Standpunkt

Ausgewählte Kommentare aus der SN-Redaktion zu den Themen des Tages.

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Neues von Barbara Morawec

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Ein Öko-Weihnachtsfest ist möglich und macht viel Spaß. Ideen, der Umwelt zuliebe etwas einzusparen und dabei trotzdem nichts zu vermissen, gibt es genug.
 
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Aids ist immer noch unheilbar. Dank des Arsenals an Medikamenten kann man heute damit aber ziemlich alt werden.

 
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Ein Lebensmittelskandal jagt den anderen. Es sind in den vergangenen Jahren so viele gewesen, dass die Hälfte schon wieder in Vergessenheit geraten ist. Man müsste als Konsument fast sagen: zum Glück.
 
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Junge Männer wollen essen, was ihnen schmeckt. Junge Männer werden außerdem immer dicker, was sie aber nicht kümmert.
Gesunde Ernährung ist etwas für Weicheier. Das ist stets der Kern von Umfragen unter jungen Männern, wenn es um ihre Ess- und Trinkgewohnheiten geht. Experten und Mediziner wollen das ändern. Sie warnen: Dicke Burschen von heute sind kranke Männer von morgen.
Kinder und Heranwachsende - beiderlei Geschlechts - werden unaufhaltsam dicker.
 
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Junge Trendsetter erfinden den bereits in die Jahre gekommenen Vegetarismus neu und setzen damit einen ethischen Trend. Birkenstocksandalen, Jutesackerl und ein gräuliches Tofu-Schnitzel, das verschämt als Jause mit in die Arbeit genommen wurde. Das waren früher die Versatzstücke, mittels derer man einen Vegetarier problemlos erkennen konnte.

 
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Ideen zum gesunden Leben sind immer lobenswert. Die Frage ist nur, ob man gesundes Leben verordnen kann.
 
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Es gibt nichts Wichtigeres im Leben als ein eigenes Kind", sagte der Brite Robert Edwards. Der Entwickler des Retortenbabys erhielt jetzt den Nobelpreis für Medizin 2010. Er ist 85 Jahre alt und wahrscheinlich zu krank, um sich im Winter persönlich seinen Preis in Stockholm abzuholen. Edwards ist wegen seines medizinischen Ethos hoch angesehen. Er war es, der schon in den Fünfziger Jahren die ethische Diskussion über medizinische Techniken anregte. So, als ob er es hat kommen sehen, worüber sich die Gesellschaft 50 Jahre später den Kopf zerbrechen wird: genetische Selektion von Embryonen im Reagenzglas.
 
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Achtzig Prozent der Jugendlichen in Österreich verwenden beim ersten Mal ein Kondom. Das ist im Vergleich zum ersten Mal ihrer Eltern vermutlich ein gewaltiger Fortschritt.
Mädchen nehmen heute die Pille, um zu verhüten. Und viele schützen sich zusätzlich mit einem Kondom gegen sexuell übertragbare Erkrankungen wie HIV. Die Buben hinken verhütungstechnisch hinterher. Manche glauben immer noch, Verhütung sei Mädchensache. Wer sich bei den Burschen umhört, der findet aber bald heraus, dass sich auch bei ihnen der Gedanke durchsetzt: Safer Sex ist der bessere Sex. Wer Verantwortung zeigt, hat bei Mädchen einen Stein im Brett.
 
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Die Grippe ist die am meisten unterschätzte Infektionskrankheit unserer Zeit. Impfskepsis schützt nicht vor Ansteckung.

Über die „Schweinegrippe", eine neuartige H1N1-Influenza, die im Frühjahr 2009 weltweit ausbrach, redet niemand mehr. Sie hatte sich im vergangenen Jahr blitzartig ausgebreitet und mehr als 18.000 Todesopfer gefordert. „H1N1" wurde inzwischen von vielen Menschen unter M wie Medienhysterie und G wie Geschäftemacherei im Archiv ihrer Erinnerung abgelegt. Zu Recht. Es wurde tatsächlich - und oft schon fast unanständig genussvoll - Angst und Schrecken verbreitet vor einer neuen Superseuche, die uns alle töten könnte.
 
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Der Nutzen aus dem CERN-Experiment ist noch nicht erkennbar, die Notwendigkeit des Wissens aber unbestreitbar.