glück aber steht der Sommer vor der Tür. Wer den am Meer verbringen will, kommt nach wie vor nicht an Griechenland vorbei. Und das ist gut so. Denn die einzigartige Inselwelt und das tiefblaue Meer haben sich auch in der Krise nicht verändert.  
 
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Die E-Bikes haben die kleine Revolution der Pedalritter so richtig angefeuert. Ihr großer Nachteil: Sie brauchen Strom.
 
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Die Fördermillionen für die thermische Sanierung freuen die Bauwirtschaft, könnten aber auch höhere Mieten zur Folge haben. 
 
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Ob der Rückzug der Wirtschaftskammer aus der Österreich Werbung sinnvoll ist oder nicht, bleibt dahingestellt. Auch, ob es sich hierbei nur um die Pflege von Eitelkeiten handelt oder  die Vertragskündigung  eine Trotzreaktion darstellt,  wird ein Geheimnis bleiben.  Eines  aber steht fest: Eine Punktlandung für die  österreichische Tourismuswerbung  wird der Absprung der Wirtschaftskammer sicher nicht.   


 
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Wenn es reicht, dann reicht's. Immer öfter krempeln Mitglieder von  Bürgerinitiativen, Genossenschaften oder Vereinen die Ärmel hoch und greifen in ihren  Gemeinden zur Selbsthilfe. Häufig sind es  entlegene Gegenden und ländliche Gebiete, in denen aktive Bürger einspringen, wenn   Lücken in der Infrastruktur entstehen oder  der technische Fortschritt allzu lange auf sich warten lässt.
 
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Irgendwann kommt jeder in das Alter, in dem er sich denkt: „Das könnte auch mir passieren." Sei es, wenn es um die Gesundheit geht oder die Angst um den Arbeitsplatz. Dass man von Arbeitgebern  aber schon mit 44 Jahren als altes Eisen abgestempelt wird, ist skandalös.

 
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Zeitarbeiter wissen, was sie können. Eigentlich sei er viel besser ausgebildet als die anderen Arbeiter, sagte kürzlich ein Kranführer auf Zeit in einem Interview. „Bei jedem Job bediene ich einen anderen Kran, ich kenne jedes Gerät. Andere sitzen ihr ganzes Arbeitsleben lang im selben Kran", erklärte er. Und da hat er wohl Recht. Es mögen vielleicht noch manche Kollegen den Arbeiter, der einspringt, wenn Not am Mann ist, abschätzig als Hilfskraft betrachten, die sonst keinen Job bekommt. Die Personaldienstleister wie auch die Unternehmer wissen aber, dass es ohne Zeitarbeitskräfte nicht mehr geht.
 
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Die Hektik unserer Zeit hinterlässt ihre Spuren. Allzeit bereit, so lautet die Devise in Arbeit und  Freizeit.    Nach einem stressigen Tag im Büro folgt noch rasch  ein Abstecher ins Fitnessstudio, weil auch der Körper will gestählt werden, um fit zu bleiben. Dabei täte dem Gehetzten ein gemütlicher Spaziergang oft viel besser.
 
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Männer und Frauen sind nicht gleich.  Auch in der  Arbeitswelt herrscht heute weitverbreitet  die Erkenntnis, dass es gut ist,  dass  Männer und Frauen unterschiedlich arbeiten, denken und handeln.  Der Mann als Standard für beruflichen Erfolg hat ausgedient, schön langsam, aber sicher. 
 
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Neulich am Arlberg. Der Pulverschnee reicht bis zu den Knien, und der Bergführer  lächelt rundum zufrieden. Von der Krise, sagt er, sehe er keine Spur. „Wir haben so viel Arbeit wie noch nie."
 
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Belächelt und bedauert,   von Tür zu Tür geschickt.   Menschen, die   sich   selbstständig machten, ganz allein,   hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht.  

 
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Neulich in einem Kaffeehaus in Hallein erzählt eine Frau mittleren Alters ihrer Nachbarin:  „Ich habe mir heute ganz bewusst die Papierfabrik angeschaut.   Und ich sage dir,  und das klingt vielleicht komisch: Diese Fabrik gehört zum Stadtbild von Hallein. Für mich wäre das unvorstellbar, wenn es sie nicht mehr gäbe."

 

 
 

 
 
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Alle stöhnen.  Strom ist zu teuer, Benzin ist zu teuer, Lebensmittel sind zu teuer. Die Zeiten, ja, die waren schon besser. Zumindest billiger. So sollen sie auch wieder werden.  Da sind sich alle einig, auch die Politik.  Das ganz normale Leben für die Bürgerinnen und Bürger  in unserem Land muss wieder finanzierbar werden. Freilich auch mit dem Hintergedanken,  dass der Konsument bei den  Wahlen das Kreuzerl am richtigen Platz macht.
Auch Bauern sind Wähler. Das weiß keiner besser als ein Agrarlandesrat. Der rudert   gegen den Strom:  Die Milchprodukte im Handel seien zu billig, wettert Sepp Eisl und schürt  Ängste. Der Milchpreis für die Bauern könnte   sinken statt zu steigen, die  regionale Landwirtschaft sterben statt zu blühen und  die regionalen Produkte aus den Supermarktregalen verschwinden.


Flugs zeigt der Landesrat den  zwei großen, heimischen  Handelskonzernen die Rote Karte.  Diese hatte er zuvor schon den Molkereien gezeigt - ohne Erfolg.
Mit dieser Strategie wird der Landwirt zwar „seine" Bauern beruhigen können, ob sie aber auch für  alle Konsumenten nachvollziehbar ist, bleibt fraglich. In Zeiten, in denen jeder den Euro zwei Mal umdrehen muss, ist das Verständnis für Vorschläge gering, Preise hoch zu halten. Da dürften wohl auch Milch, Joghurt und Käse keine Ausnahme sein.